Klingenbox im Test

Klingenbox (3)

Über das Portal TestNow durften wir den Onlineservice Klingenbox testen. Hierbei handelt es sich um ein Rasierklingenabonnement.

Wir waren schon sehr gespannt, ob uns die gelieferten Klingen überzeugen konnten, da vor allem ich ob einer extrem empfindlichen Haut immer auf der Suche nach guten Klingen bin, die Rasurbrand und Hautirritationen minimieren. Daher bin ich gerade in diesem Bereich ganz besonders kritisch.

Klingenbox vorgestellt:

Klingenbox StartseiteWie bereits eingangs erwähnt, handelt es sich bei Klingenbox um einen Anbieter eines Abonnements für Rasierklingen. Das Unternehmen sitzt in Berlin. Das Geschäftsmodell ist denkbar einfach.

Als Kunde kann man aus drei verschiedenen Klingenmodellen auswählen:

  • „Der Zuverlässige“ (3-Blatt Klingenkopf)
  • „Der Komfortable“ (5-Blatt Klingenkopf)
  • „Der Erstklassige“ (6-Blatt Klingenkopf)

Bei „Der Zuverlässige“ erhält man pro Monat fünf Klingenköpfe versandkostenfrei zugeschickt. Sie werden in den USA hergestellt, die Klingen sind keramikbeschichtet und verfügen über einen Aloe-Vera-Streifen mit Vitamin E (Preis: EUR 6,00 / Monat).

„Der Komfortable“ wir ebenfalls in den USA hergestellt. Die Präzisionsklingen sind ebenfalls keramikbeschichtet und verfügen über den Aloe-Vera-Streifen sowie zusätzlich über einen flexiblen Trimmer. Bei diesem Modell erhält man vier Klingen im Monat frei Haus (Preis: EUR 9,00).

Klingenbox StartseiteDas Premiummodell ist „Der Erstklassige“, dessen sechs enganliegenden Klingen aus Solingen kommen. Auf der Rückseite des Klingenkopfs befindet sich ein Styling-Trimmer. Von den Erstklassigen erhält man ebenfalls vier Klingen im Monat (Preis: EUR 10.00 / Monat).

Bei der ersten Lieferung erhält man kostenlos einen Griff für die Klingenköpfe, den man telefonisch auch nachordern kann, sollte man einen neuen benötigen.

Beim Abschluss des Klingenabos kann man auch entscheiden, ob man monatlich oder alle zwei Monate beliefert werden möchte. Ferner kann man das Abo monatlich kündigen oder auch einen Monat pausieren (wenn man bspw. im Urlaub ist).

Klingenbox akzeptiert folgende Zahlungsmöglichkeiten:

  • Kreditkarte
  • Paypal
  • Lastschrift

Die Zustellung erfolgt über die Deutsche Post, so dass auch eine Zustellung an Postfächer möglich ist.

Weitere Infos zu Klingenbox findet Ihr hier.

 

Erster Eindruck von der Klingenbox – Lieferung:

Klingenbox (2)Für den Produkttest erhielten wir eine Startlieferung der Premiumklingen, also der Erstklassigen. Der Griff und die vier Klingenköpfe befinden sich in einem kleinen unscheinbaren Karton, der in jeden Briefkasten passt. Aber mehr erwartet man auch nicht bei einem Klingenabo :-).

Wenn man den Karton öffnet, befindet sich darin ein typischer Klingenkopfhalter mit den vier Premiumklingen sowie der Handgriff. Dieser macht einen sehr hochwertigen Eindruck und liegt sehr gut und sicher in der Hand, da er teilweise gummiert ist. Dadurch wird ein Verrutschen beim Führen der Klinge während der Rasur verhindert.

 

Verwendung der Klingenbox – Rasierklingen:

Nun durften die „erstklassigen“ Klingenköpfe einmal beweisen, was sie können :-). Da ich – wie eingangs schon beschrieben – eine hypersensible Haut habe, rasiere ich mich meistens nur zwei- bis dreimal die Woche, d.h. auch die Klingen von Klingenbox sollten regelmäßig einen Zwei- bis Dreitagebart rasieren können.

Klingenbox (6)So war es auch bei der ersten Testrasur. Ich hatte einen Dreitagebart. Ich nutzte den üblichen Rasierschaum und ließ ihn drei bis vier Minuten einwirken. Dann setzte ich die Klingenbox-Klinge an der rechten Wange an und begann mit der Rasur.

Der Griff sitzt durch die ergonomische Form sowie die Gummierung tatsächlich sehr sicher in der Hand. Beim ersten Strich bis zum Hals hinterließ die Klinge jedoch noch sehr viele relativ lange Barthaare. Nach zwei weiteren Durchgängen waren auch diese entfernt.

Das Problem dabei war jedoch, dass die Klingen meiner Meinung nach relativ schnell stumpf wurden (trotz regelmäßigem Auswaschen der Klingenköpfe). Dies führte dazu, dass es sich nach etwa der Hälfte des Gesichts bereits so anfühlte, als würde die Klinge die Barthaare nicht schneiden, sondern eher ausreißen. Ein sehr unangenehmes und „ziependes“ Gefühl.

KlingenboxIch beendete die Rasur jedoch mit dem ersten Klingenkopf, da die vier Klingen ja eigentlich für den gesamten Monat halten sollten. Nach der Rasur brannten große Bereiche des Gesichts (Wangen und Hals). Ferner blutete ich auch an zwei Stellen, ohne mich wirklich geschnitten zu haben.

Am nächsten Tag rasierte ich mich direkt wieder, und zwar erst einmal mit dem selben Klingenkopf wie am Vortag, um zu testen, ob er bei fast glattem Gesicht noch einmal benutzt werden kann.

Den Versuch brach ich nach zwei „Rasurbahnen“ ab und nahm Klingenkopf Nummer zwei. Mit ihm funktionierte die Rasur sehr gut, auch nahezu ohne Rasurbrand und Hautirritationen.

Doch nach dem dritten Gebrauch (im Testzeitraum waren das fünf Tage) musste ich bereits Klingenkopf Nummer drei vewenden.

 

FAZIT Klingenbox Klingen:

Ich kann mich hier eigentlich ganz knapp fassen: mich konnten die Premiumklingenköpfe von Klingenbox in keinster Weise überzeugen, eher im Gegenteil. Meines Erachtens sollten Qualitätsklingen ohne Probleme – auch bei Personen mit sehr sensibler Haut – einen Dreitagebart rasieren können, ohne starken Rasurbrand und Blutungen zu hinterlassen.

Klingenbox (4)Ich nutze seit einiger Zeit einen 5-Blatt Klingenkopf der Eigenmarke einer großen Drogeriemarktkette. Mit diesem Produkt habe ich nahezu keine Probleme. Ich war schon sehr überrascht, welche Probleme ich mit den Klingenköpfen von Klingenbox hatte.

Wenn ich davon ausgehe, dass zumindest ich mit meiner empfindlichen Haut keinen Dreitagebart mit ihnen rasieren kann und ich nach fünf Tagen bereits eine neuen Klingenkopf benötige, wäre mein Bedarf pro Monat mindesten sechs Klingen. Ich würde mit vier Klingenköpfen definitiv nicht auskommen.

Ich kann jetzt natürlich nur für mich sprechen, doch für mich – und wahrscheinlich auch für andere Personen mit sehr sensibler Haut – ist das Rasierklingen-Abo von Klingenbox keine Alternative zum herkömmlichen Kauf von Rasierklingen in der Drogerie, zumal die für mich unproblematischen Klingen im Vierer-Pack noch günstiger sind als die „Erstklassigen“ von Klingenbox.

Das ist wirklich sehr schade. Wäre ich mit den Klingen klar gekommen, hätte ich sehr gerne ein dauerhaftes Abo abgeschlossen. Aber für mich macht es wirklich keinen Sinn.

An sich ist die Idee der Klingenbox sehr gut und auch das Procedere sehr einfach. Doch mich konnten die Premium-Klingenköpfe definitiv nicht überzeugen. Ich bleibe als auch zukünftig bei meinen alten Klingen.

Da die Idee gut ist und ich jetzt einfach einmal davon ausgehe, dass der Fehlschlag auch mit meiner sehr sensiblen Haut zusammenhängt, erhält Klingenbox von uns noch zwei von fünf Fellnasen:

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2 Antworten

  1. oha, das war dann wohl nichts. gglg

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