Toshiba SATELLITE P50-A-14F im Test

Toshiba SATELLITE P50 (2)

Direkt über den Hersteller durften wir das Laptop Toshiba SATELLITE P50 -A-14F testen und auf Herz & Nieren prüfen. Hierzu stellte uns Toshiba das Laptop für den Testzeitraum kostenlos zur Verfügung.

Ausstattung des Toshiba SATELLITE P50-A-14F:

  • Windows 8.1 64-bit (vorinstalliert)
  • Intel® Core™ i7-4700MQ Prozessor (4.Generation mit Intel® Turbo Boost
  • Technologie 2.0)
  • Full HD TFT (1920×1080 Pixel, LED-Hintergrundbeleuchtung, 16:9 Seitenverhältnis)
  • Solid State Hybrid Laufwerk (1TB und 8GB NAND flash)
  • silber gebürstetes Gehäuse mit Aluminium-Finish, schwarze Tastatur mit
  • Beleuchtung
  • 16 (8 + 8) GB DDR3 RAM (1.600 MHz)
  • NVIDIA® GeForce® GT 745M und Intel HD Graphics 4600
  • max. Akkulaufzeit : bis zu 3 Std.30min (Mobile Mark™ 2012)
  • Gewicht : ab 2,4 kg
  • B x T x H : 377,5 x 244 x 25,8 mm

UVP des Geräts: EUR 1.099,00

Weitere Infos zum Toshiba SATELLITE P50-A-14F findet Ihr hier.

 

Erster Eindruck vom Toshiba SATELLITE P50-A-14F:

Toshiba SATELLITE P50 (4)Das Laptop ist sehr wertig sowie stabil konzipiert und gebaut. Nichts knackt, rappelt oder wackelt. Es verfügt über ein großes Display mit Hochglanz-Oberfläche sowie eine anständige Tastatur mit einem für einen Laptop guten Tastenanschlag. Das Tastaturfeld gibt nicht nach oder rappelt auch nicht beim Tippen.

Die Beleuchtung der Tastatur macht deren Nutzung auch noch im Dämmerlicht sehr angenehm und einfach.

Das Touchpad ist ausreichend groß, nur sind die „Maustasten“ haptisch nicht von Rest des Touchpads getrennt und gerade bei der Suche nach der rechten Maustaste kann das zu einzelnen Fehlklicks führen.

Das Harman-Kardon-Soundsystem des Toshiba SATELLITE P50-A-14F  ist ein nettes Gimmik und sorgt für einen recht ansprechenden Sound.

Das Laptock verfügt über die folgenden Anschlüsse: USB 3.0, USB 2.0, HDMI, VGA, SD-Kartenleser, Ethernet, Mikrofon- und Kopfhörersteckplätze und zusätzlich noch einen Kensigton-Lock-Anschluss.

 

Erster Start des Toshiba SATELLITE P50-A-14F:

Als erstes fiel uns im Gegensatz zu unseren alten Laptops auf, dass es keine BIOS-Start-Optik mehr gibt. Das System startet blitzschnell ins Windows 8-System und dank der Hybrid-Festplatte legte das Toshiba direkt gut los. Nach wirklich kurzer Zeit stand schon der Einrichtungsassistent von Windows 8 auf dem Bildschirm zur Verfügung und führte uns durch die Ersteinrichtung des Systems. Diese funktioniert schnell, einfach und unkompliziert.

Toshiba SATELLITE P50 (18)Kaum war das Laptop im WLAN eingewählt, meldet sich Windows mit einer schier unfassbaren Anzahl an Updates und genehmigte sich erst einmal fast 1,2 GB an Datentransfer, um sich zu aktualisieren. Da kann man ja froh sein, dass unsere 70 MBit-Internetanbindung wirklich flott arbeitet. Sonst wäre ein Nachmittag dahin.

Windows 8 selbst ist halt eine Gewöhnungssache. Nach recht kurzer Zeit kommt man zurecht, aber lieben werden wir es NIE! Man sollte es vermeiden auf dem Touchpad auch nur eine Bewegung vom rechten Rand zur Mitte hin zu machen und nicht auf den Bildschirm zu achten und loszutippen. In dem Moment fliegt man nur so durch irgendwelche Menüs von Windows 8 und findet sich sonstwo wieder. Aber wie gesagt, man gewöhnt sich irgendwann um. Windows 7 prägt wirklich sehr. Das können wir jetzt bestätigen :-).

Das Touchpad an sich ist auch so eine Sache. Nicht all zu selten haben wir beim Arbeiten aus Versehen die Ansicht vergrößert, anstelle zu klicken, da häufig Eingaben bei zwei Fingern gleichzeitig auf dem Touchpad als Zoom oder Scrollen verstanden wurden. Das Touchpad ist einfach megasensibel. Aber okay, auch daran gewöhnt man sich.

 

Das Arbeiten mit dem Toshiba Satellite P50-A-14F:

Toshiba SATELLITE P50 (11)Programme sind auf dem Toshiba schon recht zahlreich vorhanden. Einerseits durch Microsoft Windows 8 mitgeliefert und auch durch Toshiba vorinstalliert. Zum Glück ist es aber nicht die schiere Masse an „Crapware“ wie bei anderen Herstellern. Diese schaffen es wirklich ein Laptop mit mehreren Gigabytes an sinnlosem Quatsch vollzumüllen. Da ist man mal positiv überrascht von Toshiba.

Ein Terrabyte an Festplattenspeicher ist schon beachtlich, jedoch auch keine große Überraschung. Das hatten auch schon Laptops vor zwei Jahren verbaut. Nun ja, wozu gibt es USB-Sticks und externe Festplatten.

Das Display gibt die darzustellenden Inhalte knackscharf und brilliant wieder, jedoch kann die glänzende Oberfläche an hellen Standorten zu störenden Spiegelungen führen. Die Helligkeit ist mehr als ausreichend und es gibt für das Laienauge keine nennenswerten Helligkeitsunterschiede zwischen den verschiedenen Bildschirmbereichen.

Der Intel i7-Prozessor sorgt für richtig Power. Das Zusammenspiel mit den 16 GB RAM und der Hybrid-Festplatte ermöglicht ein wirklich schnelles Arbeiten. Ladezeiten und Berechnungen werden eins-zwei-fix erledigt und man merkt dem Laptop bei alltäglichen Arbeiten keinerlei Mühen an. Da ist die Leistungsgrenze noch lange nicht erreicht.

Toshiba SATELLITE P50 (14)Geht es aber in Richtung grafikintensiver Anwendungen, merkt man doch schon, dass es „nur“ ein Laptop ist. Die Leistung im 3D-Bereich ist zwarordentlich, aber nicht vergleichbar mit einem gut ausgestattetem Desktop-Rechner. Das sollte jedem bewußt sein, der grafikintensive Programme nutzen möchte.

Einfache Spiele bewältigt die Geforce GPU (Graphic Processor Unit) ohne Probleme, jedoch hochaktuelle Spiele in gewaltiger Grafikdetailfülle überfordern selbst dieses gestandene Laptop-System gnadenlos. Nun ja, es soll ja auch kein Daddel-Rechner sein. Viel mehr soll die Leistungsfähigkeit ausreichen, um mal zwischendurch ein einfaches Spiel zu spielen und sich dann wieder an seine weiteren Aufgaben zu machen.

Multimedia mit dem Satellite ist gar kein Thema, jedoch vermissten wir bei einem so hochwertigen Gerät das BluRay-Laufwerk. Es muss ja kein Brenner sein, aber BluRays hätten schon abgespielt werden können. Vor allem bei dem verbauten HDMI-Anschluss wäre das wirklich kein Thema gewesen. Das ist sehr schade. Das Laufwerk an sich verrichtet seinen Dienst so, wie es soll, und ist dabei auch noch recht leise. Das kennt man auch anders.

Toshiba SATELLITE P50 (10)USB 3.0 ist schon eine schöne Sache. Selbst ein USB 2.0-Stick bekommt noch einen kleinen Geschwindigkeitsschub. Jedenfalls im Vergleich zu anderen Laptops. Das mag auch mit dem verbauten USB-Controller zusammenhängen.

Die Kamera, die über dem Display verbaut ist, erzielt ordentliche Ergebnisse, aber man sollte diese nicht mit einer Spiegelreflexkamera oder ähnlichem vergleichen. Für Skype und Ähnliches ist sie jedoch mehr als ausreichend. Auch die verbauten Mikrofone schaffen es, die gewünschten Töne ohne große Störgeräusche aufzunehmen. Da gab es auch schon viel schlechtere Lösungen (z.B. Mikrofon dicht an der Tastatur).

 

Lüftergeräusche und Temperaturentwicklung beim Toshiba SATELLITE P50-A-14F:

Im allgemeinen Betrieb ohne hohe Hardwarebeanspruchung ist das System sehr leise. Man vernimmt zwar den den Lüfter, ohne ihn als störend zu empfinden. Geht die Leistungsanforderung jedoch nach oben (z.B. 3D-Spiele oder Videoschnitt) mutiert das Laptop gefühlt zu einem Staubsauger. Der Lüfter müht sich schon sehr, der massiven Wärmeentwicklung Herr zu werden und quittiert dies mit doch recht deutlich vernehmbarem Rauschen.

Im neuen Zustand, ohne schon durch den unvermeidlich angesaugten Staub im Kühlsystem, war die Prozessortemperatur bei ca. 37 Grad Celsius und kletterte bis auf ca. 75 Grad Celsius unter Volllast. Da der Intel i7 4700MQ bis 100 Grad zugelassen ist, ist ein dauerhafter Betrieb unter Volllast kein Problem. Jedoch sollte – wie fast bei jedem Laptop – darauf geachtet werden, dass die Lüftungsöffnungen nicht durch eine Tischdecke oder anderes verdeckt werden. Dann schnellt die Temperatur rapide in die Höhe und das ist der Lebensdauer des Systems nicht förderlich.

Die Oberfläche des Laptops bleibt aber in jeder Situation angenehm kühl und wärmt sich nicht übermäßig auf.

 

Akkulaufzeit des Toshiba SATELLITE P50-A-14F:

Wird das Toshiba Satellite P50-A-14F mit einfachen Office- oder Internetanwendungen im Akkubetrieb verwendet, so beträgt die Aukkulaufzeit bei mittlerer Displayhelligkeit ca. 3 Stunden.

Wird jedoch eine sehr „leistungshungrige“ Anwendung und die maximale Displayhelligkeit verwendet, so ist der Akku bereits nach ca. 1,5 Stunden leer und bettelt um Nachschub aus der Steckdose.

 

FAZIT Toshiba SATELLITE P50-A-14F:

Das Toshiba Satellite P50-A-14F ist ein sehr leistungsfähiges Laptop in dem angedachten Bereich. Es ist keine Hochleistungs-Game-Station, aber das will es auch nicht sein.

Toshiba SATELLITE P50 (3)Vielmehr ist es ein solides Multimedia-Laptop mit guten Werten. Aufgrund der hohen Leistung ist jedoch der reine Akkubetrieb nicht über 3 Stunden möglich, und gerade das macht es zum Beispiel in der Uni im Hörsaal teilweise schwierig.

Ausstattungstechnisch ist es gut versorgt: eine große Festplatte mit Hybrid-System, 16 GB Arbeitsspeicher, ein Intel i7-Prozessor, flotte Laptop-Grafikkarte und gutes Schnittstellenangebot komplettieren den sehr guten Eindruck. Vermisst wurden jedoch in dieser Preisklasse sicherheitstechnische Einrichtungen. Soetwas wie ein Fingerabdruck-Sensor (haben mittlerweile sogar Smartphones verbaut) oder ein NFC/RFID-basiertes Zugangssicherungssystem. Außerdem – wie bereits oben beschrieben- vermissten wir ein BluRay-Laufwerk.

Das ist irgendwie schade, da es technisch ohne viel Aufwand und erhebliche Mehrkosten möglich gewesen wäre. Alles in allem handelt es sich bei dem Toshiba Satellite P50-A-14F jedoch um ein solides System auf Basis von Windows 8 mit allen seinen Vor- und Nachteilen. Zu Windows 8 selber sollte sich dann doch jeder selbst ein Bild machen.

Auf Grund seiner Leistungsfähigkeit, seiner hochwertigen Verarbeitung und seiner allgemein sehr guten Performance hält das Toshiba Satellite P50-A-14F von uns vier von fünf „Fellnasen“:

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3 Antworten

  1. martinez sagt:

    stimmt das Gerät ist gut, für den normalen Heimgebrauch. wollte man jedoch Fotos bearbeiten oder Grafiken erstellen, kann man sich auf die Farben nicht verlassen. Es gibt keine Möglichkeit die Grafikkarte oder den Monitor zu kalibrieren. Einzigste Möglichkeit die man hat, die von Windows angebotene Softwaregesteuerte Farbanpassung, die dann aber auch nur bedingt geht, da es nicht möglich ist, die Helligkeit, einzelne Farben, Gamma getrennt anzupassen. Der Kontrast kann gar nicht angepasst werden, was aber wichtig ist um Farben,Gamma und Helligkeit richtig einzustellen. Schade … so wird ein sonst gutes Gerät zum Spielzeug und für Hobbyfotografen oder Filmer und Grafiker nicht tauglich. Für Profis überhaupt nicht geeignet. Damit ist dann der Preis leider auch nicht mehr so gerechtfertigt. Diese Einstellungen machen auch schon Notebooks, die kostengünstiger sind. Für Spiele kann man auch eine Spielekonsole benutzen und zum schreiben oder sonstige Büroarbeiten, benötigt man keine 16Gb Arbeitsspeicher oder Turbo u.s.w. da reicht dann auch ein Gerät, welches günstiger wäre. Damit für mich ein Fehlkauf… leider

  2. Mamamulle sagt:

    Dürft ihr das tolle Stück behalten? Meistens muss es ja zurück geschickt werden, wenn man es nicht (etwas günstiger) erwerben möchte.

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