NETGEAR R6300v2 Router & WiFi Extender im Test

NETGEAR R6300v2 (1)

Über maiskolben.net durften wir den NETGEAR R6300v2 Router sowie die beiden NETGEAR Extender EX3700 und EX3800 testen und auf Herz & Nieren prüfen. Die Geräte wurden uns von Netgear für den Test kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Allgemeine Infos zu NETGEAR:

NEATGEAR ist ein Entwickler und Hersteller für Netzwerk-, Speicher- sowie Sicherheitslösungen für den Heimgebrauch, Unternehmen sowie Service-Provider. Das Produktportfolio für Privatnutzer umfasst die folgenden Bereiche:

  • Netzwerke (WLAN-Router, WLAN-Repeater & Co.)
  • Smart Home Security (Sicherheitskameras)
  • Mobile Broadbands (Hotspots, Mobile Router)
  • Netzwerkspeicher

Weitere Infos zu NETGEAR und den Produkten findet Ihr HIER.

 

Allgemeine Infos zum NETGEAR R6300v2:

Der uns hier vorliegende NETGEAR R6300v2 ist eine überarbeitete Version des bisherigen Modells R6300. So wurde zum Beispiel der Hauptprozessor auf eine Dual-Core-CPU umgestellt, der RAM (Arbeitsspeicher) auf 256 MB verdoppelt und er erhielt einen USB 3.0-Anschluss. Insgesamt wurde von NETGEAR das Routermodel quasi aufgebohrt und gepimpt ;-). Die Leistungsreserven zum Vorgänger sollen erheblich erhöht worden sein, die Größe, und dadurch auch der Platzbedarf, hingegen reduziert.

NETGEAR R6300v2 (2)Lieferumfang des NETGEAR R6300v2:

  • 1x NETGEAR R6300v2 AC1750 WLAN-Router
  • 1x Netzteil 230V AC/12V DC
  • 1x Ethernet-Kabel 1,5m CAT5.e (gelb)
  • 1x Kurzanleitung (gedruckte Fassung Heftform)
  • 1x CD-ROM mit Tools und ausführlicher Anleitung im PDF-Format

Der NETGEAR R6300v2 besitzt KEIN intern eingebautes DSL-Modem, daher ergeben sich folgende Anschlüsse:

  • NETGEAR R6300v2 (5)1x WAN (1 Gb)
  • 4x LAN (1 Gb)
  • 1x USB 2.0
  • 1x USB 3.0
  • Netzteil-Buchse

Als Bedienknöpfe sind verbaut:

  • Spannungsversorgung An/Aus
  • WLAN An/Aus
  • WPS

Die UVP für den NETGEAR R6300v2 liegt bei EUR 149,99 und weitere Infos findet Ihr HIER.

Das Gerät ist selbstverständlich bei amazon erhältlich.

Die Front des Routers wird von vier LED-Anzeigen und dem beleuchteten NETGEAR-Logo dominiert. Ansonsten ist die Front in hochglänzendem Schwarz gehalten.

NETGEAR R6300v2 (8)Leider ist diese Oberfläche ein gewaltiger Fingertapsen- und Staubmagnet. Was wir uns wirklich fragen: Warum um Gottes Willen verbaut NETGEAR immer wieder bei seinen Geräten LEDs, die so störend den umgebenden Raum beleuchten? Warum muss immer erst nachträglich über ein Firmware-Update die Abschaltfunktion integriert werden? Dieser Umstand war auch schon bei einigen Geräteserien davor auffällig.

Schade und auch ärgerlich, dass die Möglichkeit der Abschaltung nicht bereits zum Launch des Produktes zur Verfügung steht.

Die Bauform ist erfreulich platzsparend, da sozusagen der Router aufrecht steht. Der Fuß ist fester Bestandteil des Gehäuses. Alle Anschlüsse sind ohne Klappen oder Deckelchen direkt zugänglich und ausreichend beschriftet. Die wichtigen Daten für die Ersteinrichtung (IP-Adresse, SSID, Passwort, MAC-Adresse) befinden sich auf einem Aufkleber. Leider ist es nicht möglich, den NETGEAR R6300V2 an der Wand zu montieren, was gerade wegen der schlanken Bauform ideal gewesen wäre.

Sämtliche Antennen sind innerhalb des Gehäuses verbaut und unterstützen die Frequenzbänder 2,4 GHz und 5 GHz mit Beamforming. Datentransferraten bis maximal 450 Mbit/s (2,4 GHz-Band) und 1.300 Mbit/s (5 GHz-Band) sind unter Idealbedingungen möglich.

Als Netzwerkfunktionen sind integriert:

  • Paralleler Dual-Band-WLAN-Betrieb
  • DLNA (Streaming von Mediendaten von angeschlossenen Datenträgern wie USB-Sticks und Festplatten)
  • ReadySHARE USB Access (Zugang zu angeschlossenen Datenträgern als Netzwerk-Laufwerke vglb. mit NAS)
  • ReadySHARE Printer (Netzwerkfreigabe von USB-Druckern für alle Netzwerkteilnehmer)
  • Priorisierung von bestimmten Datendiensten ist möglich (z.B. Streaminganbieter wie Netflix, Onlinespiele, Instant Messager, usw.)
  • Netgear Genie-App (Steuerung und Grundkonfiguration des Router über eine App)
  • DDNS-Funktionalität (Fernzugang zum Router und Netzwerk)
  • Kindersicherung (Filter und Zugangsbeschränkungen für einzelne Internetseiten und Angebote)
  • Gastnetzwerk (WLAN)
  • IPv6-Unterstützung (Internet Protocol Version 6)
  • WiFi Protected Access® (WPA/WPA2-PSK)

 

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Die Ersteinrichtung des NETGEAR R6300v2:

Aufgebaut und angeschlossen ist der NETGEAR R6300v2 wirklich schnell: Standort suchen, Netzwerk-Kabel mit dem Modem verbinden, Spannungsversorgung einstecken und einschalten. Sollte das DSL/Kabel-Modem bereits korrekt eingerichtet sein, so verbindet sich dieser Router schon automatisch mit dem Internet. Den Rechner verbindet man entweder über das WLAN (Zugangsdaten auf dem Label unter dem Gerätestandfuß) oder über ein LAN-Kabel. Über die ebenfalls auf dem Datenlabel angegebene Adresse lässt sich die Konfigurationsoberfläche im Browser öffnen und dort erwartet den Benutzer ein Erst-Einrichtungsassistent.Genie Install

Dieser fragt schnell und in drei Schritten eventuelle Konfigurationspunkte ab, die die automatische Einrichtung eventuell nicht 100%ig korrekt erkannt hat. Für einige Nutzer wäre damit die grundlegende Einrichtung auch schon fast abgeschlossen.

Wir würden aber trotzdem dringend dazu raten, dass jeder Besitzer eines Routers – egal welcher Marke – zum einen die Zugangsdaten zum Gerät, als auch das WLAN-Passwort eigenständig festlegt und nicht bei den Werkseinstellungen belässt.

Kleiner Vorschlag zu diesem Thema:

  • Ideal wäre eine nicht nachzuvollziehende, eventuell auch zufällige Buchstaben-Zahlen-Kombination (Beispiel: Grk3JlrP62nH2!)
  • Man kann auch einen Satz in ein Passwort übertragen: z.B. „Mein erstes Fahrrad war rot und ich habe es 1985 zu Schrott gefahren.“ – das resultierende Passwort wäre „MeFwruihe1985zSg.“

Detailierte Konfigurationen sind möglich, wenn man sich erneut auf die Konfigurationsoberfläche einloggt. So sind Port-Filter, DDNS-Zugang, Kindersicherunseinrichtung, Festlegen von Prioritäten und so weiter möglich. Dabei hilft an sich die Trennung zwischen „Einfach“ und „Erweitert“ schon insoweit, dass man nicht unverhofft und, ohne es zu wollen, etwas verstellt, was man nicht möchte.

GenieLeider gibt es hier doch einige Doppelungen in den Menüpunkten, so wundert man sich, dass man die WLAN-Einstellung sowohl unter „Einfach“ als auch unter „Erweitert“ vorfindet und zwar in exakt gleicher Form.

Das ist unserer Meinung nach unnötig und macht die Menüauswahl nicht einfacher und ohne Grund umfangreich.

Das Gastnetzwerk ist eine schöne Idee, um Gästen oder Kunden einen Internetzugang zur Verfügung zu stellen, aber den Zugang zum eigenen Netzwerk zu unterbinden. Leider ist diese Funktion im Access-Point-Modus (AP-Modus) nicht mehr gegeben, obwohl das Gastnetzwerk als solches weiter bestehen bleibt. Auch ist die weitere Konfiguration im AP-Modus nicht mehr ganz so reibungslos, da der NETGEAR R6300v2 dann nur schwer direkt aus dem Netzwerk anzusprechen ist (mal klappt es, mal nicht).

Es gibt auch einer alternative Firmware mit der eine Vielzahl an weiteren Funktionen ermöglicht wird, jedoch muss das Aufspielen auf eigene Gefahr vorgenommen werden.

 

Die Benutzung des NETGEAR R6300v2:

Nach der Ersteinrichtung und der „Verschärfung“ der Passwörter geht es an die alltägliche Nutzung. Wir sind ja zur Zeit ein wenig verwöhnt von unserem NETGEAR R7000 Nighthawk und daran muss sich der NETGEAR R6300v2 sich nun leider auch messen lassen. Daher wurde der eigentlich genutzte Router mal abgeschaltet und auf den „kleinen Bruder“ umgestellt. Rein kabeltechnisch ist da kein Unterschied festzustellen.

WLAN AuslastungÜber das 1 Gb-LAN flutschen die Daten genauso flott von Rechner zu Rechner und auf das NAS wie beim R7000. Wirklich kein Unterschied festzustellen – keine Einbrüche in der Transfer-Datenrate, keine „Gedenksekunden“, keine Abstürze wegen zu vieler Daten im Netzwerk (oh, da hatten wir schon „Spaß“ mit einem Router eines Herstellers mit einem sehr deutschen Namen).

Beim WLAN müssen wir aber eingestehen, dass sie Reichweite nicht ganz an den großen Bruder heran reicht. Das wird wohl an den internen Antennen liegen.

Jedoch ,um es direkt zu sagen, bedeutet dies nicht, dass das WLAN schwach und wackelig ist. Nein, es ist trotzdem mit einer wirklich guten Reichweite und Stabilität sehr angenehm. Jedoch muss man unter grenzwertigen Bedingungen schon mal eher einen Repeater installieren, als bei dem R7000.

Der normale durchschnittliche deutsche Haushalt dürfte aber mit dem NETGEAR R6300v2 das gesamte Haus abdecken können. Zwei Etagen höher, auf der Straße und im Garten ließ sich das WLAN nutzen, wenn auch mit etwas schwächerer Leistung.

WLAN-Stärke BalkonStreaming-Angebote kamen bei uns sowohl über WLAN, als auch über das Kabelnetzwerk (WLAN) ruckelfrei und ohne große Ladezeiten auf die Bildschirme.

Bei ausreichender Geschwindigkeit des Anschlusses sind auch mehrere Streaming-Nutzungen parallel möglich und zwingen den Router nicht in die Knie.

Die Einbindung von Druckern ins Netzwerk ist über eine Software (ReadySHARE Print PC/Mac) eigentlich problemlos möglich. Leider ist bei uns der Drucker über einen eigenen Netzwerkanschluss fest im Netzwerk konfiguriert, so dass wir dieses Multifunktionsgerät dafür nicht testen konnten. Einen einfachen Laserdrucker konnten wir aber recht flott sowohl auf einem PC als auch auf einem Mac zum Laufen bringen. Durch die eingebaute AirPrint-Funktion kann sogar vom iPhone oder iPad gedruckt werden.

Die Netzlaufwerk-Funktion arbeitet wirklich problemlos und – gerade am USB 3.0-Anschluss – wirklich schnell. Leider ist die Ersteinrichtung nicht ganz so schön gelöst, wie es die Konkurrenz (insbesondere Synology) vormacht. Jedoch ist das nur eine einmalige Einrichtung, und wenn diese erledigt ist, dann läuft es unauffällig und ohne Störungen.

Genie2DLNA ist gerade im Zeitalter von SmartTV und Tablets immer interessanter geworden. Medieninhalte sind von Datenträgern einfach für jeden im Netzwerk zugänglich und abspielbar zu machen und können das Abspielverhalten der Benutzer grundlegend ändern. Auf einer – sagen wir einfach mal – externen Festplatte liegen alle gesammelten Urlaubsfotos, Kameraaufnahmen, MP3-Dateien, Filme und so weiter und diese Festplatte wird an den Router angeschlossen. Dieser erstellt eine kleine Inhaltsverzeichnis-Datei und bietet dann alle abspielbaren Dateien im Netzwerk als Stream an.

So kann ohne USB-Stick-Stöpseln, ohne DVD-Brennen und ohne Laptop-Anklemmen der gesamte Urlaub auf dem Fernseher, Tablet oder Smartphone angeschaut werden. Bei uns liefen alle unterstützten Dateien ohne Ruckeln und ewige Ladezeiten. Einzig bei wirklich sehr schwachem WLAN-Signal kann es passieren, dass kurz mal nachgepuffert werden muss – jedoch ist dann auch schon die Signalstärkeanzeige gaaaaaanz weit unten.

Trotz vielem Surfen im Internet und auf teilweise ordentlichen Datentransfer im Netzwerk ist der NETGEAR R6300v2 nie übermäßig warm oder sogar heiß geworden. Da scheinen die verbauten Komponenten nicht ganz auf Kante genäht worden zu sein.

 

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FAZIT NETGEAR R6300v2:

NETGEAR R6300v2 (8)Der NETGEAR R6300v2 ist ein grundsolider und schneller Router, mit für den Heimgebrauch und Homeoffice umfangreichen Ausstattungsmerkmalen. Weitgehende Konfigurationsmöglichkeiten und auch die Unterstützung der NETGEAR Genie-App machen den Betrieb leicht. Nur wirkliche Kleinigkeiten trüben den ansonsten soliden Auftritt dieses Routers.

Die nicht mögliche Wandmontage und die etwas hakelige Netzlaufwerk-Einrichtung wären unsererseits die größten Kritikpunkte.

Diese fiese Beleuchtung lässt sich ja endlich (mal wieder) durch ein Firmware-Update ausschalten. Für Netzwerk-Enthusiasten lässt sich auf eigene Gefahr eine alternative Firmware installieren, und somit in tiefste Detail das Optimum herauskitzeln.

Insgesamt ist der NETGEAR R6300v2 vollkommen überzeugend, so dass er vier von fünf Fellnasen mit Tendenz zur Höchstwertung erhält:

Rate_4 (Mobile)


 

 

NETGEAR EX3800 (8)

Die NETGEAR EX3700 und EX3800 WiFi RangeExtender:

Die Geräte EX3700 und EX3800 sind WLAN Repeater (NETGEAR nennt sie WiFi Range Extender). Diese zwei kleinen Teile werden dafür genutzt, um die Reichweite des WLAN-Signals zu erweitern. Dazu werden sie im bestehenden WLAN-Netzwerk angemeldet, dann empfangen sie das WLAN-Signal und senden es verstärkt wieder aus.

Somit lassen sich „tote“ Stellen im Haus oder Garten mit WLAN versorgen, ohne dass der Router an einer neuer Stelle platziert werden muss. Gerade in weitläufigen Gebäuden, Wohnungen über mehrere Etagen oder bei sehr stark abschirmend wirkenden Wänden und Decken (z.B. Stahlbeton oder Wand-/Boden- oder Deckenheizungen) finden sie ihre ideale Bestimmung.

 

Der NETGEAR EX3700 und der EX3800 im Detail:

Grundlegend sind die zwei Geräte eigentlich vollständig identisch. Jedoch hat der EX3800 eine integrierte Steckdose verbaut, so dass bei der Verwendung des Repeaters keine Steckdose blockiert wird. Sonst haben sie beide die folgenden Features:NETGEAR EX3800 (8)

  • unterstützte Standards: IEEE 802.11 b/g/n 2,4 GHz; IEEE 802.11 a/n/ac 5 GHz; FastLane mit bis zu 750 Mbit/s (paralleler Betrieb vom 2,4 und 5 GHz-Frequenz-Band)
  • unterstützte Verschlüsselung: WPA/WPA2-PSK, WEP
  • Betriebsmodi: WLAN-Repeater oder DualBand-Access-Point
  • Anschlüsse: 1x 10/100 Mbit/s Ehernet-Anschluß (zum Anschluss von nicht WLAN-tauglicher Geräte oder zur Einrichtung als Access-Point)
  • Bedienungstasten: On/Off-Taster; WPS-Taster
  • Antennen: 2x externe Antennen
  • Betriebsarten: Repeater (WLAN-Verstärker), Access-Point (WLAN-Zugangspunkt falls bisher noch kein WLAN besteht)

Die UVP für den NETGEAR EX3700 liegt bei EUR 56,49 (bei amazon erhältlich) und für den NETGEAR EX3800 bei EUR 79,99 (ebenfalls bei amazon erhältlich).

 

Die Einrichtung der WiFi Extender:

Die Einrichtung ist eigentlich sehr einfach. Geht innerhalb Eurer Wohnung oder Hauses an die Stelle, an der das WLAN erheblich an Leistung verliert. Überprüft die Empfangsstärke mit dem Smartphone (am Besten lässt sich das mit einem Smartphone mit der NETGEAR Genie-App – Punkt „WiFi-Analytics“ bewerkstelligen). Sucht eine Steckdose in dem Bereich, in dem die Signalstärke idealerweise noch „Good“ erreicht. Dort steckt Ihr den EX3700 oder EX3800 ein.

NETGEAR EX3800 (2)Drückt nun die On/Off-Taste und wenn die Power-LED grün aufleuchtet ist der Repeater bereits einrichtungsbereit. Drückt dann die WPS-Taste neben dem Powerknopf. Dann schnell zum Router gehen und dort die WPS-Funktion aktivieren. Der Verbingungsaufbau kann schon mal zwei Minuten in Anspruch nehmen. Abgeschlossen ist die Einrichtung, wenn die „Router-LED“ grün aufleuchtet.

Leuchtet die LED rot auf, dann wurde zwar eine Verbindung hergestellt, aber das Signal ist sehr schwach, dann müsstet Ihr nach einer etwas näher zum Router liegenden Steckdose Ausschau halten und den Repeater dort einstecken. Nach erfolgreicher Einrichtung stehen Euch zwei neue WLAN-Zugangspunkte zur Verfügung (benannt nach folgendem Schema: MyNetworkName_2GEXT und MyNetworkName_5GEXT). Als Zugangspassword wird das bisherige WLAN-Password weiterverwendet.

Dann einfach alle WLAN-Geräte einmal mit den neuen Netzwerken verbinden und eine zusätzliche Reichweite genießen. Die meisten WLAN-Geräte haben die Funktion integriert, dass sie sich mit dem jeweils stärksten bekannten WLAN-Zugang verbinden. Verlasst Ihr also die Reichweite des „originalen“ WLAN, springt z.B. das Tablet auf das WLAN des Repeaters um, ohne dass Ihr etwas machen müsst.

 

Unsere Erfahrungen mit den NETGEAR Extendern:

Wir hatten bisher schon einen älteren WLAN-Repeater von einem Konkurrenten im Einsatz. Dort war die Konfiguration in der Form ähnlich gelöst, aber mit zwei entscheidenden Unterschieden. Das verstärkte WLAN erhielt keinen eigenen Namen, sondern die bisherige SSID wurde weiter verwendet. Daher merkte man keinen Übergang zwischen Router und dem alten Repeater.

NETGEAR EX3800 (4)Leider gab es da aber auch das Problem, dass scheinbar der Router es nicht besonders mochte, dass man ihm sozusagen den WLAN-Spiegel vorhielt. Immer mal wieder stellte er die Verbindung zum alten Repeater ein. Das merkte man immer dann, wenn scheinbar eine WLAN-Verbindung bestand aber keine Daten mehr übermittelt wurden. Dieses Problem hat NETGEAR bei dem EX3700 und EX3800 durch eigene SSIDs umgangen, sehr löblich, wenn auch umständlich.

Zudem hatte der alte Repeater keinen Ethernet-Anschluss, so dass hier kein Netzwerkgerät angeschlossen werden konnte. Diesen Vorteil kann sich NETGEAR eindeutig zusprechen. Sehr schön ist auch die Möglichkeit, die beiden Geräte als Access-Points konfigurieren und somit ein klassisches Netzwerk WLAN-tauglich machen zu können. Dafür muss die Konfigurations-Oberfläche über den Browser geöffnet werden und der Repeater in den AP-Modus versetzt werden. Dazu müssen dann das Netzwerk mit dem Repeater verbunden, eine SSID (WLAN-Netzwerk-Name) und ein WPA2-Passwort festgelegt werden.

Dann startet der Repeater neu, verbindet sich mit dem bestehenden Netzwerk und richtet den vorher eingestellten WLAN-Zugang ein. Somit bleibt bei z.B. Leih-Routern von Internetanbietern der umständliche Gerätetausch und die vollständige Neueinrichtung aus.

 

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FAZIT NETGEAR EX3700 & EX3800 WiFi Extender:

NETGEAR EX3800 (1)Wir sind sehr von der Leistung dieser beiden Repeater angetan, gerade im Hinblick auf unsere bisherigen Erfahrungen mit einem Gerät eines marktführenden Konkurrenten.

Unsere Wohnung ist quasi ein WLAN-Grab, da massive und dämpfende Wände und Decken den Funknetzwerkbetrieb nicht wirklich erleichtern. Plötzlich hat man auch in der hintersten Ecke noch mehr als aureichend Empfang und Geschwindigkeit.

Etwas ungewöhnlich erscheint uns noch die eigene SSID-Vergabe, aber das scheint der Stabilität des WLANS nicht abträglich zusein. Bisher sind beide Repeater noch nicht einmal abgestürzt oder haben unmotiviert einfach so neugestartet. Ein stabiles und schnelles Funk-Netzwerk sind das Ergebnis und das erfreut doch den Nutzer sehr.

Daher die beiden WiFi Extender EX3700 und EX3800 von NETGEAR absolut überzeugen konnten, erhalten sie auch die Höchstwertung von fünf Fellnasen:

Rate_5 (Mobile)

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2 Antworten

  1. irena viehl sagt:

    gerne dabei

  2. svenja sagt:

    Tolles Teilchen würde ich auch Testen …und schauen ob das was wäre !

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