STOP&GO Marderabwehr im Test

Marder Stop&Go Marderabwehrgerät (20)

Vor einiger Zeit wurden wir gefragt, ob wir Interesse hätten eine STOP&GO Marderabwehr aus dem Hause Norbert Schaub zu testen und auf Herz & Nieren zu prüfen. Da gerade auch bei meinen Eltern immer wieder Marder gesichtet wurden, sagten wir gerne zu. Für den Test wurden uns zwei Produkte aus aus der Marder Stop&Go Serie kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Allgemeine Infos zur Norbert Schaub GmbH:

Das Unternehmen Norbert Schaub wurde 1970 in Freiburg gegründet. Ursprünglich hatte sich das Unternehmen auf chemisch-technische Produkte und Schmierstoffe spezialisiert. Diese Produkte fanden hauptsächlich in der Autobranche Anwendung. Die bekanntesten Marken waren Kawenol, Wynn’s, Teroson, Loctite oder Castrol.

Startseite MardershopIm Jahre 1988 begann man mit der Entwicklung von Marder-Abwehrsystemen, die unter der Marke STOP&GO Marderabwehr vertrieben und im Markt etabliert wurden. Die Norbert Schaub GmbH entwickelte sich so zum Spezialisten für die Marderabwehr und ist mit einem Vollsortiment im Markt vertreten.

Dabei entwickelt das Unternehmen seine Produkte kontinuierlich weiter und launcht im Bereich der Marderabwehr immer wieder Produktinnovationen. In nachfolgendem Video werden Euch die Produkte aus der STOP&GO Marderabwehr ausführlich vorgestellt:

 

 

Weitere Infos zum Unternehmen findet Ihr HIER.

 

Die STOP&GO Marderabwehr Produkte:

Marder Stop&Go Marderabwehrgerät (1)Das STOP&GO Marderabwehr Sortiment gliedert sich in die folgenden Produktgruppen:

  • Produkte zur Vorbehandlung
  • Duftstoffe
  • mechanischer Schutz
  • Ultraschall
  • Hochspannung
  • Zubehör

Für unseren Test wurden uns die folgenden Produkte zur Verfügung gestellt:

  • STOP&GO Duftmarkenentferner, EUR 8,54 (300 ml)
  • STOP&GO Hochspannungs-Marderabwehrgerät 8 Plus-Minus, EUR 181,70
  • STOP&GO Befestigungswinkel, EUR 6,90

Alle Produkte STOP&GO Marderabwehr-Produkte findet Ihr auch im STOP&GO-Onlineshop.

 

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Marder Stop&Go Marderabwehrgerät (3)STOP&GO Duftmarkenentferner:

Mit dem STOP&GO Duftmarkenentferner behandelt man zum einen den Motorraum nach einem Marderbiss, um dessen Duftmarken zu entfernen. Zum anderen wird auch empfohlen, den Motorraum vor der Installation eines Marderabwehrsystems mit dem Entferner vorzubehandeln.

Es handelt sich hierbei um einen hocheffektiven Schaum, der für Lacke, Gummi, Kunststoffteile und auch elektronische Bestandteile des Autos ungefährlich ist.

Man sprüht den gesamten Motorraum, aber auch Kotflügel & Co. großzügig mit dem Schaum ein, lässt ihn kurz einwirken und spült ihn dann mit Wasser ab. Wichtig ist, dass man ihn nur benutzt, wenn der Motor abgekühlt ist. Die Anwendung ist ausgesprochen einfach. Die Füllung einer Dose reicht für eine einmalige Reinigung aus.

UVP: EUR 8,54 (300 ml)

 

STOP&GO Hochspannungs-Marderabwehrgerät 8 Plus-Minus:

Das STOP&GO Hochspannungs-Marderabwehrgerät 8 Plus-Minus ist aktuell das Premiumprodukt im Sortiment von Norbert Schaub. Es handelt sich hierbei um ein batteriebetriebenes Gerät, das zum einen Schallgeräusche mit Hochspannungselementen kombiniert, die in etwa nach dem Prinzip eines Weidezauns funktionieren. Besonders klasse ist die Tatsache, dass es mit Batterien betrieben wird und nicht an die KFZ-Elektronik / die Batterie angeschlossen werden muss. Im Lieferumfang befinden sich zwei Knopfzellen, die das Gerät mir Strom versorgen.

Marder Stop&Go Marderabwehrgerät (2)Das STOP&GO Hochspannungs-Marderabwehrgerät 8 Plus-Minus im Überblick:

  • Batteriebetrieb, Sensortechnik
  • 6 Edelstahl-Kontaktplatten mit Minus- und Pluspol
  • Stromverbrauch ca. 0,4mA
  • Laufzeit je Batteriesatz ca. 18 Monate
  • 2 Ultraschall-Piezo-Lautsprecher
  • Effektiver Abstrahlwinkel: > 170°
  • CAN-Datenbus geeignet
  • Wasserdicht nach IP65
  • Frequenzmodulation
  • Frequenz 20 – 25 kHz
  • Schalldruck min. 110 dB
  • Marder Stop&Go Marderabwehrgerät (6)Extrem einfache Montage (kein Anschluss an die Kfz-Elektrik)
  • Auch für Haus und Carport
  • e1-Kennzeichnung des KBA
  • UVP: EUR 181,70

Zum einen werden Marder bei diesem gerät über Töne davon abgehalten, in den Motorraum zu gehen. Sollte dies dennoch einmal passieren, so befinden sich im Motorraum verteilt sechs Kontaktplatten, die dem Marder dann einen leichten Elektroschock verpassen. Somit ist das Auto direkt doppelt geschützt.

Der Einbau:

Wir bauten das STOP&GO Hochspannungs-Marderabwehrgerät 8 Plus-Minus selbst ein und nicht über eine Fachwerkstatt. Dazu packten wir das Gerät und den Befestigungswinkel erst einmal aus. In dem Abwehrgerät waren die Batterien bereits eingesetzt, jedoch noch von den Kontakten getrennt.

Marder Stop&Go Marderabwehrgerät (8)Man kann das Gerät ganz einfach durch herunterziehen des Batteriefachdeckels öffnen, um bspw. Batterien zu wechseln. Zieht man den „Deckel“ nur ein Stück heraus, so ist das Gerät ausgeschaltet. Drückt man den Deckel wieder komplett zu, wird es eingeschaltet und die Lautsprecher geben Töne ab sowie der Strom auf den Kontaktplatten aktiviert.

Vor dem Einbau studierten wir die Anleitung, sofern dies denn möglich wahr.

Denn die Anleitung ist nicht gerade informativ und gibt nicht alle die Informationen, die man eigentlich für den Einbau benötigt. Gerade Max hat ein sehr ausgeprägtes technisches Verständnis, da Elektroinstallationen auch Teil seiner Ausbildung waren, doch auch er runzelte bei der Anleitung die Stirn. Es steht zum Beispiel nicht in der Anleitung, ob die Kontaktplatten andere Teile des Motors berühren dürfen oder nicht. Unserer Meinung nach ist dies eine ganz elementare Information, die einfach nicht zur Verfügung steht.

Da wir erst später wirklich realisierten, dass das Gerät eigentlich nur über eine Fachwerkstatt eingebaut werden soll, erklärte sich für uns auch die Kürze der Anleitung, da die eher sporadischen Angaben für Fachleute wahrscheinlich voll und ganz ausreichen.

Nachdem wir uns auch das Installationsvideo angeschaut hatten, begannen wir mit dem Einbau des STOP&GO Hochspannungs-Marderabwehrgeräts:

 

 

Dazu befestigten wir erst einmal den Befestigungswinkel mit zwei Schrauben an dem eigentlichen Gerät der Marderabwehr und knicken den die Spitze des Winkel um 90°, so dass wir das Gerät im Mottorraum festschrauben konnten. Es sitzt auch bombenfest, was natürlich sehr wichtig ist, damit es während der Autofahrt nicht wackelt und ruckelt. Nun verlegten wir das Kabel einmal probehalber im Fahrzeug, um zu schauen, an welchen Stellen wir die Kontaktplatten platzieren würden. Denn sobald sie einmal platziert sind, können wir nicht mehr verschoben werden. Warum das so ist, erfahrt Ihr gleich.

Marder Stop&Go Marderabwehrgerät (18)Anschließend fädelten wir die Kontaktplatten auf das Kabel und platzierten sie an den vorher von uns definierten Stellen im Motorraum. Nachdem man sie auf die Wunschposition auf dem Kabel geschoben hat, muss man auf der Ober- und Unterseite der Kontaktplatte jeweils eine kleine Schraube eindrehen. Durch die Schrauben wird der Kontakt mit dem Kabel hergestellt und die Kontaktplatten unter Strom gesetzt. Dies ist auch der Grund, warum sie anschließend nicht mehr verschoben werden können.

Sowohl Kontaktplatten als auch Kabel befestigt man lediglich mit Kabelbindern im Motorraum, was wir – ehrlich gesagt – ein wenig wackelig und auch unsicher finden.

Nachdem man alles befestigt hat, zieht man die Kontaktsperren von den Batterien und schließt das Gerät, das so auch aktiviert wird. Eine kleine LED signalisiert den aktivierten Status.

Im Lieferumfang befinden sich zusätzlich noch zwei Aufkleber. Auf einem Aufkleber kann man eintragen, wann die Batterien in das Gerät eingesetzt wurden, der andere Aufkleber wird im Motorraum angebracht und zeigt der KFZ-Werkstatt, dass ein Hochspannungs-Marderabwehrsystem eingebaut wurde, das vor Arbeiten im Motorraum deaktiviert werden muss.

 

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FAZIT STOP&GO Maderabwehrgerät:

Eines Vorweg: wir können an dieser Stelle nicht sagen, wie effektiv das Gerät tatsächlich das Fahrzeug gegen Marder und Marderbisse schützt, da wir natürlich nicht wissen, ob sich aktuell Marder bei meinen Eltern in der Siedlung befinden und sie nun einen großen Bogen um das Fahrzeug meiner Eltern machen. Was wir jedoch sagen können, ist dass das STOP&GO Hochspannungs-Marderabwehrgerät 8 Plus-Minus rein technisch gesehen funktioniert.

Marder Stop&Go Marderabwehrgerät (20)Das Gerät gibt in regelmäßiger Folge Töne ab, die wohl für Marder sehr unangenehm und für uns kaum wahrnehmbar sind. Ferner verpassen die Kontaktplatten in der Tat kleine Elektrostöße. Dies haben wir einmal kurz ausprobiert, was zu einem „Kitzel“ in den Fingern und Arm führte, als wir die Kontaktplatten berührten. Insoweit erfüllt das Gerät genau das, was versprochen wird. Positiv ist zudem zu bewerten, dass es mit eigenen Batterien betrieben wird und nicht an die Fahrzeugelektronik angeschlossen werden muss.

Der Einbau ist nicht für „Nicht-Fachleute“ gedacht und viel zu kompliziert und die Anleitung auch nicht darauf ausgelegt. Dies erfuhren wir jedoch erst nach dem eigenständigen Einbau, als wir uns noch einmal mit dem Hersteller in Verbindung setzten. Leider befindet sich dazu aktuell nur ein kleiner Hinweis in der Anleitung. Unser Ansprechpartner bei der Norbert Schaub GmbH hat aber sofort diese Problematik erkannt, so dass es demnächst auch entsprechende Hinweise im Onlineshop und auch auf den Verpackungen geben wird. Marder Stop&Go Marderabwehrgerät (15)

Nach unserem selbständigen Einbau waren die einzelnen Komponenten nämlich etwas wackelig im Motorraum, was bei der Autofahrt zu „klackernden“ Geräuschen führt. Uns wurde jedoch versichert, dass dies nicht der Fall ist, wenn das Marder-Abwehrgerät von einer Fachwerkstatt eingebaut wird, da man dort weiß, wie man das Gerät am besten im Motorraum verlegt und die Kontaktplatten fixiert werden können.

Nach unserem „Selbsttest“ können wir eine wichtige Info geben:

Solltet Ihr Interesse an dem STOP&GO Hochspannungs-Marderabwehrgerät 8 Plus-Minus haben, so ist es zwingend erforderlich, dass Ihr Eure Fachwerkstatt des Vertrauens mit dem Einbau beauftragt, denn nur so sind ein fachmännischer Einbau sowie eine volle Funktionsfähigkeit des Gerät gewährleistet. 

 

 

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