Die Qual der Wahl beim Material: Aus den Weiten des Kochgeschirr-Kosmos

Die Qual der Wahl beim Material: Aus den Weiten des Kochgeschirr-Kosmos

[Gastbeitrag]

Die Wahl des richtigen Kochgeschirrs ist meist mehr als nur eine Frage des guten Geschmacks. Der gute Geschmack sollte vielmehr das glänzende Endergebnis des Kochens sein – auch wenn man sich natürlich trefflich über dieses Thema streiten kann. Wer sich auf die Suche nach dem richtigen Kochgeschirr begibt, wird von der schier unendlichen Auswahl an Produkten in unterschiedlichen Formen, Farben und Materialien geradezu erschlagen. Wie bei nahezu allen Produkten heutzutage verliert man in unserer Überflussgesellschaft schnell den Überblick.

In der nachhaltigen Küche sollte man bei der Wahl immer auch die potentiellen Folgen auf unsere Umwelt und unsere Gesundheit bedenken. Die bewusste und achtsame Wahl unserer Kochutensilien, Töpfe oder Pfannen kann nicht nur das Kochen gesünder, sondern auch die Welt ein Stückchen umweltfreundlicher machen – je nachdem worauf wir Wert legen.

Von den Materialien über die Langlebigkeit und Qualität unserer Töpfe und Pfannen bis hin zur Energieeffizienz und zum Design – all das hat kurz- und langfristige Auswirkungen auf das Kochen im Hier und Jetzt und die Kochmöglichkeiten von morgen.

Betrachten wir Nachhaltigkeit hier vereinfachend als zeitliche Nachhaltigkeit. Je langlebiger ein Produkt (in der Küche) ist und je länger es seine Funktionalität behalten kann, desto weniger Ersatzprodukte müssen hergestellt und gekauft werden – das minimiert auf lange Sicht den Ressourcenverbrauch, den Energiebedarf und die Umweltbelastung durch die Herstellung von Produkten. Ein wesentlicher Aspekt der Nachhaltigkeit ist die Langlebigkeit bzw. Haltbarkeit der Produkte, die wiederum nicht nur durch das Material, sondern vor allem durch die Qualität bestimmt wird.


Aus diesem Grund verlosen wir auch eine große ZEN-Pan (28 cm) unseres Partners GreenKitchen im Wert von EUR 119,00 (UVP). Ihr möchtet die langlebige, enkelfähige Pfanne gerne gewinnen? Dann nehmt einfach bis zum 18.08.2024 an unserem Gewinnspiel unterhalb dieses Gastbeitrags teil.


Materialien aller Arten – Auf der Suche nach dem richtigen Kochgeschirr

Macht man sich auf die Suche nach Kochgeschirr, steht man vor einer beeindruckenden Vielfalt an Materialien – von Edelstahl, Aluminium und Kupfer über Gusseisen, Emaille und moderne 3-Ply-Konstruktionen bis hin zu ausgefalleneren Materialien wie Glas. Jedes Material hat seine Liebhaber und seine Eigenheiten, die es für bestimmte Koch- und Essgewohnheiten vorteilhaft machen.

Die Qual der Wahl beim Material: Aus den Weiten des Kochgeschirr-Kosmos

Kochgeschirr aus Edelstahl ist wohl der langlebige Klassiker innerhalb des weitläufigen Kochgeschirruniversums und genießt einen ausgezeichneten Ruf. Es ist robust und reagiert nicht mit den verwendeten Lebensmitteln. Edelstahl ist extrem widerstandsfähig gegen Kratzer, Rost und Verfärbungen und ist sehr lange haltbar, ohne an Funktionalität einzubüßen. Edelstahl allein besitzt jedoch keine besonders gute Wärmeleitfähigkeit – meist wird eine bessere Wärmeleitfähigkeit durch einen gekapselten Boden mit einer Aluminiumschicht hergestellt. Ein solcher Boden kann aber auch zu Schwachstellen in der Konstruktion führen, durch die Wasser in den vorhandenen Spalt eindringen und die Verbindungen schwächen und erodieren kann.

Gusseisen ist bei Hobby- und Profiköchen gleichermaßen beliebt. Gusseisen besitzt eine hervorragende Wärmeleitung und -speicherung, was es ideal für langsames Garen und Braten macht. Beim Einbrennen eines gusseisernen Kochgeschirrs entsteht eine natürliche Antihaftbeschichtung. Diese natürliche Patina ist jedoch nicht säure-resistent. Säurehaltige Speisen sollten also nicht allzu lange in einer gusseisernen Pfanne zubereitet werden, da sie die Patina beschädigen können. Bei guter Pflege hält Gusseisen ein Leben lang, ist allerdings anfällig für Rost.

Viele Gusseisenpfannen sind mit einer Emaille-Beschichtung kombiniert, die die Vorteile von Gusseisen mit einer glatten und nicht-reaktiven Oberflächenbeschichtung verbindet. Das Material ist robust, langlebig und ist weniger anfällig für Rost, was den Pflegeaufwand reduziert.

3-Ply Kochgeschirr kombiniert die positiven Eigenschaften von nicht-reaktivem Edelstahl mit der Wärmeleitfähigkeit von Aluminium oder Kupfer. Das Verbundmaterial, auch als Sandwich-Material  bezeichnet, besteht typischerweise aus einer wärmeleitenden Aluminium- oder Kupferschicht in der Mitte, die zwischen zwei hochwertigen Edelstahlschichten eingeschlossen ist. Durch diese Kombination aus Edelstahl – Aluminium – Edelstahl bietet 3-Ply eine extreme Langlebigkeit und eine perfekte und gleichmäßige Wärmeverteilung. Der Edelstahl auf der Innen- und Außenseite macht es robust und widerstandsfähig gegen Kratzer und Verformungen. Da die Außenflächen aus Edelstahl bestehen und das Aluminium vollständig umschließen, ist das 3-Ply Kochgeschirr gesundheitlich unbedenklich.

Die gängigsten Kochgeschirr-Materialien haben in der Theorie ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile. Es gibt wohl glühende Verfechter für jedes Material. Aber macht das Material alleine glücklich? Vielleicht gilt vielmehr:

Das Material ist erstmal nichts, die Qualität ist alles.

Das Material kann ein Hinweis darauf geben, welche Eigenschaften das gewählte Kochgeschirr hat, aber die Qualität des Produkts ist am Ende entscheidend für eine nachhaltige Langlebigkeit.

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Antihaftbeschichtungen: Hochwertig, langlebig und gesundheitlich unbedenklich?

Das gilt insbesondere für die bei den meisten Pfannen verwendeten Antihaft-Beschichtungen, die sowohl die Langlebigkeit beeinflussen als auch die Gesundheit beim Kochen.

Neben der pflegeintensiven Patina des Gusseisens und der Emaille-Beschichtung ist die am weitesten verbreitete Antihaftbeschichtung für Pfannen heutzutage PTFE (besser bekannt unter dem Markennamen Teflon). Sie hat sehr gute Antihaft-Eigenschaften, allerdings gibt es durchaus gesundheitliche Bedenken, insbesondere, wenn die Beschichtung beschädigt oder die PTFE-Beschichtung der Pfanne überhitzt wird – dann können giftige Dämpfe entstehen.

Als gesündere Alternative zu PTFE gelten Keramikbeschichtungen. Sie bestehen aus anorganischen Materialien und enthalten keine schädlichen Chemikalien wie PTFE, PFOA oder PFAS. Sie sind hitzebeständig und setzen keine gesundheitsschädlichen Dämpfe frei. Bei richtiger Pflege behalten keramikbeschichtete Pfannen ihre Antihaft-Eigenschaften lange bei. Qualitativ hochwertige Keramikbeschichtungen können sogar mit einfachen Mittel wieder aufpoliert werden, um die Antihaft-Eigenschaften wiederherzustellen. Beschichtung ist eben nicht gleich Beschichtung. Auch hier ist die Qualität entscheidend.

Pfannen im täglichen Gebrauch halten nicht ewig. Die Qualität der verwendeten Materialien entscheidet über die Langlebigkeit. Je länger eine Pfanne ihre Funktion erfüllt, desto umweltfreundlicher ist langfristig ihr Dasein.

Die Qual der Wahl beim Material: Aus den Weiten des Kochgeschirr-Kosmos

Wie lassen wir Dinge lange leben – Die Qualität ist alles

Jedes Material hat seine Vorzüge. Moderne 3-Ply Töpfe bieten jedoch die perfekte Mischung aus Haltbarkeit und hervorragender Wärmeleitfähigkeit, während die Keramikbeschichtung eine sichere und langlebige Antihaft-Oberfläche bietet. Mit dieser Kombination können Köche sicher und effizient arbeiten, ohne Kompromisse bei der Gesundheit oder der Kochleistung eingehen zu müssen.

Während Edelstahl und Gusseisen ihren festen Platz in der Küche haben, stellen 3-Ply Konstruktionen mit Keramikbeschichtung den Versuch dar, die besten Optionen bei der Entwicklung von langlebigen und qualitativ hochwertigem Kochgeschirr zu kombinieren. Eine Investition, der sich auf lange Sicht auszahlt.

GreenKitchen hat sich auf Kochgeschirr aus 3-Ply spezialisiert. Dabei gilt, je dicker das 3-Ply Material ist, desto schneller und gleichmäßiger werden die Töpfe und Pfannen erhitzt. GreenKitchen bietet dabei Kochgeschirr mit der herausragenden Materialstärke von 3,5 mm an, die die Töpfe und Pfannen besonders widerstandsfähig, langlebig und energieeffizient macht.

Die Pfannen aus 3-Ply sind mit einer innovativen Keramikbeschichtung mit außergewöhnlicher Antihaftwirkung ausgestattet. Als umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen PTFE-Beschichtungen ist sie 100% PTFE-frei und frei von allen potenziell schädlichen Chemikalien wie GenX, PFAS, APEO, PFOA oder BPA.

3-Ply und die Keramikbeschichtung machen die Pfannen zu einer starken Kombination in Sachen Kochgeschirr. Vielseitig einsetzbar, von Beginn an nachhaltig designt und nachhaltig produziert mit den hochwertigsten Materialien.

Die Qual der Wahl beim Material: Aus den Weiten des Kochgeschirr-Kosmos

Qualität, Langlebigkeit und Gesundheit – einen Schritt weiter zur Nachhaltigkeit

In der Küche stehen oft die unterschiedlichsten Materialien nebeneinander im Schrank  – ein jedes mit seinen spezifischen Eigenschaften. Manchmal vorteilhaft, manchmal nachteilig – je nachdem, welche kulinarischen Abenteuer gerade geplant sind. Das Design, die Qualität der Verarbeitung und der verwendeten Materialien entscheiden über die Langlebigkeit der Produkte. Qualitativ hochwertiges Kochgeschirr mag in der Anschaffung teurer sein. Langfristig zahlt sich diese Investition in Qualität jedoch in mehrfacher Hinsicht aus. Gesundheit, Langlebigkeit und Qualität können Schritt für Schritt zu einer nachhaltigen Küche führen.

Welches Material man bevorzugt, dass ist wohl immer eine Frage des persönlichen Geschmacks. Aber unabhängig vom Geschmack: Am Ende sollten hochwertige Produkte stehen, die durch ihre Qualität zur einer Langlebigkeit führen, die sowohl gesundheitlich vorteilhaft als auch nachhaltig ist. Für uns, aber auch für alle, die nach uns kommen.

Die Qual der Wahl beim Material: Aus den Weiten des Kochgeschirr-Kosmos

 

Das große GreenKitchen Gewinnspiel:

Die Qual der Wahl beim Material: Aus den Weiten des Kochgeschirr-Kosmos

Passend zu diesem Gastbeitrag verlosen wir eine große GreenKitchen ZEN-Pan 28 cm im Wert von EUR 119,00 (UVP).

Bitte verratet uns, welche Infos aus dem Gastbeitrag Ihr besonders interessant und wertvoll findet und was Ihr in der Pfanne als erstes zubereiten würdet.

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91 Antworten

  1. Dietrich sagt:

    Mir gefällt die Langlebigkeit besonders gut und bei der Größe gibt es zuerst mal Bratkartoffeln

  2. Irina sagt:

    Das es so ausführlich mit gutem Inhalt ist. Okonomiyaki würde ich darin machen, das ist immer mein go to Rezept, um eine gute Pfanne zu finden.

  3. Huergen S. sagt:

    Die Beschichtung klingt für mich schon mal vielversprechend, die Größe, da passt zu mindest auch mal etwads rein
    Denke Bratkartoffeln werde als erstes getestet, das klappt in miener Pfanne überhaupt net 🙁 werde nicht soo knusprig wie ich es gewohnt bin und der Resrt wird sich zeigen hmmm Pannekuchen Spiegeleier…. was dann die Beschichtung an geht.wäre Cool

  4. Karin sagt:

    ich mache SOljanka

  5. Fulya Okutan sagt:

    Wie immer die tolle und detaillierte Beschreibung.
    Pfannkuchen, würde ich zubereiten

  6. Uta S sagt:

    für mich ist die Langlebigkeit und die Freiheit von PTFE und allen potenziell schädlichen Chemikalien wie GenX, PFAS, APEO, PFOA oder BPA am wichtigsten.

    zum Einstand könnte ich ganz fix Plinsen für die Enkel machen.

  7. Michaela sagt:

    Schöne Erklärung der unterschiedlichen Materialien und deren Eigenschaften. Ich würde zuerst krosse Bratkartoffeln machen.

  8. Dirk sagt:

    die Beschichtung und zum Einstand gibt es Steak

  9. Oliver sagt:

    Die Informationen über die Qualität und Langlebigkeit sprechen mich besonders an.
    Zuerst gäbe es bei mir Bratkartoffel und Spiegelei

  10. VioN sagt:

    Keramik und Antihaft klingt gut, ich probiere zuallererst Bratkartoffeln, denn in einer damals neu gekauften Keramikpfanne blieb wirklich alles hängen und vernünftige Bratkartoffeln waren da nicht möglich, deshalb wäre es interessant, ob diese Pfanne da draufhat

  11. Ronja Judex sagt:

    Er ist informativ, Bratkartoffeln.

  12. Jens Portius sagt:

    Gemüsepfanne

  13. Karlheinz sagt:

    zuerst mal Bratkartoffel

  14. Lukas sagt:

    Langlebigkeit finde ich super, bei mir gibt es dann Schnitzel

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