Buko Sortenvielfalt im Test

Buko

Wir durften unter dem Motto „Welcher Buko-Typ bist Du?“ diverse Buko Sorten testen und die unglaubliche Sortenvielfalt dieses Arla-Produkts probieren. Hierzu erhielten wir ein ganz tolles Testpaket mit dem folgenden Inhalt:

  • Buko (2)2 x Buko Fit
  • 2 x Buko Blaubeere
  • 2 x Buko India
  • 2 x Buko Toskana
  • 1 x Buko Rucola Pesto
  • 1 x Buko mit mildem Ziegenkäse
  • 1 x Arla-Kühltasche mit zwei Kühlakkus

Allgemeine Infos zu Buko:

Viel müssen wir wohl nicht über die Marke Buko schreiben, da sie schon seit Jahrzehnten auf dem deutschen Markt präsent ist. Sie gehört zur dänischen Arla Genossenschaft, zu der seit der Übernahme von und Fusion mit verschiedenen deutschen Molkereien auch deutsche Landwirte gehören.

Der Name Buko entstand aus dem dänischen Geräusch, das Kühe machen, das „BUH“, und dem dänischen Wort für Kuh, „KO“. Das Unternehmen Arla wurde 1932 von Krag Hansen gegründet. 1952 erfand er den Buko-Frischkäse mit frischem Rahm. Und bereits seit diesem Jahr exportierte Arla seinen Frischkäse auch nach Deutschland. Inzwischen gibt es Buko in 15 verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Weitere Infos zum Unternehmen findet Ihr hier.

Nun stellen wir Euch aber die verschiedenen Buko Sorten einmal vor:

Buko (6)Buko Fit:

Buko Fit ist sozusagen die „schlanke“ Sorte von Buko. Sie enthält nur 9% Fett absolut und ist trotzdem extrem cremig. Sie enthält keine künstlichen Zusatzstoffe.

Nährwerte laut Hersteller (pro 100 g):

  • 137 kcal
  • 10,4 g Eiweiß
  • 3,2 g Kohlenhydrate
  • 9,0 g Fett (davon 5,8 g gesättigte Fettsäuren)
  • 0,32 g Natrium

Unser Eindruck:

Diese fettreduzierte Variante ist trotzdem sehr cremig und lecker. Er ist nicht so „bröckelig“ wie viele andere fettreduzierte Frischkäsesorten und hinterlässt auch keine „stumpfen Zähne“. Dies haben wir bei anderen Herstellern schon öfters erleben müssen. Und Buko Fit auf einer frischen Scheibe Vollkornbrot, belegt mit Tomaten und einer Note Pfeffer ist ein absoluter Traum, ebenso mit Gurken- oder Radieschen-Scheiben.

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Buko (5)Buko Blaubeere:

Diese Sorte gehört zu den fruchtig-süßen Varianten von Buko. Sie enthält frische Blaubeeren und einen Fettanteil von 14% absolut. Ebenso wie andere Buko-Sorten ist er sehr streichfähig und cremig.

Nährwerte laut Hersteller (pro 100 g):

  • 201 kcal
  • 7,4 g Eiweiß
  • 10,8 g Kohlenhydrate
  • 14,0 g Fett (davon 9,1 g gesättigte Fettsäuren)
  • 0,1 g Ballaststoffe
  • 0,29 g Natrium

Unser Eindruck:

Buko Blaubeere schmeckt uns als Brotbelag wirklich überhaupt nicht. Er ist zwar cremig, dafür aber auch sehr süß und – obwohl frische Blaubeeren verarbeitet wurden – schmeckt er irgendwie künstlich. Diese Variante kommt nicht mehr auf unseren Frühstückstisch.

Dafür haben wir mit ihm dann aber einen Blaubeer-Käsekuchen ohne Boden gebacken, der wirklich sehr lecker war. Buko Blaubeere würden wir also – wenn überhaupt – nur für die Zubereitung von süßen Nachspeisen oder Kuchen kaufen.

Nachfolgend findet Ihr das Rezept für den Blaubeer-Käsekuchen ohne Boden:

Zutaten:

  • Buko (9)400 g Buko Blaubeere
  • 600 g Quark
  • 125 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1 Packung Vanillepudding
  • 2 EL Grieß
  • 1 Packung Backpulver
  • Saft einer Zitrone
  • 200 g frische Blaubeeren

Zubereitung: 

Sämtliche Zutaten in einer Schüssel zu einem Teig verrühren. Diesen in eine gefettete Springform umfüllen und die gewaschenen Blaubeeren auf dem Teig verteilen. Dann etwa eine Stunde im vorgeheizten Backofen (175°C Ober- und Unterhitze) backen.

Bewertung Buko Blaubeere als Brotbelag:

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Bewertung Buko Blaubeere als Zutat für Desserts & Kuchen:

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Buko (8)Buko India:

Buko India ist eine exotische Variante im Produktsortiment und ist mit orientalischen Gewürzen (z.B. Curry, Schwarzkümmel-Samen, Kurkuma und Chili) verfeinert.

Nährwerte laut Hersteller (pro 100 g):

  • 210 kcal
  • 7,5 g Eiweiß
  • 8,0 g Kohlenhydrate (davon 4,5 g Zucker)
  • 17,0 g Fett (davon 11,0 g gesättigte Fettsäuren)
  • 0,4 g Ballaststoffe
  • 0,48 g Natrium

Unser Eindruck:

Im ersten Moment ist der Käse überraschend süß. Dann entwickelt sich eine leicht scharfe Note. Das Curry ist nur als Nuance wahrnehmbar, was auch gut so ist, da man mit Curry auch sehr schnell eine Speise überwürzen und so nahezu ungenießbar machen kann.

Nach der ersten Überraschung fanden wir diese Sorte wirklich sehr lecker. Man kann diesen Käse auch sehr gut für die Zubereitung eines Putengeschnetzeltes nutzen und ihm einen leicht indischen Touch verleihen:

Zutaten:

  • Buko (10)1,2 kg Putenbrust
  • 500 g Champignons
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 EL Öl
  • 250 ml Schlagsahne
  • 300 ml Hühnerbrühe
  • 200 g Buko India
  • 150 ml Weißwein
  • 1 EL Currypulver
  • Salz
  • Pfeffer
  • Saucenbinder
  • Petersilie

Zubereitung:

Putenbrust in kleine Streifen schneiden und in dem Öl mit Pfeffer und Salz in einer Pfanne anbraten, anschließend herausnehmen. In das Bratfett die klein geschnittenen Zwiebeln und den durchgedrückten Knoblauch geben, ebenso die geputzten und halbierten Champignons. Alles etwa 5 Minuten andünsten und mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Gemüse mit der Sahne und der Hühnerbrühe ablöschen und aufkochen lassen. Das Fleisch, den Buko India, Wein und das Currypulver unterrühren und erhitzen. Das Geschnetzelte mit Soßenbinder andicken und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Petersilie unter das Geschnetzelte rühren.

Ca. 25 Min köcheln lassen und immer wieder umrühren.

Zu dem Geschnetzelten passt am besten Reis, aber auch Bandnudeln oder Baguette.

Bewertung Buko India:

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Buko (8)Buko Toskana:

Diese Sorte gehört auch zur Buko-Ländervielfalt. Sie enthält neben getrockneten Tomaten auch noch Zucchini- und Auberginenstückchen, Kräuter, Gewürze und Joghurt.

Nährwerte laut Hersteller (pro 100 g):

  • 180 kcal
  • 8,0 g Eiweiß
  • 5,0 g Kohlenhydrate (davon 4,0 g Zucker)
  • 14,0 g Fett (davon 8,9 g gesättigte Fettsäuren)
  • 0,6 g Ballaststoffe
  • 0,48 g Natrium

Unser Eindruck:

Einfach nur lecker. Jetzt bei dem beginnend schönen Wetter fühlt man sich beim Genuß der Sorte Toskana in genau jene versetzt. Der Käse schmeckt kräftig nach Tomaten und italienischen Kräutern und zaubert mediterranes Flair aufs Brot. Diese Sorte ist einer unserer Favoriten.

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Buko (3)Buko Rucola Pesto:

Dies ist der italienischer Klassiker im Buko-Sortiment und kombiniert Frischkäse mit frischem Rucola und Basilikum-Pesto.

Nährwerte laut Hersteller (pro 100 g):

  • 189 kcal
  • 8,2 g Eiweiß
  • 3,5 g Kohlenhydrate (davon 3,0 g Zucker)
  • 15,6 g Fett (davon 9,8 g gesättigte Fettsäuren)
  • 0,1 g Ballaststoffe
  • 0,4 g Natrium

Unser Eindruck:

Geschmacklich unser absoluter Favorit unter den getesteten Sorten. Nur die Konsistenz war etwas gewöhnungsbedürftig, da der Käse sehr „bröselig“ und wässrig war, selbst wenn man ihn vor dem Verzehr verrührt hat. Obwohl es diese Sorte schon länger gibt, kannten wir sie noch nicht und sie hat uns geschmacklich echt umgehauen. Rucola Pesto zaubert auch ein Stück italienisches Lebensgefühl und Temperament aufs Brot :-).

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Buko (4)Buko mit mildem Ziegenkäse:

Dieser Buko ist eine feine Komposition aus Buko-Frischkäse mit Ziegenfrischkäse.

Nährwerte laut Hersteller (pro 100 g):

  • 200 kcal
  • 9,0 g Eiweiß
  • 3,0 g Kohlenhydrate (davon 3,0 g Zucker)
  • 17,0 g Fett (davon 11,0 g gesättigte Fettsäuren)
  • 0,0 g Ballaststoffe
  • 0,38 g Natrium

Unser Eindruck:

Leider überhaupt nicht unser Geschmack. Diese süßliche Note des Ziegenfrischkäses harmoniert für unsere Gaumen so gar nicht mit dem „normalen“ Frischkäse. Man muss aber fairerweise auch sagen, dass wir nicht die großen Ziegenkäse-Fans sind. Daher wird diese Sorte wohl nicht mehr in unserem Einkaufswagen landen.

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FAZIT Buko Sortenvielfalt:

Wir waren schon vor dem Test eher Fans von Buko denn von anderen Herstellern. Dies hat dieser Test der Buko Sortenvielfalt einmal mehr bestätigt. Kein anderer Hersteller, auch nicht Philadelphia, bringt eine solche Sortenvielfalt auf den Markt, in der auch noch die Zusammenstellung der Zutaten einfach so lecker und stimmig ist.

Buko (2)Wir sind immer wieder überrascht, welche Sorten neu auf den Markt kommen und bewundern immer wieder diese Kreativität. Vor allem fällt auf, dass Buko relativ wenige „Flops“ launcht. Dies merkt man daran, dass die verschiedenen Sorten oft Jahre erhältlich sind. Bei anderen Herstellern tauchen neue Sorten auf und verschwinden auch wieder so schnell aus den Regalen, wie sie gekommen.

Die Buko-Mannschaft scheint ein sehr gutes Gespür dafür zu haben, was sich die Verbraucher wünschen, welche Bedürfnisse sie haben und mit welchen Geschmacksrichtungen man sie überzeugen kann.

Wir freuen uns sehr, dass wir an dem Test teilnehmen durften, da wir in der Regel bisher immer nur den klassischen Buko und den Buko mit pikanten Kräutern kauften, Nun haben wir aber mit Toskana und Rucola Pesto zwei Sorten für uns entdeckt, die bestimmt auch öfters im Einkaufswagen landen werden, ebenso mit Sicherheit auch ab und an die Sorte India. Wir werden nach diesem Test bestimmt auch noch weitere Sorten testen, zum Beispiel der neue „Buko des Jahres“ mit Frühlingszwiebeln. Nur wir werden ganz sicher keine Freunde von den fruchtigen Sorten. Dies ist einfach nicht unser Fall und wir sind heilfroh, dass wir nicht die Sorte „Buko Ananas“ geliefert bekamen. Eine schauderhafte Vorstellung :-).

Aber man kann ja auch nicht jede Sorte mögen, nicht wahr? Meiner Eltern zum Beispiel, die auch einige Pakete zum Mittesten bekamen, finden die Variante mit Ziegenkäse unglaublich lecker.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Buko = tolle Kreativität = hohe Qualität = große Sortenvielfalt = große Gaumenfreude :-).

 

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2 Antworten

  1. Krümel sagt:

    Uiii, da gibt es aber schon die eine oder andere Sorte, die ich dringend mal testen muss – Rucola-Pesto Ziegenkäse hört sich lecker an….ich wäre aber auch auf die Blaubeer-Variante gespannt. Ich mag so süße Sorten ja gern- und Blaubeer hab‘ ich in Verbindung mit Frischkäse noch nie gesehen…

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