CARL SOS Tracker von Cat Berlin im Test

CARL SOS (1)

Seit ein paar Wochen testen wir schon den CARL SOS, einen „Notfall-Tracker“ von Cat Berlin. Dieser wurde uns für den Test kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Allgemeine Infos zu Cat Berlin:

Cat Berlin ist ein Unternehmen, dass selbst Produkte aus dem Bereich Elektronik entwickelt, designt und konstruiert. Aktuell umfasst das Sortiment die folgenden Produktbereiche bzw. -linien:

  • CAT Berlin StartseiteExo Audio (Kopfhörer)
  • Helix Tablets
  • CARL Tracker
  • Mobility Droids

Die Produkte werden u.a. auch über den eigenen Onlineshop vertrieben.

Weitere Infos zu Produkten und dem Unternehmen findet Ihr HIER.

 

Allgemeine Infos zum CARL SOS:

Die CARL Tracker sind eine komplett neue Produktserie aus dem Hause Cat Berlin. Es handelt sich hierbei um sogenannte Notfall-Tracker, über die man bspw. die Position der Person genau orten kann, die den Tracker bei sich trägt.CARL App 1

Cat Berlin bietet die folgenden drei Varianten an:

  • CARL SOS
  • CARL Pet
  • CARL Kids

Wir die Produktbezeichnungen bereits implizieren, Ist der CARL SOS ein echter Notfall-Tracker, der Pets wird bei Haustieren benutzt und der Kids ist in Form einer Armbanduhr für Kinder geeignet.

Der CARL SOS im Überblick:

  • CARL SOS (2)Produktart: GPS Tracker
  • Abmessungen: 63 x 40 x 17 mm
  • Gewicht: 50 g
  • Farbe: Weiß-Grau
  • Unterstützte Frequenzen: GSM850 / EGSM900 / DCS1800 / PCS1900
  • Lokalisierung via GPS
  • Genauigkeit: 2 – 5 Meter
  • Steuerung des Carl SOS Tracker über APP
  • Automatischer Geo-Fence
  • aktuelle Bewegung in Echtzeit
  • weitere Nutzer können autorisiert werden
  • SOS Alarm in Notsituation sendet Standort
  • Batterie-Laufzeit: 7 Tage
  • UVP: EUR 159,00

CARL SOS (9)Der Lieferumfang des CARL SOS:

  • 1 x CARL SOS
  • 1 x Mini-Schraubendreher
  • 1 x Band fürs Umhängen
  • 1 x Ladekabel
  • 1 x Bedienungsanleitung

Weitere Infos zum CARL SOS findet Ihr HIER. Dort könnt Ihr ihn auch direkt bestellen.

 

Die Nutzung des CARL SOS:

Der CARL SOS wird in einem extrem kleinen Karton geliefert. Als wir ihn auspackten, luden wir ihn erst einmal komplett auf. Anschließend legten wir eine SIM-Karte in das an der Seite befindliche Fach ein. Hier ist es wichtig, dass die PIN-Abfrage für diese SIM-Karte deaktiviert ist.

CARL SOS (8)Anschließend drückt man den Einschaltknopf drei Sekunden lang, um den CARL SOS zu aktivieren. Die für die Benutzung notwendige App gibt es für iOS und für Android. Die „CARLTracking“-App ist kostenlos.

Nachdem wir die App heruntergeladen hatten, registrierten wir uns mit Emailadresse und Wunschpasswort. Diese Registrierung mussten wir dann anschließend durch Anklicken eines Bestätigungslinks abschließen.

Nun konnten wir uns in die App einloggen und den CARL SOS final aktivieren. Dazu gibt man die Rufnummer der SIM-Karte ein, die sich in dem Tracker befindet und scannt den QR-Code ein, der sich auf der Rückseite des CARL SOS befindet. Anschließend gibt man die Daten der Person ein, die den Tracker benutzen wird, u.a. Name Gewicht, besondere Merkmale, Alter. Innerhalb der App hinterlegt man zusätzlich die Telefonnummer der Person, die in einem Notfall informiert werden soll. Zudem kann man auch noch weitere Benutzer zur Nutzung autorisieren, die ebenfalls im Notfall informiert werden.

CARL SOS (5)Der CARL SOS verfügt über drei LEDs, die den Akkuladestand sowie den GSM- und den GPS-Status anzeigen. Ferner befindet sich auf dem Tracker ein SOS-Knopf. Wird dieser drei Sekunden lang gedrückt, so werden eine Push-Nachricht über die App sowie eine Notfall-SMS an die hinterlegte Nummer verschickt. Diese enthalten den genauen Standort der Person, die den Notfallknopf betätigt hat.

Innerhalb der App kann man folgende Funktionen nutzen:

  • Lokalisierung des Trägers des Trackers
  • Verfolgung des Trägers in Echtzeit
  • Errichtung eines virtuellen Zauns

Screenshots CARL SOS (1)Für die ersten beiden Funktionen öffnet sich in der App eine Karte, auf der ganz genau angezeigt wird, wie sich der Träger des CARL SOS gerade befindet.

Wir haben dies ausprobiert und die Genauigkeit war doch sehr verblüffend. Wir hätten es zumindest nicht in dieser Form erwartet. Ob es jetzt genau fünf Meter sind, können wir nicht sagen, doch es sind eindeutig nur sehr wenige Meter „Abweichung“ vom tatsächlichen Aufenthaltsort.

Beim sogenannten Geo-Fence errichtet man quasi einen virtuellen Zaun. Innerhalb dieses Zeins kann sich der Träger des Trackers jederzeit frei bewegen, ohne, dass ein Alarm ausgelöst wird. Man richtet ihn ein, indem man die Anschrift der Person in die App einträgt und dann einen Wert zwischen 1 und 5.000 Metern eingibt. Verlässt die Person den vordefinierten Radius, erfolgt ein Alarm über die CARLTracking App mit der genauen Position der Person.

 

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FAZIT CARL SOS:

Wir waren sehr positiv vom CARL SOS überrascht, insbesondere von der Genauigkeit der Lokalisierung des Trägers. Natürlich ist es ein wenig „spooky“, dass man mit dem Tracker jeden Schritt einer Person verfolgen kann, doch wir finden, dass es Situationen gibt, in denen ein solcher Tracker sehr sinnvoll sein und evtl. sogar Leben retten kann.

Screenshots CARL SOS (5)So ist es zum Beispiel gar nicht schlecht, wenn man Wandert oder auch einen Outdoor-(Extrem-)Sport betreibt, wenn man im Notfall durch drücken der Notfalltaste den aktuellen Standort übermitteln kann. Wir finden den CARL SOS aber insbesondere für ältere Leute, die vielleicht noch alleine wohnen, äußerst sinnvoll. Oder auch für Personen, die eine große Orientierungslosigkeit bzw. Demenz haben. So hat man immer die Möglichkeit, per Notfall-SMS informiert zu werden, wenn etwas passiert oder aber auch gerade bei der Definition eines virtuellen Zauns. So wird man informiert, wenn die Person diesen Bereich verlässt. Und man kann jederzeit lokalisieren, wo sich die Person gerade befindet und kann diese Information dann auch direkt an Notfalldienste weitergeben.

Hier hätten wir aber auch noch einen Verbesserungsvorschlag: für den CARL SOS sollte es auch eine Art Armband geben, in das man in stecken kann. Denn das lose Herunterhängen vom Hals ist gerade bei Personen, die vielleicht nicht mehr komplett Herr ihrer Sinne sind oder auch bei Sportlern eher suboptimal.

Solche Armbänder gibt es ja auch für MP3-Player und andere kleine Elektrogeräte. Über ein Armband würde man den Tracker fest am Körper tragen.

CARL SOS (9)Auch die beiden Schwesterprodukte finden wir sehr gut. Sie funktionieren ähnlich wie der CARL SOS, nur dass der CARL Kids aussieht wie eine Armbanduhr und der CARL Pet kann an einem Halsband befestigt werden.

Der CARL Pet ist natürlich nur bei Freigängern sinnvoll, dann aber auch äußerst praktisch.

Die App funktionierte bei uns bisher stabil und einwandfrei.

Bis auf ein paar kleinere Übersetzungsfehler (z.B. „Höhe“ statt „Größe“) konnten wir keine Bugs o.ä. feststellen und auch die Akkulaufzeit dürfte ungefähr eine Woche betragen. Bis auf die kleine Kritik mit dem losen Band zum Umhängen gibt es keine weiteren Kritikpunkt, bis auf die Tatsache, dass wir den Tracker ehrlich gesagt zu teuer finden.

Auf Grund der hohen Funktionalität, der stabilen App, der Genauigkeit sowie der einfachen und schnellen Einrichtung erhält der CARL SOS von uns vier von fünf Fellnasen:

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5 Antworten

  1. brigitte sagt:

    Hallo Danny,
    habt ihr auch den Katzentracker ausprobiert – wir haben 3 Katzengeschwister die als Babys halbverhungert von einem Bauernhof gerettet wurden – mittlerweile sind sie 7 Jahre alt und unser Problem ist, dass der eine Kater mit allen Menschen die ihn zur Kenntnis nehmen mitläuft, oft über lange strecken und dann nicht mehr zurück findet.
    Er ist tätowiert und hat ein Halsband mit Namen und Telefonnummer, weil er so süß ist haben ihn schon mehrmals Leute über Tage und Wochen behalten. Da wäre eine GPS Ortung genial, leider sind die meistens viel zu schwer, da wäre eure Erfahrung interessant.
    Liebe Grüße
    Brigitte

    • eicke1978 sagt:

      Hallo Brigitte,

      da unsere beiden Rabauken reine Stubentiger und keine Freigänger sind, haben wir den CARL Pet nicht getestet. Er wiegt aber nur 40 g, was wir eigentlich ganz okay finden.

      Lieben Gruß,
      Danny

  2. Tanjas Bunte Welt sagt:

    Hallo Danny, verstehe ich das richtig, man muss sich hierfür extra eine SIM-Karte wie für ein Handy kaufen? Das wären dann enorme Extrakosten. Als Armband wäre es wirklich praktischer
    Liebe Grüße

    • eicke1978 sagt:

      Hallo Tanja,
      bei uns war es nicht das Problem, da wir von unserem Anbieter noch eine kostenlose Zweit-SIM-Karte hatten. Aber dieser Umstand kann natürlich grundsätzlich mit Zusatzkosten verbunden sein.

      Lieben Gruß,
      Danny

  3. Jil sagt:

    Genau das richtige für gefährdete Personen (ältere Kinder oder mit Krankheiten)

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