TomYang BBQ im Test

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TomYang BBQ im Test

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Wir durften in den letzten Wochen den innovativen TomYang BBQ testen, der uns für den Test kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt wurde.

Allgemeine Infos zu TomYang BBQ:

Der TomYang BBQ ist eine Marke und ein Produkt der BBQ Empire GmbH, die im August 2015 in Linz gegründet wurde. Das Unternehmen möchte die traditionelle Kochart Thailands, das Moo Kata, in Europa bekannt und beliebt machen.

TomYang BBQ im TestHierbei handelt es sich um einen Tisch-Kohle-Grill, der grillen und kochen miteinander verbindet. Dabei fließen die Röstaromen des Grills direkt in den Suppenbehälter, die dadurch ganz besondere Aromen entwickelt.

Im die Kochweise des Moo Kata auch in europäische Küchen zu bringen und dort populär zu machen, entwickelte der Gastronom Christian Zehetner einen elektrischen Tischgrill, den TomYang BBQ. Dieser funktioniert nach dem Prinzip des Moo Kata.

Dabei wird das typische Grillen, wie bspw. auf dem heißen Stein, um die Komponente „Suppe“ erweitert. Es handelt sich um eine Kombination aus BBQ und Hot Pot. Man genießt – ähnlich wie beim Fondue oder Raclette – die Zubereitung auf dem TomYang BBQ und das anschließende Essen über mehrere Stunden, was einfach sehr gesund ist.

Weitere Infos zum Unternehmen findet Ihr HIER.

 

Der TomYang BBQ:

Als der TomYang BBQ bei uns eintraf, wurde er natürlich sofort ausgepackt. Wir erhielten die Premium Version, zu der auch noch ein Paket mit Zubehör gehört.

Der TomYang BBQ im Überblick:

  • TomYang BBQ im Test2 in 1 – Grillen und Kochen auf einem Gerät
  • Perfekt für 4-6 Personen
  • Durchmesser: 33 cm (ohne Griffe)
  • Höhe: 12,5 cm
  • Farbe: schwarz
  • Gewicht: 4,5 kg
  • Thermostatregler
  • Der neue genüssliche Trend aus Asien
  • Extra-großer Suppenbereich
  • Grillpfanne abnehmbar
  • Kontrollleuchte
  • Keramikbeschichtet
  • Leicht zu reinigen
  • Edelstahl-Heizelement
  • Grillpfanne und Holzzangen sind auch geschirrspültauglich
  • Spannungsversorgung: 220-240 V, 50 Hz
  • Leistungsaufnahme: 1800 W
  • UVP: EUR 179,00 (UVP)

Lieferumfang des TomYang BBQ:

  • 1 x TomYang BBQ
  • 4 x Bamboo Zange
  • 1 x Schöpflöffel
  • 1 x Anleitung

Zubehör TomYang BBQ Premium:

TomYang BBQ im TestWir erhielten den TomYang BBQ als Premium-Ausführung, die zusätzlich das folgende Zubehör enthielt:

  • 2 Teller
  • 2 Schalen
  • 2 Saucenschalen
  • 2 Löffel
  • 2 Zangen

Alternativ kann man auch noch folgende Zubehör-Sets bei der Premium-Version auswählen:

  • Vorlegeteller Bonsai
  • Vorlegeteller Lotus
  • Stapelbares Teller-Set

Der TomYang BBQ Premium kostet EUR 189,00.

Beide Varianten sind direkt im TomYang BBQ Onlineshop erhältlich.

 

Der erste Eindruck vom TomYang BBQ & Inbetriebnahme:

Der TomYang BBQ ist sehr hochwertig und exzellent verarbeitet. Zudem überzeugt er durch ein sehr auffälliges, schönes Design. Die Grillpfanne kann abgenommen werden, was insbesondere auch für die spätere Reinigung ein großer Vorteil ist.

TomYang BBQ im TestAuch die Grillpfanne ist sehr robust verarbeitet und mit einer sehr hochwertigen Teflonbeschichtung überzogen, was wir bereits bei der ersten Benutzung feststellen konnten.

Ebenso ist das Zubehör optisch ein echter Hingucker und zaubert asiatisches Flair in die Küche. So haben die Teller, Suppenschalen, die Löffel und die Saucenschälchen ein typisch asiatisches Design. Sie sind aus hochwertigem Material hergestellt, das zudem Stoßsicher ist.

Der asiatische Look wird zusätzlich durch die Zangen aus Bambus unterstützt, die „lackiert“ sind.

Vor der ersten Benutzung wird empfohlen, die Grillpfanne und das Zubehör zu spülen. Ferner pinselten wir die Grillfläche der Grillpfanne vor der ersten Nutzung mit ein wenig Öl ein. Nach diesen kleinen „Vorarbeiten“ war der TomYang BBQ auch schon einsatzbereit.

 

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Nutzung des TomYang BBQ:

Natürlich nahmen wir den TomYang BBQ auch direkt in Betrieb. Dazu Gaben wir in einen Messbecher warmes Wasser und fügten Sojasauce hinzu. Diese Mischung ist die Basis für die Suppe, die im Laufe der Zeit immer mehr Geschmack annimmt, da die Grillsäfte und -aromen von der Grillplatte direkt in die Suppe laufen und so das Aroma intensivieren.

TomYang BBQ im TestZusätzlich hatten wir noch folgendes für unseren ersten Moo Kata mit dem TomYang BBQ eingekauft:

  • Hähnchenbrust
  • Rinderfilet
  • Shiitake-Pilze
  • Paprika
  • Chinakohl
  • Karotten
  • Bambussprossen
  • Broccoli
  • Blumenkohl
  • Zuckerschoten
  • Mie Nudeln

Das Fleisch schnitten wir in dünne Streifen, ebenso die Paprika und den Chinakohl, die Karotten in dünne Scheiben.

Den Broccoli und Blumenkohl zerteilten wir in kleine Röschen. Nachdem wir dies erledigt hatten, konnten wir endgültig mit unserem ausgedehnten Essen nach thailändischer Art starten. Zusätzlich hatten wir auch noch ein paar Saucen eingekauft (z.B. Curry-Mango-Sauce, Cocktail-Sauce, Sauce Süß-Sauer).

TomYang BBQ im TestAls erstes haben wir einen Großteil der Basis für die Suppe in den dafür vorgesehenen Bereich des TomYang BBQ und stellten das Gerät auf die höchste Stufe ein. Bereits nach kurzer Zeit köchelte die Supenbasis, so dass wir das erste Gemüse hineingaben, damit dieses schon einmal gar werden konnte. Wir waren sehr positiv davon überrascht, wie schnell die Suppe köchelte. Nun warteten wir noch ein paar Minuten, so dass das Gemüse erst einmal vorgaren konnte.

Nun gaben wir das Fleisch auf die Grillfläche, das sofort zu „brutzeln“ begann. Man konnte regelrecht dabei zusehen, wie das Fleisch gar wurde und die Grillsäfte in die Suppe liefen. Im ersten Moment dachten wir, dass die Teflonbeschichtung doch nicht so gut sei, da das Fleisch starke Grillrückstände hinterließ.

TomYang BBQ im TestUm diese zu entfernen, machten wir uns eine Technik des TomYang BBQ zunutze: mit den Löffeln gießt man immer wieder zwischendurch etwas von der Suppe über die Grillfläche und im Nu sind alle „Verkrustungen“ gelöst und diese wunderbaren Röstaromen laufen ebenfalls in die Suppe.

Dazu gibt es an der Grillfläche Öffnungen, durch die die Bratensäfte von den Rillen der Platte direkt in die Suppe laufen können.

Sobald das Fleisch gar ist, nimmt man es von der Platte, gibt es auf den Teller und legt nach. Parallel entnimmt man immer wieder zwischendurch etwas von der Suppe und gibt es in die Suppenschalen. Je länger das Moo Kata andauert, umso aromatischer wird die Suppe. Sollte sich die Flüssigkeit dem Ende neigen, gießt man einfach etwas neue Basis nach. Ebenso gibt man immer wieder frisches Gemüse in die Suppe.

TomYang BBQ im TestDieses Essen ist so unglaublich lecker. Wir können auch sehr empfehlen, das Hähnchenfleisch für drei bis vier Stunden in eine Marinade aus Sojasauce, Knoblauch und Pfeffer einzulegen. Diese Marinade gibt dem Fleisch noch einen zusätzlichen Pfiff. Zusätzlich sind wir auch dazu übergegangen, die Basis für die Suppe etwas zu pfeffern.

Wir hoffen, dass wir Euch mit dieser Vorstellung ein gutes Bild vom Prinzip des Moo Kata verschaffen konnten.

Nach dem Essen lässt man die Grillpfanne etwas auskühlen und kann sie dann – dank der exzellenten Antihaft-Beschichtung – ganz einfach unter lauwarmem, fließendem Wasser reinigen, man kann sie aber auch in die Spülmaschine packen. Das Zubehör muss man jedoch definitiv von Hand spülen.

Leider gab es bei den Schälchen & Co. keinen Hinweis, dass sie nicht in die Spülmaschine dürfen. Dies stellten wir auch erst nach der dritten Benutzung fest, denn langsam beginnt sich die schwarze Farbe zu lösen.

 

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FAZIT TomYang BBQ:

Wir sind von dem TomYang BBQ absolut begeistert. Er ermöglicht eine ganz neue Form des Kochvergnügens, das vor allem auch zusammen mit Freunden unglaublich viel Spaß macht. Ähnlich wie Fondue oder Raclette ist das Kochen & Grillen mit dem TomYang BBQ ein sehr kommunikatives Essen, das sich über mehrere Stunden hinziehen kann. Wir sitzen meistens um die zwei Stunden zusammen, wenn wir den TomYang BBQ nutzen.

TomYang BBQ im TestUnd gerade auch, weil man so langsam isst und wenig bis gar kein Fett benutzt wird, ist das Essen mit dem Tischgrill auch unglaublich gesund. Zudem entfaltet sich im Laufe des Abends ein unglaublich tolles Potpourri an Geschmacksaromen und -nuancen in der Suppe, angefangen bei dem salzigen Geschmack der Sojasauce, über die Aromen des Gemüses in der Suppe bis hin zu den Grillsäften, die kontinuierlich während des Essens in die Suppe laufen.

Dies sorgt für eine wahrhafte Geschmacksexplosion bei der die Geschmackssinne richtig gestreichelt und gefordert werden. Wir sind jedenfalls absolute Fans dieser Kochart und können sie jedem empfehlen, der Lust auf ein ganz besonderes Koch- und Geschmackserlebnis hat.

Man kann den TomYang BBQ auch auch für süße Speisen benutzen, z.B. für ein Schokoladenfondue. Ein paar Rezepte findet Ihr HIER.

Ebenso ist die Handhabung und auch das Prinzip dahinter unglaublich einfach und macht richtig viel Spaß. Zudem ist der TomYang BBQ total stylisch und trendy. Wir haben sogar einmal recherchiert, ob es nicht bereits Restaurants in unserer Umgebung gibt, die Moo Kata anbieten. Doch tatsächlich fanden wir bisher nur ein Restaurant, das die Kochart anbietet… leider in Karlsruhe.

TomYang BBQ im TestWir haben aber auch ein paar kleinere Kritikpunkte an dem Gerät. Zum einen ist die Handhabung der Zangen eher suboptimal. Wenn man mit ihnen Fleisch auflegen möchte, grenzt es schon fast an Glück, wenn man einmal ein Stück Fleisch greifen kann.

Da funktionierte es sogar mit Stäbchen einfacher und besser. Zum anderen fiel uns auf, dass die Grillplatte leider die Hitze nicht so gut halten kann.

Sobald man heiße Suppe darübergießt, damit die Grillaromen in die Suppe laufen, geht die Temperatur rapide herunter und dann dauert es wieder ein paar Augenblicke, bis das Fleisch (oder Gemüse, Fisch, Shrimps & Co.) wieder brutzeln.

Zu guter letzt finden wir es sehr schade, dass das Zubehör nicht spülmaschinenfest ist. Dies würde das Gesamterlebnis noch runder machen, da man dann nicht mehr nach dem Essen noch spülen müsste :-).

Insgesamt ist der TomYang BBQ aber absolut großartig, sowohl hinsichtlich des Prinzips dahinter sowie der Handhabung als auch hinsichtlich des außergewöhnlichen Koch- und Geschmackserlebnisses. Einfach nur toll und unfassbar lecker. Daher erhält der TomYang BBQ unter Berücksichtigung unserer Kritikpunkte vier von fünf Fellnasen mit Tendenz zur Höchstwertung:

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19 Antworten

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  1. Micha sagt:

    Das Zubereiten und besonders das Genießen der Speisen bewerte ich sehr positiv, nicht jedoch die Qualität der Beschichtung. Nach nicht einmal zehnmaligem Grillspass blieben immer mehr verkohlte Rückstände, die sich nur mühsam entfernen liessen. Daher habe ich nach einer Firma gesucht, die Pfannen neu beschichtet. Und jetzt bleibt selbst Fisch nicht mehr haften. Vorher habe ich noch die erhabene Beschriftung in der Mitte weg geschliffen. Das Neubeschichten kostete etwa ein Drittel dessen, was TomYang für eine Ersatzgrillpfanne verlangt.

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