Pueblo Acantilado & die Costa Blanca

Pueblo Acantilado (18)

2012 entdeckten wir die Apartment-Anlage Pueblo Acantilado Suites in der Nähe von Alicante an der Costa Blanca mehr oder weniger per Zufall bei Trip Advisor. Wir waren auf der Suche noch einem schönen, vielversprechenden Urlaubsdomizil. Eigentlich waren wir hinsichtlich der Destination ganz offen… es sollte nur ein Ziel im Mittelmeerraum sein.

Beim Stöbern bei Trip Advisor stießen wir dann auf das Pueblo Acantilado, das gerade mit einem Award als TOP-Hotel bzw. -Anlage von dem Portal ausgezeichnet worden war. Als wir die Bilder sahen, verliebten wir uns sofort in die Anlage, dachten aber, dass sie ganz sicher unbezahlbar sein würde. Doch dies war ein Irrglaube, denn die Studios und Apartments sind bei weitem nicht so teuer, wie wir erwartet hatten, dazu aber später mehr.

Pueblo Acantilado (14)Also buchten wir ein Apartment für einige Tage, Flüge und einen Mietwagen, denn zum einen wollten wir mobil und unabhängig sein, zum anderen hatten wir bereits gelesen, dass sich das Pueblo Acantilado ruhig gelegen und daher recht weit außerhalb befinden würde.

Der Urlaub war ein wahrer Traum. Uns gefiel es so sehr, dass wir 2013 nochmals Urlaub im Pueblo Acantilado buchten, diesmal gemeinsam mit einem von Max‘ Brüdern und dessen Freundin.

Und weil wir die Anlage so lieben, waren wir gerade erst wieder 9 Tage dort… und inzwischen ist es für uns, als würden wir Nachhause kommen :-).

Nachfolgend möchten wir Euch die Anlage einmal ausführlich vorstellen. Anschließend stellen wir Euch noch ein paar Ausflugsziele an der Costa Blanca vor, die mal mehr und mal weniger zu empfehlen sind :-).

 

Das Pueblo Acantilado:

Die Pueblo Acantilado Suites befinden sich in der Nähe von El Campello, einem kleinen Ort bei Alicante. Vom Flughafen Alicante-Elche braucht man mit dem Auto ungefähr 20 Minuten, bis man zur Anlage gelangt. Hier direkt zwei Tipps für Euch, wenn Ihr mit einem Mietwagen fahrt: 1. Fahrt von der A70 ab, bevor sie zur zahlungspflichtigen Maut-Autobahn wird (ihr solltet also im Navi zahlungspflichtige Verkehrswege ausschließen), 2. Im Navi solltet Ihr als Zieladresse „El Campello, Plaza Mayor“ eingeben, denn die Adresse, die auf den Reiseuntzerlagen steht, ist in fast keinem Navi auffindbar :-).

Pueblo Acantilado (31)Die Anlage ist ganz ruhig auf einer Klippe gelegen. Sie ist wie ein altes spanisches Fischerdorf mit vielen einzelnen, aber zusammenhängenden, sehr bunten Häusern angelegt. Das Besondere an dem Pueblo Acantilado ist, dass man innerhalb der Anlage auch Eigentum erwerben kann. Es machen dort also auch viele Spanier Urlaub, die innerhalb der Anlage ihr eigenes Ferienhaus besitzen.

Die Rezeption befindet sich unter einer großen Kuppel mit blauen Ziegeln, die der Basilika von Altea nachempfunden ist.

Die Mitarbeiter an der Rezeption sprechen Spanisch (klar) und sehr gutes Englisch. Zudem arbeitet mit Carola auch eine Mitarbeiterin an der Rezeption, die deutschstämmig ist und perfekt deutsch spricht :-). Besonders toll fanden wir, dass mich die Mitarbeiter in der gesamten Anlage dabei „unterstützten“, mich auf Spanisch zu verständigen. Mein Spanisch ist wirklich nicht gut, aber die Mitarbeiter freuten sich unglaublich, dass ich es zumindest versuchte :-). Und ihr glaubt gar nicht, wie viel Spaß es machte, auf Spanisch mit den Leuten zu reden. Und da sie mich so stark dabei unterstützten (O-Ton: „Ach ja, Sie möchten ja gerne, dass wir mit Ihnen auf Spanisch sprechen!“), fielen so langsam aber sich auch die Hemmungen :-).

Da wir nun schon das dritte Mal im Pueblo Acantilado waren, war es wirklich wie ein Besuch / Urlaub bei Freunden… viele Mitarbeiter erkannten uns sogar wieder.

Pueblo Acantilado (22)Im Pueblo Acantilado gibt es vier verschiedene Typen von Apartments, die man buchen kann:

  • Appartements
  • Estudios
  • Appartements Acantilado
  • Suiten

Einen Überblick über die verschiedenen Typen findet Ihr HIER.

Wir buchen immer ein Appartement Acantilado. Einige von Euch konnten den Ausblick von der Terrasse dieser Appartements ja schon auf Facebook bewundern. Unser Domizil stellen wir Euch etwas weiter unten vor.

Um den Mietwagen abstellen zu können, bietet das Pueblo Acantilado zwei verschiedene Möglichkeiten.

Direkt an der Rezeption gibt es einen kostenlosen, nicht überdachten Parkplatz. Außerdem gibt es eine überdachte Garage, die sich unterhalb einer Ferienhäuserzeile befindet. Ob der Hitze, die im Sommer in dieser Region vorherrscht, bevorzugen wir die überdachte Garage, die eine extrem steile Steigung aufweist… das ist beim ersten Hinein- und Herausfahren schon ein Erlebnis und einer ganz besondere Erfahrung :-). Leider können wir Euch aktuell nicht sagen, was das Parken in der Garage pro Tag oder Woche kostet, da wir den Stellplatz dieses Jahr nicht zahlen mussten. Wir wurden vom Hoteldirektor eingeladen :-).

Pueblo Acantilado (29)Die Anlage verfügt über einen Pool, eine Minigolf-Anlage sowie einen Tennisplatz. Außerdem kann man sich mit Hairstyling und einem professionellen Makeup verwöhnen lassen. Ferner kann man im Spa und Massagebereich der Anlage unglaublich entspannen. Das Spa nutzten wir bisher noch nicht, aber die Massage schon… die Masseurin versteht ihr Handwerk… denn ich wahr dermaßen entspannt nach der 25-Minuten-Massage, dass Teile meines Körpers sich wie Gummi anfühlten :-).

Beispielhaft findet Ihr nachfolgend ein paar Preise für den Spa- und Massagebereich:

  • Standard Spa: EUR 12,50
  • Private Spa (1 Stunde): EUR 80,00
  • Aromamassage (50 Minuten): EUR 59,00
  • Sweet Chocolate body wrap: EUR 59,00
  • Masaje Paz de los Sentidos (25 Minuten): EUR 30,00
  • Masaje al Aroma de Cacao (50 Minuten): EUR 59,00
  • Masaje de Cautro Manos (50 Minuten): EUR 99,00 (vier Hände Massage)

Es gibt zusätzlich auch Pakete, die man buchen kann. Diese Pakete beinhalten dann immer den Besuch des Spa und eine Massage.

 

Verpflegung im Pueblo Acantilado:

Man kann die Apartments im Pueblo Acantilado ohne Verpflegung (nur Übernachtung), mit Frühstück, Halb- oder Vollpension buchen. Wir buchen immer die Variante Übernachtung mit Frühstück. Da alle Apartments über eine Küchenzeile verfügen, kann man sich ohne Probleme auch selbst versorgen.

Pueblo Acantilado (46)Das Besondere beim Pueblo Acantilado ist, dass man – wenn man möchte – am Vortag für den nächsten Tag Halbpension (oder auch Vollpension) hinzubuchen kann. Bei der Halbpension kann man dann entscheiden, ob man Mittags oder Abends im Restaurant „El Pontet“ essen möchte. Die Halbpension kostet dann pro Person EUR 12,00 und beinhaltet jeweils ein Drei-Gänge-Menü á la Carte oder – je nach Saison – vom Buffet.

Aber auch, wenn man keine Halbpension bucht und einmal nicht selbst kochen möchte, verfügt das Pueblo Acantilado über die folgende Gastronomie:

  • La Taverna de Don José (spanisches Restaurant, Tapas-Bar & Arroceria)
  • Restaurant Chiesa (italienische Küche)
  • The White Coffee (Coffee Shop)
  • El Pontet (mediterranes Restaurant mit Terrasse)
  • Sommerterrasse „El Bodegues“ (nur in der Hauptsaison geöffnet mit BBQ-Buffet am Abend)

Die Taverna de Don José können wir auf jeden Fall empfehlen, vor allem die Tapas-Platten sind absolut großartig, ebenso die verschiedenen Paellas. Die Bedienung ist unglaublich freundlich :-). Vom Chiesa waren wir dieses Jahr eher enttäuscht. Wir bestellten Pizzen, die relativ klein und vom Boden her so hart waren, dass man Fenster mit ihnen hätte einwerfen können. Nachdem wir die Pizzen gegessen hatten, hatten wir tiefe Abdrücke vom Besteck innerhalb der Handinnenseiten… nicht schön.

Pueblo Acantilado (1)Das Café „The White Coffee“ ist sehr gemütlich im Loungestyle möbliert. Es hat jeden Tag von 9:30 Uhr bis mindestens 23:00 Uhr geöffnet und

Sebastián und Karin sind unglaublich hilfsbereit und haben immer einen netten und auch lustigen Spruch auf den Lippen.

Sie beraten auch gerne, wenn es darum geht, Ziele in der Gegend zu erkunden und zu entdecken.

Die beiden betreiben auch den kleinen Supermarkt „Carilo Shop“, in dem man eigentlich alles bekommt, was man so im Apartment gebrauchen kann, wenn man ein kleines, schnelles Gericht zubereiten möchte…. oder auch einfach nur ein leckeres Eis an einem warmen Sommertag.

Im „El Pontet“ nimmt man morgens auch das Frühstück zu sich. Wir saßen dazu immer auf der Sonnenterrasse, von der man einen tollen Ausblick auf die Anlage und das Mittelmeer hat. Das Frühstück wird in Buffetform aufgebaut. Es ist nicht ganz so umfangreich, wie man es vielleicht aus anderen Hotels kennt, aber vollkommen ausreichend. Man findet auf dem Buffet neben Brötchen und Toast verschiedene Wurst- und spanische Käsesorten (vor allem der Jamón de Serrano ist ein Traum), Rührei, Tortilla, verschiedene Marmeladen, Cornflakes, Obst, Säfte und Gebäck. Den Kaffee „zieht“ man aus einem Automaten. Ferner kann man auch Tee wählen oder „ColaCao“, nachdem Max einen Urlaub lang süchtig war.

Pueblo Acantilado (43)Wir müssen aber schon beim Frühstück anmerken, dass wir uns ein wenig Abwechslung wünschen würden. Denn es sieht jeden Morgen gleich aus.

Ebenso nimmt man bei der Halbpension auch das Abendessen im El Pontet zu sich. Man kann dann entweder ein Drei-Gänge-Menü von der Karte wählen, in dem man sich Vorspeise, Hauptspeise und Nachtisch selbst zusammenstellt. Ganz besonders zu empfehlen ist als Vorspeise das Rührei mit Knoblauch, Schinken, Bohnen und Shrimps…. absolut großartig.

Statt zwei getrennter Hauptgerichte kann man auch eine Paella als Hauptgang wählen. Diese ist jedoch immer für mindestens zwei Personen. Und hier können wir insbesondere die Paella Negra bzw. eigentlich heißt das Gericht „Arróz Negro“ empfehlen.

Sie wird nach einem traditionellen Rezept der Costa Blanca mit schwarzer Tinte zubereitet und enthält Octopus, Fisch, Shrimps, Gemüse und Muscheln. UNGLAUBLICH LECKER!!!!

Natürlich hat man auch jederzeit die Möglichkeit, ein Restaurant außerhalb der Anlage aufzusuchen. Uns wurde ganz besonders eine kleine Tapas-Bar, die „Media Luna“ an der Sant Ramón im Zentrum von El Campello ans Herz gelegt, bei der man pro Tapa inkl. Getränk gerade einmal EUR 1,50 zahlt.

 

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Einkaufstipps:

Wir schon geschrieben, kann man ohne Probleme Kleinigkeiten im kleinen Supermarkt (eher Kiosk) „Carilo Shop“ kaufen. Doch für einen Großeinkauf eignet sich der Shop ob der hohen Preise und des kleinen Sortiments nicht wirklich.

In der Regel fahren wir in einen Mercadona oder CarreFour, um Getränke, Snacks und auch fürs Kochen einzukaufen. Hier können wir insbesondere das „Centro Comercial de Finestrat“ bei Benidorm empfehlen, da man dort eigentlich alles findet, was man für einen Einkauf benötigt… einen riesigen CarreFour, einen Mercadonna, einen Mas y Mas, Media Markt und vieles mehr. Das Einkaufszentrum ist ca. 20 Minuten von der Anlage Richtung Benidorm entfernt.

Zwei kleinere Einkaufszentren befinden sich Richtung Alicante in San Juán de Alacant (CarreFour) und direkt in der Nähe der Universität von Alicante. Das Besondere an diesem Einkaufszentrum ist, dass es sich hier um ein kleines Outletcenter handelt, dessen Werbung man schon von der Autobahn aus sieht. Hier findet man Outlet-Stores u.a. von Desigual, Nike und El Corte Inglés (ganz, ganz fürchterlicher Laden).

 

Das Apartemento Acantilado:

Da Apartemento Acantilado, das wir immer buchen, besteht aus zwei Räumen, Diele, Badezimmer und riesiger Terrasse direkt an der Klippe. Von der Terrasse hat man einen wunderbaren Ausblick aufs Mittelmeer und kann linker Hand bis nach Benidorm sehen (Benidorm würden wir niemals empfehlen, da sich im „Manhattan des Mittelmeers“ ein Hotelwolkenkratzer neben dem nächsten befindet. Ein fürchterliches Moloch).

Pueblo Acantilado Apartment (3)Die Terrasse hat eine Fläche von ca. 30 bis 40 Quadratmeter und ist mit zwei Liegestühlen, zwei Glastischen und vier einfachen Stühlen bestückt.

Da sich über der Terrasse der große Balkon des Apartments im 1. OG befindet, ist die Terrasse teilüberdacht.

Der Wohnraum ist mit einer Couch, LED-TV, Esstisch und Küchenzeile ausgestattet.

In der Küchenzeile befindet sich Geschirr, Kühlschrank, Waschmaschine, ein 2-Platten-Cerankochfeld, eine Kaffeemaschine, Stabmixer sowie eine Mikrowelle mit Grill, so dass man sich sehr gut dort selbst versorgen kann. Nur sollte bei der Ausstattung unbedingt auch ein größerer Topf vorhanden sein. Mit den drei kleinen Töpfen und den zwei Pfannen kann man doch relativ schlecht kochen :-).

Pueblo Acantilado Apartment (19)Das Badezimmer verfügt über eine Badewanne, einen großen Waschtisch mit einem Wandspiegel, der die komplette Wand einnimmt, Toilette und Bidet.

Das Schlafzimmer ist mit einem großen Bett (1,80 m x 2,00 m), Kleiderschrank, Schreibtisch, Sitzecke und TV ausgestattet.

Beide großen Räume verfügen zudem über eine Klimaanlage, die man über eine Fernbedienung steuert.

Beim TV muss man leider sagen, dass an deutschen Sendern lediglich die Sender der ZDF-Group zu empfangen sind. ABER: man ist ja nicht im Urlaub, um TV zu schauen, nicht wahr?  Ferner kann man auch Filme über die „Videothek“ ausleihen (Spanisch & Englisch).

Pueblo Acantilado Apartment (2)Die Apartementos Acantilados verfügen zudem über kostenloses W-LAN, für das man sich pro Endgerät an der Rezeption einen Zugangscode ausdrucken lassen kann. Ferner befindet sich im Apartment auch noch ein Putzschrank, in dem man Putzmaterial und auch den Zimmersafe findet.

Da das Apartment auch über eine Waschmaschine verfügt, steht auf der Terrasse auch ein Wäscheständer, um die nasse Wäsche trocknen zu können.

Alle drei Tage kommt der Zimmerservice und tauscht Handtücher aus, macht das Bett, entsorgt die Müllsäcke und füllt den Vorrat an Toilettenpapier auf. Sollte man aber dennoch innerhalb dieser drei Tage Wünsche haben, so sind die Mitarbeiter extrem hilfsbereit und versorgen einen mit allem, was man benötigt. Sollte einmal kein Mitarbeiter greifbar sein, kann man auch einfach an der Rezeption Bescheid geben, deren Mitarbeiter dann veranlassen, dass die Wünsche erfüllt werden.

Die Apartments im 1. OG verfügen im Übrigen über drei Zimmer (Wohnzimmer & zwei Schlafzimmer), Diele, Bad und großen Balkon zum Mittelmeer. Sie sind ideal für Familien.

Als wir dieses Jahr unser Apartment betraten, überraschte uns das Team des Pueblo Acantilado mit einer gekühlten Flasche Sekt (im Sektkühler) und Pralinen… wir waren unglaublich gerührt, freuten uns total und möchten uns an dieser Stelle nochmals beim Team des Pueblos bedanken :-).

 

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Kosten für den Urlaub:

Wie gesagt, dachten wir zuerst, wir könnten uns den Aufenthalt im Pueblo Acantilado ganz bestimmt nicht leisten…. aber weit gefehlt. Wir waren dieses Jahr 9 Tage im Pueblo (also acht Übernachtungen).

Für das Apartment mit Frühstück zahlten wir zusammen EUR 492,00, die Flüge mit Air Berlin kosteten zusammen EUR 301,82 und der Mietwagen für den gesamten Zeitraum über den Mietwagen-Broker DoYouSpain.com EUR 96,46 (ein Ford Fiesta, 5-Türer inkl. zweitem Fahrer).

Wir zahlten also dieses Jahr beide zusammen für den gesamten Urlaub (natürlich ohne Taschengeld) EUR 890,28.

Ihr könnt die Apartments direkt auf der Website des Pueblo Acantilado buchen oder auch über Portale wie Weg.de, HRS, Expedia, Opodo oder Booking.com.

 

FAZIT Pueblo Acantilado:

Pueblo Acantilado Apartment (18)Wir denken, dass unsere Vorstellung und die Bilder des Pueblo Acantilado für sich sprechen. Wir waren und sind absolut begeistert von der Anlage. Neben der Optik, Gestaltung und der Ausstattung finden wir es absolut großartig, dass hauptsächlich Spanier in der Anlage Urlaub machen… natürlich urlauben dort auch andere Deutsche, Niederländer, Skandinavier, Briten und Russen, doch gerade die Briten und Niederländer machen in Scharen Urlaub in Benidorm (was wir so gar nicht nachvollziehen können).

Es ist einfach toll, wenn man auch in der Anlage hauptsächlich die spanische Sprache hört und so das Gefühl hat, seinen Urlaub unter Einheimischen zu verbringen.

Pueblo Acantilado Apartment (5)Ferner kann man im Pueblo Acantilado einfach die Ruhe genießen, vom Alltag abschalten und die Seele baumeln lassen sowie sich am Meeresrauschen und der Brandung auf der Terrasse erfreuen.

Die Mitarbeiter des Pueblo Acantilado sind unglaublich nett und hilfsbereit, insbesondere die Mitarbeiter der Rezeption, des Restaurants „El Pontet“ des „Housekeepings“ sowie Sebastián und Karin vom „The White Coffee“.

Während wir unsere Urlaubsbilder auf Facebook posteten fragten Max‘ Bruder und dessen Freundin, ob wir evtl. im nächsten Jahr wieder Urlaub in der Anlage machen wollen würden… was für eine Frage… natürlich wollen wir. Und den Beiden hatte es 2013 auch so gut gefallen, dass wir 2016 wohl wieder zu viert in zwei Apartments Urlaub im Pueblo Acantilado machen werden. Wir freuen uns jetzt schon.

Auch wenn die Anlage „nur“ vier Sterne hat, bekommt sie von uns die Höchstwertung von fünf Fellnasen mit der Empfehlung, dort unbedingt Urlaub zu machen:

Rate_5 (Mobile)

 

Ausflugstipps an der Costa Blanca:

Alicante:

Alicante, die Provinzhauptstadt, ist eigentlich die erste Stadt, die man bewusst wahrnimmt, da man auf dem internationalen Flughafen landet, wenn man Urlaub im Pueblo Acantilado machen möchte.

Alicante (33)Folgende Stationen können wir auf jeden Fall empfehlen:

  • den Hafen
  • die Altstadt
  • den Paseo Explanada de España mit seinem dreifarbigen Bodenmosaik in Wellenform
  • das Castillo des Santa Barbara bietet einen unglaublich tollen Ausblick über die Stadt, den Hafen und die Bucht von Alicante
  • die Concatedral San Nicolás
  • das Ayuntamiento (Rathaus)

Um auf das Castillo de Santa Barbara zu gelangen, gibt es zwei Wege. Zum einen kann man den gesamten Weg bergauf laufen oder man folgt den Hinweisschildern, die einen zu einem Aufzug um Innern des Berges leiten. Wir entschieden uns für den Aufzug :-).

Wir müssen in Alicante aber auch vor einer vermeintlichen Sehenswürdigkeit warnen: im Hafen liegt mit der „Santisima Trinidad“ ein imposantes Segelschiff, das man auch besichtigen kann. Was uns jedoch nicht klar war, ist dass im Innern des Schiffs fast alle Bereiche zu einem Club / einer Diskothek ausgebaut wurden, also nur noch ganz wenige Bereiche wirklich nach Segelschiff aussehen. Man zahlt also Eintritt, um Theken, Billardtische etc. zu sehen und auf Deck (natürlich gegen Bezahlung) Drinks zu sich zu nehmen. Totaler Touri-Nepp und keinesfalls zu empfehlen.

 

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Altea:

Wie eingangs beim Pueblo Acantilado bereits beschrieben, ist die Kuppel über der Rezeption der Basilika in Altea nachempfunden. Der malerische Ortskern der Oberstadt von Altea ist einfach nur wunderschön. Weiß getünchte Häuser in schmalen, steilen Gassen.

Altea (12)Von der schönen Promenade mit vielen Restaurants und Cafes in der Unterstadt hat man einen tollen Ausblick auf die Kulisse der Altstadt. Von dort startet man auch den Aufstieg in die Oberstadt.

In den kleinen weißen Häusern der Altstadt befinden sich teilweise Restaurants, Boutiquen und Handwerk. Wenn man das Plateau der Altstadt erklommen hat, erheben sich vor einem die blauen Kuppeln der Basilica Santa Barbara.

Rund um den Vorplatz befinden sich diverse Restaurants und Cafes, in denen man sich einen Moment der Ruhe gönnen und den Ausblick aufs Meer und die steilen Gassen genießen kann. Unser Tipp: etwas abseits der Basilika befindet sich die Patisserie „de sabors“, die kleine Meisterwerke kreiert, die nicht nur schön anzusehen sind, sondern auch noch grandios schmecken.

In den kleinen Boutiquen kann man ganz wundervoll bummeln, stöbern und shoppen. Wir waren jetzt schon zwei mal in Altea, da wir uns in dieses malerische Städtchen verliebt haben.

 

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Cuevas de Canelobre:

Cuevas de Canelobre (15)In der Nähe des Örtchens Busot in den Bergen befinden sich die Tropfsteinhöhlen „Cuevas de Canelobre“. Sie liegen auf einer Höhe von knapp 700 Metern, so dass man einen ganz wunderbaren Ausblick auf das Umland, die Sierra und die Berge hat.

Der Eintritt zur Höhle kostet EUR 6,00 pro Person und der Zugang ist nur im Rahmen einer Führung möglich (auf Englisch), die ca. 30 Minuten dauert. Die Kalkformationen sind unglaublich schön und auch ganz toll illuminiert.

Im Rahmen der Führung erfährt man einiges über die Geschichte der Höhlen. Zudem entdeckt man auch eine ganze Familie, einen Adler oder auch einen Affen in den Formationen…. schaut einfach einmal genau hin und lasst Euer Fantasie freien Lauf :-).

Wir können den Besuch der „Cuevas de Canelobre“ auf jeden Fall sehr empfehlen.

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Elche:

Elche (2)Elche (bzw. Elx auf valencianisch) liegt in der heißesten Gegend Spaniens. Die Stadt ist bekannt für die Produktion von Schuhen und ein Mekka für jede Frau mit Schuhfetisch :-). Sie ist aber noch mehr bekannt als „Stadt der Palmen“, denn mehr als 200.000 Palmen säumen die Straßen sowie öffentliche und private Parks und Gärten.

Diese Palmengärten, auch Palmeral genannt, gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Der bekannteste Palmeral ist der „Huerto del Cura“, in dem sich die achtstämmige Kaiserpalme befindet. Sie wurde nach Kaiserin Sissi „palmera imperial“ benannt, die diese imposante Palme im Jahre 1894 bewunderte.

Trotz der vielen Palmen sollte man Elche unserer Meinung nach eher an einem nicht so heißen und vor allem nicht so schwülen Tag besuchen.

 

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Guadalest:

Guadalest (62)Ein weiteres Dorf, in das wir uns bei unserem Urlaub in diesem Jahr total verliebten. Das Dorf hat nur 220 Einwohner und liegt oberhalb eines Stausees. Es befindet sich hinter einer Felsklamm und man kann es nur durch einen Tunnel im Fels erreichen, nachdem man den Aufstieg von der Unterstadt hinter sich gebracht hat.

Die Museen in der Unterstadt würden wir auch eher als Touri-Nepp bezeichnen, das Herrenhaus in dem historischen Ortskern hinter dem Felstunnel hingegen ist wirklich sehenswert. Der Eintritt kostet vier Eure. Das Herrenhaus zeigt, wie Aristokraten vor 300 Jahren lebten. Zudem befinden sich im Obergeschoss auch Kunstausstellungen.

Von dem Herrenhaus aus gelangt man zudem auch auf das alte Castillo de San José, in dem sich auch der alte Dorffriedhof befindet und von dem man einen unglaublich tollen Ausblick auf den Stauseee und das Umland hat.

Guadalest (76)Auf dem Abstieg vom Castillo Richtung Ortskern mit dem Rathaus werden in blau-weißen Säulen die Leiden Christi bildlich dargestellt.

Im Rathaus kann man ein Kellerverlies aus dem 12. Jahrhundert besichtigen und rund um den Rathausplatz befinden sich diverse Lokale und Geschäfte. Ferner kann man in der Nähe des Tunnels (kostenlos) ein Haus besichtigen, das zeigt, wie die einfachen Leute früher lebten (kleine Spenden sind erwünscht).

Wir fanden Guadalest einfach großartig. Hier aber auch noch ein Tipp: man sollte den Ort idealerweise vormittags oder am späten Nachmittag besuchen, da ab ca. 12:00 Uhr die Touristen busweise aus Benidorm angefahren kommen und der Ort dann schnell übervölkert ist.

 

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Museo del Turrón:

Museo del Turron (17)In der Nähe von Jijona (bzw. Xixona) befindet sich das Museo del Turrón des Herstellers der Turrón-Marken „1880“ und „El Lobo“. Turrón ist ein süßes Naschwerk aus Mandeln, Honig, Zucker, Nüssen und Eiweiß, mit extrem hohen Suchtfaktor. Vor allem die Creme del Turrón ist unglaublich lecker (vor allem in Kuchen oder Muffins).

Der Besuch des Museums kostet EUR 3,00 (inkl. Führung). In dem Museum erfährt man etwas über die Geschichte der Turrón-Herstellung und kann die Fabrik besichtigen.

Die Führung schließt natürlich mit einem Besuch des Werksverkaufs ab.

Wir fanden den Besuch des Museums eigentlich ganz nett. Wer jedoch das Geld dafür nicht ausgeben möchte, dem empfehlen wir dennoch unbedingt den Werksverkauf zu besuchen und sich mit den leckeren Schweinereien einzudecken. Denn den Shop kann man auch besuchen, wenn man nicht an der Führung durch das Museum teilnimmt. Der Eingang zum Werksverkauf befindet sich rechts neben dem Haupteingang, wenn man vor dem Gebäude steht.

Auf den Bildern seht Ihr unsere Ausbeute aus diesem Jahr :-).

 

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Terra Natura:

Terra Natura (25)Terra Natura ist ein Zoo bei Benidorm, der direkt an den Freizeitpark Terra Mitica anschließt. Da der Zoo damit wirbt, teilweise die Tiere ohne Barrieren zu zeigen und darauf zu achten, dass die Gehege den natürlichen Lebensräumen der Tiere angepasst sind, dachten wir, dass sich ein Tagesausflug bestimmt lohnen würde.

Falsch gedacht: ein Teil der Zoo-Fläche war wegen Umbauarbeiten geschlossen, die Gehege waren verdreckt, die Tiere machten teilweise den Eindruck, als hätten sie Lagerkoller.

Terra Natura (36)Barrierefrei war so gut wie kein Bereich und auch die Flugshow, die wirklich sehr schön begann, entpuppte sich am Ende als reine Verkaufsveranstaltung. Die Greifvögel wurden den Zuschauern auf die Schultern gesetzt und sofort waren Mitarbeiter des Parks mit einer Kamera da und machten Fotos, um diese dann anschließend als Schlüsselanhänger für EUR 8,00 pro Stück zu verkaufen.

Von einem Besuch der Terra Natura können wir nur abraten.

Von der Flora her ist der Zoo zwar nett anzuschauen, aber alles andere ist einfach nur unterirdisch. Und dafür zahlten wir für zwei Personen inkl. Parken EUR 53,00. Und wir hatten schon einen Rabatt von EUR 5,00 pro Person über einen Flyer aus dem Pueblo Acantilado, d.h. normalerweise hätten wir sogar EUR 63,00 zahlen müssen.

 

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Valencia:

Valencia (16)Valencia ist die drittgrößte Stadt Spaniens und Hauptstadt der autonomen Region Valencia.

Die Stadt ist umgeben von Orangen- und Zitronenhainen. Was glaubt Ihr, wem viele diese Anbaugebiete gehören… genau, Valensina. Der Markenname leitet sich von Valencia ab.

Die Stadt hat wunderschöne Plätze zu bieten. Ferner können wir vor allem die folgenden Sehenswürdigkeiten empfehlen:

  • Valencia (6)die Estación del Norte (der Nordbahnhof) mit der Steirkampfarena direkt nebenan
  • die Kathdrale mit dem anschließenden Plaza de la Virgin
  • den Mercado Central (Zentralmarkt Valencias)
  • die Lonja de la Seda, die Seidenbörse, die zum Kulturerbe der Menschheit der UNESCO gehört
  • die Ciudad de las Artes y de las Ciencas

Da man nach Valencia doch etwas länger fährt, sollte man für den Besuch der Stadt definitiv schon früh morgens aufbrechen und den ganzen Tag einplanen.

 

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Villajoyosa:

Villajoyosa ist ein kleines Fischerdorf mit einer schönen Promenade mit kleinen Restaurants und Cafes sowie einen schönen kleinen Stadtstrand. Man erreicht den Ort sehr schnell, wenn man vom Pueblo Acantilado Richtung Benidorm fährt.

Villajoyosa (2)Im Ort angelangt, sollte man sich an den Hinweisschildern orientieren und die Tiefgarage unterhalb der Promenade suchen. Sie ist relativ günstig und von dort kann man mit der Erkundung des Städtchens beginnen.

Die Häuser an der Promenade sind bunt und weisen allesamt unterschiedliche Farben auf. Dies geht auf die Zeit zurück, als der Ort noch ein kleines Fischerdorf war. So konnte jeder Fischer bereits von weitem sein Haus erkennen.

Es macht wirklich Spaß durch die Unterstadt zu flanieren.

Die Stadtverwaltung hat zudem ein ausgetrocknetes Flussbett in einen öffentlichen Park umgewandelt, in dem man lustwandeln und relaxen kann.

Zudem befindet sich in Villajoyosa auch eine der ältesten Schokoladenfabriken Europas: Valor. Der Besuch des kleinen Museums ist kostenlos und endet natürlich auch wieder im unternehmenseigenen Werksverkauf. Die Schokolade ist aber auf jeden Fall sehr zu empfehlen :-).

 

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11 Antworten

  1. Sebastian sagt:

    Hier schreibt euch Sebastian und Karin vom „The White Coffee “ im Hotel Pueblo Acantilado Suites, ein großartiger Bericht, ausführlich und sehr detailliert, einfach klasse !!!-auch wenn mein Name Karin und nicht Kathrin istlieben Dank und ich hoffe wir sehen uns recht bald wieder….

    • eicke1978 sagt:

      Hallo Karin & Sebastián,

      vielen Dank für das Lob für unseren Beitrag. Natürlich haben wir den Namen von Dir, Karin, direkt geändert. Peinlich, aber wir waren uns beim Schreiben wirklich unsicher.

      Wir werden auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder im Pueblo sein und freuen uns, Euch wiederzusehen.

      Bis dahin alles Gute,
      Danny & Max

  2. Anonymous sagt:

    Danke für Deinen Bericht ! Der wird sofort gespeichert und an die Familie weitergeleitet, denn wir fahren im August dorthin 🙂

  3. Anonymous sagt:

    Sehr schöne Anlage,toller Bericht! Wir waren auch schon dort!

  4. Andrea Frini sagt:

    Huhu,

    oh wow, das ist ein grandioser Bericht mit so vielen tollen Fotos.
    Man fühlt sich fast, als wäre man dabei gewesen! Wundevoll!

    Vielen Dank dafür!

    Liebste Grüße *Frini*

  5. Nancy sagt:

    Wow, unglaublich Euer Bericht. Ich sehe immer wieder, wieviel Liebe in Euren Erfahrungsberichten stecken. Hattest du dir Stichpunkte unterwegs gemacht, oder alles frei heraus aus dem Gedächtnis geschrieben? Der Aufenthalt im Terra Natura ist natürlich schade, denn der Preis ist doch ganz schön happig. Das Museum hat sich dann ja gelohnt, ich habe gehört Werksverkauf lohnt sich immer, und im Museum nur drei Euro zu bezahlen als Eintritt ist wirklich sehr billig. Das Gericht Arróz Negro wäre nichts für mich. Ich wünsche Euch eine wundervolle Woche.

    liebe grüße nancy

    • eicke1978 sagt:

      Liebe Nancy,

      vielen Dank für das Lob. Ich habe alles frei heraus geschrieben… hat auch die letzten 4,5 Stunden in Anspruch genommen. Beim Arróz Negro war ich auch erst skeptisch, da ich eigentlich nicht so ein Fischfreund bin… aber das Gericht schmeckt einfach großartig :-).

      LG,
      Danny

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