Readly Magazinplattform im Test

Readly Startseite

Bereits seit einigen Monaten dürfen wir die Readly Magazinplattform testen und auf Herz & Nieren prüfen. Für den Test wurde uns ein Jahreszugang zu Readly kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Allgemeine Infos zu Readly:

Readly ist ein schwedisches Unternehmen, das im Jahre 2012 gegründet wurde. Inzwischen verfügt Readly neben dem Hauptsitz in Schweden über weitere Büros in Deutschland, Großbritannien und den USA.

Das Unternehmen betreibt unter dem gleichen Namen eine stark wachsende Plattform für digitales Lesen, über die man inzwischen Zugriff auf 1.123 internationale Magazine hat. Der Katalog wird ständig erweitert, da Readly mit immer mehr Verlagen eine Integration in die Plattform verhandelt.

Readly StartseiteMit dem Abonnement kann man so aktuell mehr als 18.000 Zeitschriften lesen, da nicht nur die aktuellste Ausgabe eine Magazins verfügbar ist, sondern auch ältere. Readly ist quasi eine Flatrate für das digitale Lesen von Magazinen. Eine Übersicht über den deutschen Katalog findet Ihr HIER. Wenn Euch auch interessiert, welche internationalen Magazine verfügbar sind, so stöbert einfach einmal im kompletten Katalog von Readly. Aktuell beinhaltet der Katalog nämlich Zeitschriften aus den folgenden Ländern:

  • Schweden
  • Deutschland
  • Litauen
  • Frankreich
  • Indien
  • Philippinen
  • Türkei
  • USA
  • Großbritannien

Aus Deutschland findet Ihr bei Readly bspw. Magazine wie die BRAVO, Men’s Health, TV Digital, TV Movie, PC Go, Connect, PC WELT, Bild der Frau, inTouch, COSMOPOLITAN, Maxi, HÖRZU, um nur ein paar zu nennen. Denn das Angebot ist inzwischen wirklich sehr breit gefächert.

Readly PreiseDie Magazin-Flatrate von Readly kostet EUR 9,99 pro Monat und kann jederzeit wieder gekündigt werden. Man wird also nicht „gezwungen“, das Flatrate mindestens ein Jahr buchen zu müssen. Diese „Flat“ beinhaltet den Zugriff auf alle Magazine aus dem Katalog.

Die App funktioniert auf den Betriebssystemen Android, iOS und Windows Phone und mit nur einem Zugang kann man die App auf bis zu fünf Endgeräten (Smartphone, Tablat & Co.) nutzen.

Aktuell kann man über ein kostenloses Probeabo 14 Tage bei Readly hineinschnuppern. Das Abo endet automatisch ohne Kündigung. Ihr geht also kein Risiko ein. Sollte Auch die Magazin-Flatrate gefallen, so könnt Ihr im Anschluss an Testzugang ein reguläres Abo abschließen.

 

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Die Nutzung von Readly:

Die App konnten wir ganz problemlos auf unseren verschiedenen Endgeräten installieren. Dazu hatten wir auch die Möglichkeit, die App aus den App-Stores aller drei Betriebssysteme herunterzuladen und zu installieren. Bei keinem System gab es Probleme.

Readly Screenshots (3)Nachdem wir das Nutzerkonto angelegt hatten, konnten wir auch direkt stöbern, was uns so interessiert. Zu Beginn unseres Tests im Mai waren noch weitaus weniger Magazine Verfügbar als dies inzwischen der Fall ist. Daher waren wir – ehrlich gesagt – zu Beginn des Tests noch etwas enttäuscht. Man merkte aber, wie der Katalog sukzessive erweitert wurde.

Jedoch müssen wir auch gestehen bzw. einräumen, dass aktuell noch die immer gleichartigen „Klatsch-Zeitschriften“ überwiegen. Aber besonders schön ist auch, dass sich im Katalog viele „Special Interest“ – Magazine befinden, die einem am Kiosk immer zu teuer sind (z.B. spezielle Magazine für Android-User oder Fotografie).

Da natürlich nicht jeder Verlag mit Readly zusammenarbeitet, solltet Ihr Euch vor Abschluss des Abos schlau machen, ob die gewünschten Zeitschriften angeboten werden.

Die Auswahl an ausländischen Zeitschriften ist auch noch recht übersichtlich und tendiert eher in Richtung Skandinavien.

Vorteilhaft ist jedoch, dass auch ältere Ausgaben bei Readly noch zur Verfügung stehen.

Die Bedienung von Readly an sich ist sehr gut gelöst, jedoch nicht immer intuitiv. Wir stellten auch fest, dass hinsichtlich Usability während unseres Testzeitraums auch noch einige „Schrauben justiert“ wurden. Das gesamte System läuft flüssiger und bietet inzwischen auch mehr Filterfunktionen u.ä.

Absolut großartig ist die Möglichkeit, sämtliche angebotenen Zeitschriften auch offline lesen zu können.

In der App kann man sein sein eigenes Archiv anlegen und hat so sehr schnell und einfach Zugriff auf seine Lieblingszeitschriften. Zusätzlich hilft die Lesezeichenverwaltung bei der Suche nach bestimmten Themen oder Artikeln auch innerhalb der Zeitschriften.

Zudem ist eine Textsuche vorhanden, um bestimmte Begriffe innerhalb einer Zeitschrift zu finden. Über die Weltkugel innerhalb der App kann man auswählen, ob man alle Titel angezeigt bekommen möchte oder nur Zeitschriften aus einem bestimmten Land bzw. mehreren ausgewählten Ländern.

Readly Screenshots (8)Ferner kann man auch einzelne Kategorien auswählen und bekommt dann ausschließlich Magazine angezeigt, die der ausgewählten Kategorie zugeordnet werden können. Nachfolgend zählen wir ein paar Beispiele für Kategorien auf:

  • Auto & Motorrad
  • Comics
  • Computer & Technik
  • Dekor
  • Essen & Trinken
  • Familie & Eltern
  • Frauen-Interessen
  • uvm.

Den gesamten Katalog kann man zusätzlich nach den folgenden Aspekten sortieren:

  • Neuheiten
  • Titel (A-Z)
  • Titel (Z-A)

Readly Screenshots (12)Auf der Startseite der App werden einige Zeitschriften angeteasert, zum einen die neuesten Ausgaben von Zeitschriften, die man in der Vergangenheit gelesen hat, Vorschläge zum „Entdecken“ sowie Zeitschriften, die aktuell besonders beliebt bei anderen Usern sind.

Sehr positiv ist auch hervorzuheben, dass man innerhalb eines Accounts mehrere Profile anlegen kann. So können auch mehrere Familienmitglieder Readly nutzen und ihre eigenen Favoriten anlegen oder die eigenen Lieblingszeitschriften für die Offline-Nutzung herunterladen.

Um die Zeitschriften zu lesen, wählt man den Wunschtitel durch Anklicken aus. Anschließend bestätigt man nochmals die gewünschte Ausgabe und schon öffnet sich das jeweilige Magazin. Dies geht inzwischen sehr schnell.

Zu Beginn unseres Tests dauerte es noch etwas länger und beim Aufbau der Seiten ruckelte es ein wenig. Diese unschönen „Effekte“ sind inzwischen im Großen und Ganzen behoben.

Readly Screenshots (14)Man blättert in den Zeitschriften einfach, indem man auf dem Display nach rechts oder links streicht. Zudem kann man die einzelnen Seiten auch noch durch „Auseinanderziehen“ vergrößern und durch „Zusammendrücken“ verkleinern. Die Magazine enthalten natürlich genau den gleichen Inhalt wie die Printausgaben (im Übrigen toll, wenn man doch einmal kurzfristig in einer Fernsehzeitung nachschauen möchte, was gerade läuft).

Wenn man unterhalb der Zeitschriftenseite auf das Display klopft, öffnet sich einer Kleinansicht der einzelnen Doppelseiten des Magazins. So kann man bspw. direkt von Seite 1 auf Seite 26 springen, ohne komplett durchblättern zu müssen. Dies ist ebenfalls ein sehr benutzerfreundliches Feature der Readly App.

Ein weiteres Feature ist die Möglichkeit, Inhalte direkt bei Facebook teilen zu können. Davon sind wir ehrlich gesagt aber keine großen Fans.

 

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FAZIT Readly Magazinplattform:

Vor dem Test hatten wir noch nie von Readly gehört und waren zu Beginn auch etwas skeptisch. Wir geben auch zu, dass wir lange hin und her überlegten, ob wir das Testangebot überhaupt annehmen sollten. Am Ende war die Neugier jedoch größer.

Readly Screenshots (6)Inzwischen sind wir auch ganz froh, dass wir den Test gemacht haben. Zu Beginn waren wir zwar noch etwas enttäuscht über das doch eher mäßige Angebot an Zeitschriften aus Deutschland und auch die nicht flüssig laufende App.

Sowohl am Angebot deutscher Titel als auch an der Benutzerfreundlichkeit und Schnelligkeit der App hat Readly in den letzten drei Monaten jedoch intensiv gearbeitet, so dass es sich inzwischen um ein wirklich rundes Gesamtpaket handelt. Wir wollen jedoch trotzdem anmerken, dass es auch immer noch ab und an kleine Hänger beim Download der Magazine gibt. Aber wir sind sehr zuversichtlich, dass auch dies bei einem der nächsten Updates behoben werden wird.

Besonders begeistert sind wir von der Möglichkeit, die Zeitschriften auch offline lesen zu können. Dies haben wir ganz besonders im Urlaub in Spanien gemerkt.

Selbst ohne WLAN hatten wir so die Möglichkeit, unsere Lieblingstitel lesen zu können. Praktisch ist diese Möglichkeit auch, wenn man bspw. mit dem Zug auf Dienstreise ist. Wer regelmäßig mit der Bahn fährt, dem müssen wir ja nicht erzählen, wie instabil das mobile Internet auf Zugfahrten ist. Oder denkt einmal ans Flugzeug. Man hat die Magazine heruntergeladen, setzt das Tablet/Smartphone auf Flugmodus und kann trotzdem während des Fluges in seinen Lieblingsmagazinen stöbern… denn kostenlose Zeitschriften gibt es ja leider immer seltener.

Readly Screenshots (11)Wir müssen aber auch sagen, dass sich ein vollständiger Lesespass erst ab einer Tablet-Größe von 7 Zoll und einer Auflösung von mindestens 1200×600 bietet, da sonst einzelne Textpassagen zu klein dargestellt werden, um sie ohne Vergrößerung lesen zu können.

Auch wenn die Inhalte der Magazine bei Readly identisch zu den Printausgaben sind, müssen wir Euch dennoch von einem kleinen „skurrilen“ Erlebnis berichten: eine Ausgabe einer „Klatsch-Zeitschrift“ enthielt teilweise geschwärzten Artikel und Überschriften. Wir gehen davon aus, dass bestimmte Textpassagen auf Grund von einstweiligen Verfügungen nicht mehr öffentlich dargestellt / verbreitet werden durften :-).

Wir finden, dass man bei einem Preis von EUR 9,99 mit Readly kaum etwas falsch machen kann, insbesondere, wenn man gerne und viel Zeitschriften liest.

Durch die Möglichkeit, die App auf bis zu fünf Endgeräten nutzen und mehrere Benutzerprofile anlegen zu können, kann man sich die monatlichen Kosten sogar mit mehreren Personen teilen :-). Zudem sollte man auch nicht vergessen, dass man so der Umwelt zusätzlich auch noch einiges an Papiermüll erspart.

Es könnten für die vollkommene Zufriedenheit noch ein, zwei Probleme in der App behoben werden. Zudem könnte der deutsche Katalog auch noch ein paar Titel mehr umfassen, die nicht zur „Yellow Press“ wie „Das goldene Blatt“ & Co. gehören.

Daher erhält Readly von uns aktuell vier von fünf Fellnasen und wenn wir Lust auf mehr gemacht haben sollten, probiert einfach einmal das Probe-Abo aus:

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