SPEEDLINK TOKEN Bluetooth Speaker im Test

SPEEDLINK TOKEN (4)

Über hallimash durften wir in den letzten Wochen den SPEEDLINK TOKEN portable Bluetooth Lautsprecher testen, der uns für diesen Test kostenlos zur Verfügung gestellt wurde.

Ferner erhielten wir zusätzlich zu unserem Testgerät einen zweiten SPEEDLINK TOKEN, den wir unter unseren Lesern verlosen dürfen. Ihr habt also die Möglichkeit, einen SPEEDLINK TOKEN in edlem weiß zu gewinnen. Teilnehmen könnt Ihr HIER. Das Gewinnspiel endet am 20.12.2014, 23:00 Uhr.

Allgemeine Infos zu SPEEDLINK:

SPEEDLINK ist einer der führenden Marken im Bereich Computer- und Videospielzubehör in Europa. Inzwischen sind die SPEEDLINK-Produkte in über 30 europäischen Ländern erhältlich.

Das Unternehmen Jöllenbeck GmbH, deren Marke SPEEDLINK ist, wurde 1974 gegründet. Das Unternehmen ist stark innovationsgetrieben, was in der schnelllebigen Elektronikbranche auch zwingend erforderlich ist.

Weitere Infos zur Marke SPEEDLINK findet Ihr HIER.

 

Der SPEEDLINK TOKEN – erster Eindruck:

Der SPEEDLINK TOKEN (SL-8901-RRBK) kommt in einer sehr ansehnlichen Kunststoffverpackung zum Kunden. Die Verpackung ist sehr stabil und macht auf Grund der recht dicken Materialstärke einen sehr hochwertigen Eindruck. Verschlossen ist die Verpackung durch zwei Klebepads.

SPEEDLINK TOKEN (3)In der Verpackung befinden sich:

  • 1x SPEEDLINK TOKEN (SL-8901-RRBK)
  • 1x USB-Ladekabel
  • 1x 3,5 mm Klinken-Verbindungskabel
  • 1x Anleitung

Der Lautsprecher ist von seinen Ausmaßen sehr kompakt gehalten und etwas mehr in die Höhe gebaut als in die Tiefe. Dadurch resultiert ein verhältnismäßig schlanker Gesamteindruck.

Das Gehäuse ist mit einer Gummierung überzogen, so dass der Token rutschfest zu handhaben ist. An der Vorderseite sind drei Steuerknöpfe verbaut (Zurück, Play/Pause, Vor).

Die Rückseite beherbergt hingegen sämtliche Anschlüsse sowie den An/Aus-Schalter. Folgende Anschlüsse sind vorhanden:

  • 1x MicroUSB-Ladebuchse
  • 1x 3,5 mm Line Out-Buchse (Weitergabe das Tonsignals an zusätzlichen Lautsprecher)
  • 1x 3,5 mm Line In-Buchse (Einspeisen von Tonsignlagen über Audiokabel)

In knalligem Rot ist die Oberseite des Speedlink Token gehalten. Das ist auch gleichzeitig das Schutzgitter für den Lautsprecher, der nach oben abstrahlt. Auf der Unterseite wurden vier extrem rutschfeste Gummifüße angebracht.

 

Technische Details des SPEEDLINK TOKEN:

  • SPEEDLINK TOKEN (7)Ausgangsleistung: 3 Watt RMS
  • Frequenzgang: 150Hz bis 20kHz
  • Bluetooth-Verbindung: (3.0+EDR)
  • Bluetooth-Reichweite: bis zu 10 Meter
  • Fernbedienungsfunktion: über Bluetooth-Protokoll
  • Mikrofon: integriert für Freisprech-Funktion
  • Akku/Batterie: LiIon-Akku mit 500 mAh
  • Laufzeit: bis zu 4 Stunden
  • Aufladen: über MicroUSB-Anschluss
  • Ladezeit: 2-3 Stunden
  • Kabellängen: Audio- und Ladekabel jeweils 70 cm
  • Abmessungen: 76 × 55 × 70mm (B × T × H)
  • Gewicht: 166 Gramm (ohne Verpackung und Kabel)
  • UVP: EUR 29,99

Weitere Infos zum SPEEDLINK TOKEN findet Ihr auch direkt auf der Website des Herstellers.

 

Handhabung des SPEEDLINK TOKEN:

Der SPEEDLINK TOKEN ist von der Handhabung recht einfach gehalten. Das Gerät einfach hinten per Schiebeschalter einschalten, am Handy die BT-Schnittstelle aktivieren und nach einem verfügbaren Gerät suchen lassen.

SPEEDLINK TOKEN (6)Das zum Test verwendete Smartphone „OnePlus One A0001“ erkannte den Lautsprecher unter dem Namen „SPEEDLINK TOKEN“.

Da ist also keine Verwechslungsgefahr gegeben, da sind einige Konkurrenzprodukte weit undeutlicher bezeichnet (z.B. „BT-Spk. 2349819587“).

Für den Fall, dass das Handy einen Verbindungs-Code verlangen sollte, gibt der Hersteller den Code „0000“ an – jedoch ist dieses bei unseren Tests nie der Fall gewesen. Das Anschalten und die erfolgreiche Verbindung wird vom Lautsprecher mit einem satten und tiefen Quittierungston bestätigt.

Das Abspielen von Musik erfolgt dann wie gewohnt über die jeweils verwendete Player-App auf dem Smartphone. Wird die Fernsteuerung vom Telefon/Tablet und von der Player-App unterstützt, so kann man über einen kurzen Druck auf die Tasten „Vor“ und „Zurück“ jeweils ein Lied vor oder zurück springen. Drückt man lange auf die eben genannten Tasten, so wird die Lautstärke erhöht oder gesenkt.

Ein Pausieren und wiederaufnehmen der Wiedergabe ist über die „Play/Pause“-Taste möglich.

Zur Verwendung des SPEEDLINK TOKEN als Freisprecheinrichtung drückt man bei einem eingehenden Anruf kurz auf die „Play/Pause“-Taste und mit eben dieser legt man auch wieder auf. Sollte die Bluetoothverbindung endgültig von dem bisher eingerichtetem Endgerät getrennt werden, so drückt man länger als 3 Sekunden auf die „Play/Pause“-Taste und der SPEEDLINK TOKEN löscht die Verbindung. Er ist dann bereit, mit einem anderen Smartphone/Tablet verbunden zu werden.

Jegliche Eingaben werden wie schon beschrieben mit einem deutlichen akustischen Signal bestätigt. Dazu sei am Rande auch einmal gesagt, dass dieses Quittierungssignal recht hochwertig klingt und eine dankbare Alternative zu den sonst so häufigen fiesen „Pfiiieps-Geräuschen“ ist.

 

Klang und Verständlichkeit des SPEEDLINK TOKEN:

Wird Musik über den Speedlink Token abgespielt, ist man erst einmal erstaunt über den doch recht voluminösen Klang aus so einer kleinen Box. Vor allem tiefe Töne werden recht betont wiedergegeben und täuschen doch ein wenig über die kleinen Ausmaße des Speakers hinweg.

SPEEDLINK TOKEN (5)Jedoch sollte man auch keine Wunder erwarten, knackige und brillante Höhen und wummernde und grummelnde Bässe sind nicht das Metier des SPEEDLINK TOKEN. Dafür ist er einfach zu klein und der Frequenzgang im Datenblatt bestätigt diesen Punkt zusätzlich. Jedoch ist er für diese Größe und auch für diesen Preis schon mehr als ordentlich.

Etwas anders sieht es jedoch bei der Freisprechfunktion aus.

Leider wiederholt sich auch hier das so oft vorhandene Bild von BT-Lautsprechern mit Freisprechfunktion. Diese ist oft nicht sonderlich hochwertig ausgeführt und wirkt unausgegoren.

Auch beim SPEEDLINK TOKEN gibt es wieder das bekannte Echo und die schlechte Verständlichkeit auf der Gegenseite. Die verbaute Elektronik müht sich schwer an dem minimalen Abstand von Lautsprecher und Mikrofon ab. Permanent droht sich eine Rückkopplung aufzubauen und das Gespräch durch Heulen, Pfeifen und Quietschen zu stören.

SPEEDLINK TOKEN (4)Die Elektronik arbeitet recht rabiat dagegen und dämpft die Empfindlichkeit des Mikrofons gewaltig herab. Dies geht jedoch zu Lasten der Sprachverständlichkeit.

Der Gesprächspartner wird aber recht gut verstanden und durch die etwas basslastige Wiedergabe wirkt das Gesprochene auch nicht so scheppernd und blechern wie bei den Freisprechern, die in den Handys eingebaut sind.

Übrigens, wir haben es einmal ausprobiert, dass beide Gesprächspartner einen BT-Lautsprecher mit Freisprechfunktion verwenden. Resultat!? Wir haben noch nie in einem Gespräch so oft „Wie bitte?“, „Was?“ und „Hab ich akustisch nicht verstanden.“ gesagt, wie bei dieser Kombination. Da gibt es für die Hersteller also noch eine größere Baustelle abzuarbeiten. Grundlegend ist auch hier die Freisprechfunktion ein nettes Gimmik, sollte aber nicht der alleinige Kaufgrund sein.

 

Verarbeitung und Auffälligkeiten beim SPEEDLINK TOKEN:

Mit dieser Kategorie möchte ich auch mal ein-zwei Punkte ansprechen, die über den Klang hinausgehen. Die Gummierung des Gehäuses ist freilich eine schöne Sache und anfangs sieht das Ganze auch wirklich gut aus, jedoch entwickelt sich die Oberfläche seltsamerweise mit der Zeit zu einem Fingertapsenmagnet. Das Gehäuse sieht immer etwas fettig und grabbelig aus.

SPEEDLINK TOKEN (8)Nun sollte man nur ja nicht auf die Idee kommen mit einem feuchten Mikrofastertuch über diese Oberfläche zu gehen (ich tat es leider).

Das Ergebnis sind dauerhafte Streifen – wenn nicht sogar fast Schrammen – auf der Beschichtung. Küchenkrepp und Glasreiniger sind ebenso suboptimal, da dann das gesamte Ding unter Fusseln begraben wird.

Die Gummifüße sind an sich einfach klasse, sie saugen sich fast schon auf den Stellflächen fest, jedoch sammeln sie auch genauso viel Staub, Sand und Haare auf. Stellt man dann dieses Konglomerat von Lautsprecher mit panierten Füßchen auf eine empfindliche Oberfläche, so sind praktisch Kratzer vorprogrammiert.

Leider geben die Füßchen den Dreck äußerst ungern wieder her, feuchte Lappen sind da nicht so die erste Wahl (wegen Öffnungen direkt neben den Füßen) und mit der Zeit stellte sich heraus, dass man am Besten mit einem Daumennagel darüber reibt und den Dreck herunterknibbelt. Ob das jedoch der Lebensdauer der Füßchen zuträglich ist, wagen wir zu bezweifeln.

Die eben genannten Punkte sind Auffälligkeiten, die sich aber nicht erheblich auf des Fazit auswirken. Diese sind einfach als Anregung für den Hersteller zu verstehen, da diese Lautsprecher auch mal draußen betrieben werden.

 

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FAZIT SPEEDLINK TOKEN:

Der SPEEDLINK TOKEN ist ein kleiner kompakter Bluetooth-Lautsprecher mit integrierter Freisprechfunktion. Klanglich weiß das kleine Ding schon zu überzeugen, jedoch im Rahmen seiner Möglichkeiten.

SPEEDLINK TOKEN (2)Die Freisprechfunktion ist eine nette Dreingabe, die sich aber als noch verbesserungswürdig herausstellte. Aufgrund des Preises und der gezeigten Leistung ist der SPEEDLINK TOKEN aber auch kein Fehlkauf.

Die Laufzeit bei Zimmerlautstärke ist ausreichend für einen Abend und da das Gerät einen MicroUSB-Ladeanschluß besitzt, kann es auch von nahezu jedem Smartphone-Ladegerät geladen werden.

Gerade dieser Punkt ist im Gegensatz zu bisher getesteten BT-Lautsprechern deutlich positiv hervorzuheben.

Auch dass ein BT-Speaker während das Ladens benutzt werden kann, ist nicht selbstverständlich. Da gab es schon Geräte, die diese Möglichkeit vehement verweigerten. Somit ist eigentlich einem Dauerbetrieb fast kein Grenze gesetzt, Ladegerät angeschlossen und weiter geht die Musik.

Final geben wir dem SPEEDLINK TOKEN auf Grund der Leistung, des Preises und der kompakten Ausmaße 4 von 5 Fellnasen. Gerade das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis macht den SPEEDLINK TOKEN zu einem sehr guten Weihnachtsgeschenk. Natürlich erhaltet Ihr ihn auch bei Amazon.

Rate_4 (Mobile)

 

 

 

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8 Antworten

  1. Matthias sagt:

    Cool, danke für den Test. Ich glaube, ich werde mir die Lautsprecher zu Pfingsten mal gönnen.

    Viele Grüße
    Matthias

  2. Karin Jeske sagt:

    Das gefällt mir gut und wäre was für mich lg

  3. Netter Bericht. Ich liebäugel ja auch mit so einem Lautsprecher. Allerdings sollte er schon ordentlich Bass abkönnen! 🙂
    LG Anna

  4. Tolle Vorstellung, aber das mit dem Reinigen würde mich persönlich schon abschrecken. Ich denke mir immer, wieso braucht man eigentlich diese Freisprecheinrichtung?! Ich habe doch eh das Telefon immer dabei und halte es mir lieber ans Ohr, als das die gesamte Umgebung alles mit anhören kann. Oder verstehe ich da was falsch
    Liebe Grüße

    • eicke1978 sagt:

      Vielen Dank für das Lob, Tanja.

      Ehrlich gesagt fragen wir uns das auch bei eigentlich allen portablen Lautsprechern, warum es diese Freisprechfunktion gibt :-).

      LG,
      Danny

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