PHILIPS Monitore im Kurztest

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PHILIPS Monitore im Kurztest

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Vor einiger Zeit wurden wir gefragt, ob wir Lust hätten, PHILIPS Monitore einem Kurztest zu unterziehen. Für den Testzeitraum wurden uns die folgenden drei unterschiedlichen Monitore kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

PHILIPS 272S4 Monitor:

PHILIPS Monitore im Kurztest

Bei diesem Modell handelt es sich um einen LCD-Monitor mit LED-Hintergrundbeleuchtung, der zu 25 % aus recycletem Material hergestellt wird und PVC-frei ist.

Der PHILIPS 272S4 im Überblick:

  • PHILIPS Monitore im KurztestDisplaygröße: 27″
  • Bildformat: 16:9
  • Abmessungen mit Fuß: 639 x 540 x 244  mm
  • Gewicht mit Standfuß: 6,72  kg
  • Farbe: schwarz
  • optimale Auflösung: 2.560 x 1.440 bei 60 Hz
  • Kontrastverhältnis: 1.000:1
  • SmartImage Bildoptimierung
  • Standfuß mit Drehteller und Neigungsmöglichkeit
  • Verbrauch im EcoModus 22 W (normal: 47 W)
  • Energieeffizienz C
  • Signaleingänge: DVI-D (digitaler HDCP), VGA (Analog), DisplayPort, MHL-HDMI (digital, HDCP)
  • PC-Audio-Eingang, Kopfhörer-Ausgang
  • integrierte Lautsprecher: 2 W x 2
  • SmartControl Steuerung
  • Multiview-Feature
  • Plug & Play-Kompatibilität: DDC/CI, Mac OS X, sRGB, Windows 10/8.1/8/7
  • UVP: EUR 379,00

Lieferumfang:

  • Monitor
  • Kabel: VGA, DVI, DP, Audio, Stromversorgung
  • Anleitung

Weitere Infos zu dem Monitor findet Ihr HIER. Bei Amazon.de ist er aktuell für unter EUR 365,00 erhältlich.

Kurztest PHILIPS 272S4 Monitor:

Unser erster Kandidat für die Schnellvorstellung ist der 27 Zoll LED-Monitor aus der S-line-Serie. Mit der Größe von 27 “ (68,6 cm) ist er ein guter Kompromiss hinsichtlich großem Bild und platzsparendem Design. Der Fokus an diesem Gerät wurde auf eine umweltfreundliche Produktion und geringen Energieverbrauch bei bestem Bild gelegt. So ist der Anteil an recyceltem Material im Gehäuse weit höher als bei vergleichbaren Geräten.

PHILIPS Monitore im KurztestDas 4K-Panel besticht durch große Helligkeit und hohe Bildschärfe. Leider müssen wir der Farbwiedergabe bei unserem Testgerät eher nur eine durchschnittliche Note geben. Das Bild wirkt zwar hell und scharf, aber zwischenzeitlich etwas flau und dezent zurückhaltend. Der Wow-Effekt von 4K verpufft da leider ein wenig.

Unterirdisch sind leider die Sensortasten als Bedienelemente – unbeleuchtet, reaktionsarm und extrem schlecht beschriftet. Das geht bei der Konkurrenz erheblich besser.

PHILIPS Monitore im KurztestDie Energiesparfunktion funktioniert einigermaßen vernünftig und reagiert wie gedacht auf die Abwesenheit des Benutzers vom Bildschirm. Jedoch ist ab und zu ein wenig mehr nötig, als sich nur davorzusetzen, um den Monitor wieder in den normalen Betriebsmodus aufzuwecken. So ist es nicht nur einmal vorgekommen, dass man dem Philips 272S4LPJCB/00 direkt vor dem Sensor zuwinken musste, damit er „wach“ wird.

Was sich Philips bei dem extrem kurzen Netzteil-Kabel gedacht hat, können wir nicht sagen. Aber so liegt der Klotz von Netzteil wohl fast immer auf dem Schreibtisch herum und ist nicht wirklich dekorativ.

PHILIPS Monitore im KurztestDenn bis auf den Boden reicht das Stummelkabel auch nicht und würde den Stecker und die Buchse massiv belasten, wenn es einfach so herabhängen würde.

Über die verbauten Lautsprecher verlieren wir besser keine langen Wort, denn diese sind kurz gesagt blechern und nervzehrend. Alles in allem in der Preisklasse ein solides Gerät mit einigen kleinen Schwächen in der Bedienung und Farbdarstellung.

 

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PHILIPS BDM3270 Monitor:

PHILIPS Monitore im Kurztest

Der BDM3270 besteht zu 65% aus recycletem Material und ist ebenfalls PVC-frei.

Der PHILIPS BDM3270 im Überblick:

  • PHILIPS Monitore im KurztestGröße: 32″
  • Displaytyp / Art der Hintergrundbeleuchtung: AMVA LCD / W-LED-System
  • Abmessungen mit Fuß: 742 x 657 x 270  mm
  • Gewicht mit Standfuß: 10,76  kg
  • Farbe: schwarz
  • Bildformat: 16:9
  • optimale Auflösung: 2.560 x 1.440 bei 60 Hz
  • Kontrastverhältnis: 3.000:1
  • SmartContrast: 50.000.000:1
  • Standfuß mit Drehteller und Neigungsmöglichkeit
  • Farbdarstellung: 1,07 Milliarden Farben
  • MHL: 1.080P bei 60 Hz
  • USB-Anschlüsse: 2 x USB 2.0, 2 x USB 3.0 (1 mit B.C.1.2)
  • AC-Schalter für Komplettabschaltung
  • Verbrauch im EcoModus 31 W (normal: 35,45 W)
  • Signaleingänge: VGA (Analog), DVI-Dual-Link (digital, HDCP), DisplayPort, MHL-HDMI (digital, HDCP)
  • Plug & Play-Kompatibilität: DDC/CI, Mac OS X, sRGB, Windows 10/8.1/8/7
  • PC-Audio-Eingang, Kopfhörer-Ausgang
  • integrierte Lautsprecher: 3 W x 2
  • SmartControl Premium Steuerung
  • Multiview- & SmartImage-Feature
  • UVP: EUR 559,00

Lieferumfang:

  • Monitor
  • Kabel: VGA, DVI, DP, Audio, Stromversorgung
  • Anleitung

Weitere Infos zu dem Monitor findet Ihr HIER. Bei Amazon.de ist er aktuell für knapp EUR 470,00 erhältlich.

Kurztest PHILIPS BDM3270 Monitor:

PHILIPS Monitore im Kurztest

Kommen wir zum Flagship unserer kleinen Vorstellung. Der gigantische 32 Zoll LED-Monitor mit dem 4K-Panel und MultiView-Funktion. Das erste was beim Aufstellen auffällt, ist der Fuß vom Monitor.  Dieser scheint sich erheblich damit abzumühen nicht in die Grätsche zu gehen, unter dem enormen Gewicht und den Ausmaßen des Displays. Jede kleine Bewegung am Schreibtisch wird in der oberen Höhenposition mit Pendeln und Wackeln quittiert. Da greift man nicht selten zum Monitor um ihn zur Ruhe zu bringen.

PHILIPS Monitore im KurztestSehr schön ist jedoch das im Gehäuse integrierte Netzteil, da somit nicht wie bei dem vorhergehenden Modell ein Netzteil irgendwo auf oder unter dem Schreibtisch untergebracht werden muss.

Die Bildqualität ist respektabel, wobei wir uns auch hier eine winzige Spur mehr Farbbrillanz gewünscht hätten. Jedoch ist es noch in einem Maß, das den durchschnittlichen Benutzer völlig zufrieden stellt.

Die Bildschärfe ist knackig und die Helligkeit reicht dicke aus, um an einem sonnigen Arbeitsplatz ohne Schwierigkeiten alles erkennen zu können.

Trotzdem fiel uns bei diesem speziellen Exemplar eine teilweise leicht ungleichmäßige Ausleuchtung des sichtbaren Bildes auf.

PHILIPS Monitore im KurztestMultiView ist an sich eine clevere Idee, die man von einigen TV-Geräten bereits kennt. Das sogenannte PiP (Bild in Bild) oder Bild an Bild. So kann gleichzeitig z.B. ein Dokument unter Office bearbeitet werden und das Live-Video einer Webcam zur Produktionsüberwachung abgebildet werden. So können zwei Zuspieler unabhängig voneinander zeitgleich auf einem Monitor dargestellt werden. Leider ist die Bedienung über das Geräte-Menü nicht immer zufriedenstellend und etwas kompliziert – da es keine direkte Quellen-Anwahl gibt.

PHILIPS Monitore im KurztestDa wir gerade beim Menü sind – da sind sie wieder, die verflixten Philips-Sensortasten für die Gerätesteuerung. Unbeleuchtet, reaktionsträge und eine haptische Katastrophe. Zudem ist die stellenweise etwas seltsame Menüführung schnell frustrierend, wenn man keine Bedienelemente blind ertasten kann.

Die verbauten Lautsprecher kommen bei diesem Display am ehesten an einfache TV-Lautsprecher heran. Besser als beim Kandidat Nr.1, aber immer noch keine Offenbarung.

Zusammengefasst ein riesiges Display mit echt guter Bildqualität, aber mit einem zu wackeligem Fuß und zweifelhafter Steuerung am Gerät selber.

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PHILIPS 272B7Q Monitor:

PHILIPS Monitore im Kurztest

Bei der Herstellung dieses Modells wird sogar 85 % recycletes Material verwendet. Ebenso ist er PVC-frei, enthält keine bromierten Flammschutzmittel und ist frei von Blei und Quecksilber.

Der PHILIPS 272B7Q im Überblick:

  • PHILIPS Monitore im KurztestGröße: 32″
  • Displaytyp / Art der Hintergrundbeleuchtung: IPS-Technologie / W-LED-System
  • Abmessungen mit Fuß: 614 x 548 x  257  mm
  • Gewicht mit Standfuß: 7,86  kg
  • Farbe: schwarz
  • Bildformat: 16:9
  • optimale Auflösung: 2.560 x 1.440 bei 60 Hz
  • Kontrastverhältnis: 1.000:1
  • SmartContrast: 20.000.000:1
  • Standfuß mit Drehteller und Neigungsmöglichkeit
  • SmartImage Bildoptimierung
  • Farben: 16,7 m (True 8-Bit-Farben)
  • USB-Anschlüsse: 3 x USB 3.0
  • Netzschalter für Standby-Funktion ohne Stromverbrauch
  • Verbrauch im EcoModus 20,7 W (normal: 24,1 W)
  • Signaleingänge: VGA (Analog), DisplayPort 1.2, Mini DisplayPort 1.2 x 1, HDMI 1.4
  • Signalausgang: DisplayPort-Ausgang
  • Plug & Play-Kompatibilität: DDC/CI, Mac OS X, sRGB, Windows 10/8.1/8/7
  • PC-Audio-Eingang, Kopfhörer-Ausgang
  • integrierte Lautsprecher: 2 x 2 W
  • integrierte WebCam: 2,0-Megapixel-Kamera mit Mikrofon und LED-Monitor
  • SmartControl Steuerung
  • Weitere Festures: Multiview, SmartImage, PowerSensor, LowBlue-Modus
  • UVP: EUR 579,00

Lieferumfang:

  • Monitor
  • Kabel: D-Sub-Kabel, HDMI-Kabel, DP-Kabel, Mini-DP-Kabel, USB-Kabel, Audio-Kabel, Netzkabel
  • Anleitung

Weitere Infos zu dem Monitor findet Ihr HIER. Bei Amazon.de ist er aktuell für unter EUR 530,00 erhältlich.

 

Kurztest PHILIPS 272B7Q Monitor:

Last but not least haben wir jetzt den 27 Zoll LED-Monitor aus der Brilliance B-line mit 4K-Auflösung. Dieses Gerät ist im Vergleich der drei vorgestellten Displays das am umfangreichsten ausgestattete Modell. Zudem ist das Gehäuse in diesem Falle mit ca. 85% wiederverwertetem Kunststoff ökologisch betrachtet vorbildlich. Ebenso verzichtet der Hersteller auf PVC-Kunststoffe und bedenkliche Flammschutzmittel.

PHILIPS Monitore im KurztestVerbaut ist ein 4K-IPS-Panel mit hoher Bildschärfe und ordentlichen Betrachtungswinkel ohne Farbverfälschungen. Erfreulicherweise hat Philips diesmal keine Sensortasten sondern echte Knöpfe zur Steuerung verbaut. Für uns eine echte Wohltat nach den Erfahrungen mit den anderen beiden Displays. Aber scheinbar findet man jedoch in der Designabteilung Bedienelemente als zu hässlich, als dass sie an sinnvoller Stelle angebracht werden. Versteckt an der rechten Unterseite wurden sie in einer Vertiefung angebracht, so dass man sie beim ertasten kaum voneinander unterscheiden kann.

PHILIPS Monitore im KurztestHat man den Monitor aber erst mal soweit eingerichtet, belohnt er mit einem satten Bild. Wir konnten mit dem bloßen Auge keine eklatanten Farbverfälschungen erkennen und waren im Vergleich der drei vorgestellten Geräten mit diesem Modell am zufriedensten.

Sehr schön für den Mehr-Monitor-Betrieb sind die sehr schmalen Displayränder und der zusätzliche Displayportausgang zur Hintereinanderschaltung mehrerer Monitore. So können mehrere Displays fast nahtlos nebeneinander betrieben werden ohne zusätzliche Signal-Kabel zum PC.

PHILIPS Monitore im KurztestDer Powersensor (wir nennen ihn lieber „Anwesenheitssensor“) hat hier aber leider die gleiche Marotte wie beim zuerst vorgestellten Monitor. Ab und zu muss man ihm ganz höflich zuwinken, damit er uns als Benutzer überhaupt registriert. Sind wir etwa unwissentlich Kaltblüter, dass uns Philips Geräte nicht als Benutzer erkennen?

Der Helligkeitssensor passt die Bildhelligkeit an die Helligkeit in der Umgebung an und versucht recht erfolgreich das Displaybild nicht zu hell oder zu dunkel werden zu lassen.

PHILIPS Monitore im KurztestDie neckisch versenkbare Webcam ist ein nettes Goodie, mehr aber leider nicht. Da sie selber nicht justierbar ist, muss man den gesamten Monitor kippen und drehen um ihren Bildauschnitt anzupassen und das müsste nicht sein.

Im direkten Vergleich gefiel uns jedoch dieses Modell von allen drei Displays irgendwie am Besten.

Hier waren Bildqualität, Ausstattung und Preis am stimmigsten.

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PHILIPS Monitore im Kurztest

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