yeedi mop station – Wir lassen jetzt wischen

yeedi mop station - Wir lassen jetzt wischen

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Es gibt einfach ein paar Hausarbeiten, die machen halt einfach so gar keinen Spaß. Dazu gehört auf jeden Fall auch das Wischen. Zumindest geht es uns so. Es wäre ein Traum, wenn man einfach wischen lassen könnte. Evtl. geht dieser Traum mit der yeedi mop station in Erfüllung, einem Wischroboter mit eingebautem Reinigungssystem für die Mops. Wir durften das Gerät in den letzten Wochen ausgiebig testen. Es wurde uns für den Testzeitraum kosten- & bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Allgemeine Infos zur yeedi mop station:

yeedi mop station - Wir lassen jetzt wischen

yeedi wurde 2019 gegründet und hat sich auf Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Saug- & Wischrobotern spezialisiert. Eine der neuesten Entwicklungen der Marke ist die yeedi mop station, bei der die Wischmops nach dem Wischen in einer Station automatisch gereinigt werden.

Die yeedi mop station im Überblick:

  • Abmessungen Roboter: 352 x 344 x 85 mm
  • Abmessungen Reinigungsstation: 411 x 382 x 430 mm
  • Farbe: weiß
  • Gewicht aller Komponenten: 11,9 kg
  • Akkukapazität: 5200 mAh
  • Laufzeit: 180 Minuten
  • Ansaugleistung: 200 / 600 / 1200 / 2500 Pa
  • Fassungsvolumen Staubfangbehälter: 300 ml
  • Fassungsvolumen Wassertanks: 3500 ml x 2 (Selbstreinigungsstation) 200 ml (Roboter)
  • Infrarot-Sensor zu Anstoßvermeidung
  • Sprachsteuerung: Amazon Alexa / Google Home / yandex Alice
  • Staubsaugen und Wischen zur gleichen Zeit
  • App-Steuerung
  • Sensoren: Bodenverfolgungssensor / Teppicherkennung / Anti-Drop und Anti-Kollisionssensor / Staubfangbehälter-Sensor / Wassertank-Sensor / Wischbehälter-Halterungssensoren
  • Abwärtsdruck für Wischmops: 10 N
  • Reinigungsmodi: Automatische Reinigung / Bereichsreinigung (Reinigung bestimmter Räume) / Benutzerdefinierte Reinigung (Reinigung bestimmter Stellen)
  • 3-stufige Wasserdurchflussmenge
  • Automatisches Wiederaufladen & Fortsetzen der Reinigung
  • Kartierung: 2D-Heimatkarte durch SLAM-Technologie
  • Abgrenzungen durch Bänder
  • Trocknung der gewaschenen Wischmops durch Ventilator
  • UVP: EUR 649,00

Lieferumfang:

  • 1 x Roboter
  • 1 x Reinigungsstation
  • 1 x Hauptbürste
  • 2 x Wassertank 3,5 Liter
  • 1 x Wassertank 300 ml
  • 1 x Seitenbürste
  • 4 x Reinigungsmop
  • 1 x Reinigungswerkzeug-Set
  • 1 x HEPA-Filter
  • 1 x Begrenzungsband
  • 1 x Anleitung

Weitere Infos zu der yeedi mop station findet Ihr direkt auf der yeedi Website. Darüber hinaus ist er bei amazon.de erhältlich. Sowohl bei Amazon als auch im yeedi-Shop erhaltet Ihr ihn Aktuell zum Preis von EUR 599,00.

 

Inbetriebnahme & Nutzung yeedi mop station:

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Wer sich schon mit Saugrobotern & Co auskennt und vielleicht auch schon eine Roboter mit Absaugstation benutzt hat, der wird beim Aufbau der yeedi mop station überhaupt kein Problem haben. Als erstes muss man verschiedene Transportsicherungen entfernen, dann die Seitenbürste und zwei Wischmops an dem Roboter befestigen, indem sie mehr oder weniger einfach nur einklickt.

Die Reinigungsstation lässt sich ebenfalls sehr einfach aufbauen und mit dem Strom verbinden. Anschließend füllt man den Frischwassertank mit 3,5 Liter Wasser und setzt beide Tanks in die Reinigungsstation ein. Außerdem muss man den Frischwasserbehälter für den Saugroboter mit frischem Wasser befüllen, ggf. noch etwas Reinigungsmittel hineingeben. Wichtig ist hier, dass man ein Reinigungsmittel verwendet, das nicht aufschäumt.

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Nun setzt man den Reinigungsroboter auf die Reinigungsstation und gönnt ihm noch ein wenig Akkuladung, bevor er seine erste Runde drehen darf. Währenddessen installiert man die yeedi App, um die Steuerung über das Smartphone zu ermöglichen. Dies ist in unseren Augen wichtig, da man in der App wichtige Funktionen für die effiziente Nutzung des Wischroboters hat. Die App erinnert sehr stark an die App von ECOVACS, was wohl darin begründet liegt, dass die Unternehmen zusammenarbeiten. Leider gelang es uns auch noch diversen Versuchen nicht, die yeedi mop station in das Netzwerk unseres Amazon Echo zu integrieren, so dass eine Steuerung über Alexa während des gesamten Testzeitraums nicht möglich war.

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Wie bei allen Reinigungsrobotern startet auch der Wischroboter der yeedi mop station bei seiner ersten Fahrt mit der Kartierung der Wohnung, damit er seinen künftigen Einsatzbereich auch kennenlernt und anschließend eine effektive Reinigung dieses Bereichs möglich ist. Ganz oldschool kann man einzelne Bereiche in der Wohnung mit einem Begrenzungsband absperren. Diese Bereiche meidet der Roboter dann wie der Teufel das Weihwasser. Bei uns war dies zum Beispiel im Badezimmer der Fall. Wir klammerten mit dem Begrenzungsband den Bereich aus, in dem der Duschvorleger liegt. Denn wir wissen einfach inzwischen, welche Probleme die kleinen Helferlein mit diesem Stück Textil haben.

Bei der Kartierung fährt der Wischroboter erst einmal alle zugänglichen Bereiche der Wohnung ab und erstellt eine Karte, die in der App dann dargestellt wird. In dieser Karte kann man dann einzelne Bereiche zu Putzbereichen zusammenlegen oder später auch die Anweisung geben, nur die Küche zu wischen. Bei der Kartierung fiel uns aber direkt einmal mehr auf, welche Nachteile die Orientierung via Kamera gegenüber der Laserkartierung hat. In dunklen Räumen findet sich der yeedi Wischroboter einfach nicht zurecht. Er »sieht« quasi nichts mehr und fährt im schlimmsten Fall nur noch im Kreis, weil er nicht weiß, wohin er fahren muss, um dieses dunkle Loch wieder verlassen zu können.

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Wenn er die Wohnung kartiert hat, startet er auch mit dem eigentlichen Wischvorgang. Dabei kann man ihn so »programmieren«, dass er gleichzeitig saugt und wischt. Dies hat natürlich den Vorteil, dass Staub und Fusseln aufgesaugt werden, bevor die Wischmops feucht reinigen. Es wird also vorne loser Dreck angesaugt und mit dem Hintern des Roboters folgt dann das Wischen.

Durch den Abwärtsdruck der Wischmops kann der yeedi Wischroboter viel besser und effizienter wischen als dies normale Saug-6Wischroboter können. Dadurch kann das Gerät auch hartnäckigere Verschmutzungen lösen und wischen. Bei ganz fiesen Verschmutzungen muss man dem Roboter ggf. den Befehl geben, diese Stelle dann noch einmal zu wischen. Sobald die Wischmops stark verdreckt werden, fährt der Roboter zurück in die Reinigungsstation. Dort werden die Wischmops dann via Frischwasser gereinigt. Das schmutzige Reinigungswasser, das bei der Reinigung der Wischmops entsteht, wird in den Schmutzwassertank gesaugt. Anschließend werden die Mops mittels Ventilator getrocknet.

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Natürlich führt dieses Prozedere zu mehreren Unterbrechungen des Wischvorgangs. Bei unserer knapp 80 m² großen Wohnung von denen ca. 60 m² gewischt werden sollten, musste der Roboter ca. sechs Mal in die Reinigungsstation fahren. Andererseits ist es natürlich hygienischer und der Wischroboter verteilt nicht irgendwann nur noch den gelösten Schmutz in der Wohnung, weil die Mops komplett verdreckt sind. Aber man muss natürlich sagen, dass dadurch der Putzvorgang bei uns bestimmt knapp zwei Stunden dauerte.

Nachdem er seinen Putzbereich komplett gewischt hatte, fuhr er final wieder in die Ladestation zurück, in der dann die Reinigungsmops wieder gereinigt und geföhnt wurden. Außerdem durfte er sich in ihr dann ausruhen und neuen Saft tanken, bevor er das nächste Mal zum Einsatz gerufen wurde. Dabei war dann doch sehr überraschend, wie viel Schmutz er aufgenommen hatten, was wir eindeutig beim Leeren des Schmutzwassertanks sehen konnten. Obwohl wir uns für doch recht reinlich halten, war das schon sehr erschreckend.

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FAZIT yeedi mop station:

yeedi mop station - Wir lassen jetzt wischen

Die yeedi mop station ist exzellent verarbeitet, also sowohl die Reinigungsstation als auch der Wischroboter. Wir waren auch sehr von dem Wischergebnis des Geräts überrascht und zwar positiv. Wir kennen inzwischen ja schon viele Kombigeräte, also Saugroboter, die als sekundäre Funktion auch wischen konnten. Bei diesen Geräten konnte uns das Wischergebnis in der Regel nicht überzeugen. Wir bezeichneten es in der Regel als nettes Feature und so etwas wie »grundrein« in der Wohnung zu haben.

Der yeedi Wischroboter jedoch wischt sehr viel besser und effizienter, was eindeutig an dem Andruck der Wischmops auf den Boden und auch die rotierende Bewegung der Wischmops liegt. Die gesamte Konstruktion ist halt auf diese »Tätigkeit« ausgelegt. Durch die verschiedenen Durchflussmengen kann man zusätzlich Einfluss auf die Reinigungsleistung nehmen. Hat man kaum echte Verschmutzungen reicht eine geringe Wassermenge. Bei hartnäckige Verschmutzungen am Boden, die gereinigt werden sollen, empfiehlt sich der maximale Wasserdurchfluss. Der yeedi Wischroboter kommt auch mit diesen verkrusteten Verschmutzungen deutlich besser klar, als seine Kolleginnen & Kollegen, die das Wischen nur so nebenbei erledigen. Natürlich beseitigt er auch nicht jede Verschmutzung sofort und easy-peasy, aber das kennen wir beim manuellen Wischen ja auch. Bei hartnäckigen Verschmutzungen muss man mehrfach drüber wischen oder gar mit einem Schaber ran.

yeedi mop von unten

Bei der Wischleistung konnte der yeedi Wischroboter auf jeden fall schon sehr gut überzeugen, ebenso wie mit der Reinigungsstation, die die Wischmops automatisch reinigt. So hat man während des gesamten Wischvorgangs kontinuierlich sauber Wischmops, die den Dreck auch wirklich aufnehmen und nicht nur in der Wohnung verteilen. Wir finden jedoch den Frischwassertank für den Wischroboter und seine Hauptfunktion, nämlich das Wischen, deutlich zu klein. Es müsste unseres Erachtens ein deutlich größerer Frischwassertank verbaut sein, damit man nicht während eines Wischvorgangs in der Wohnung den Behälter nachfüllen zu müssen. Hier würden wir uns wünschen, dass bei der nächsten Generation einfach ein größerer Tank verbaut wird. Dies ist auch wichtig, wenn man den Wischvorgang ggf. von unterwegs starten möchte und gar nicht in der Wohnung ist. Die Wassertanks für die Reinigungsstation wiederum sind ausreichend groß konzipiert.

yeedi mop station Behälter

Der yeedi Wischroboter ist in erster Linie als automatische Wischmaschine konstruiert. Daher sollte man auch von der Saugleistung, die bei diesem Gerät nur ein sekundäres Feature ist, nicht allzu viel erwarten. Man darf den Roboter definitiv nicht mit regulären Saugrobotern vergleichen. Da kann er nur verlieren. Die Saugleistung reicht aber aus, dass der Roboter mit den Wischmops nicht auf einmal lauter feuchte Staub- & Flusen-Fäden durch die Gegend fährt. Wir würden ihn aber nicht nur zum Saugen einsetzen.

Hier ist zum Beispiel ein Nachteil, dass er nur über eine Seitenbürste verfügt. Außerdem müssen wir auch sagen, dass uns ein paar Dinge aufgefallen sind, die ebenfalls verbesserungswürdig sind: die Kamerakartierung sowie die Begrenzung durch Bänder sind einfach nicht mehr zeitgemäß. Die Kamerakartierung ist ineffizienter und führt beim Roboter zu Irritationen und Orientierungslosigkeit. Außerdem sollte ermöglicht werden, »No-Go-Areas« in der App zu definieren, statt sie mit Bändern abzugrenzen. Der Infrarotsensor zur Vermeidung  von Zusammenstößen (z.B. mit Möbeln) ist leider auch nicht so zuverlässig, wie man es sich wünschen würde. Es gab schon einige Rempler bei uns in der Wohnung.

yeedi mop station Nass

Darüber hinaus ist es schade, dass eine Integration in unser Netzwerk nicht möglich war. Wir müssen aber auch sagen, dass die yeedi mop station die erste komplett automatische Wischlösung ist, die hinsichtlich der grundsätzlichen Reinigungsleistung überzeugen konnte, auch wenn hier noch viel Luft nach oben ist, vor allem hinsichtlich der technischen Ausstattung und Möglichkeiten. Bisher nutzten wir schon diverse Putzmaschinen, die aber immer noch manuell bedient und geschoben werden mussten. Die yeedi mop station arbeitet wiederum komplett automatisch, sobald man die Frischwassertanks manuell befüllt und dem Gerät das »Startsignal« gegeben hat.

Ob man diese technische, automatische Unterstützung tatsächlich benötigt, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Wir glauben aber, dass wir Euch mit unserem Beitrag einen guten Einblick in die Features und Reinigungsleistung sowie die Vor- & Nachteile der yeedi mop station geben konnten.

yeedi mop station - Wir lassen jetzt wischen

 

yeedi mop station - Wir lassen jetzt wischen

* Alle Rechte an Marke, Produktnamen & -abbildungen liegen bei der yeedi Technology Ltd.


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Danny, Bj. 1978

Ich bin passionierter Hobbykoch und teste Produkte „cross-over“ aus allen Bereichen, bin da sozusagen der „Allrounder“. Angeblich schmeckt sogar, was ich koche, daher veröffentliche ich regelmäßig Rezepte auf unserem Blog. Abgesehen vom Bloggen & Kochen mag ich Kino, Bücher, Reisen, insbesondere nach Spanien, Städtetrips, Backen, Fitness und Netflix. Ferner bin ich ein echter Familienmensch und liebe unsere Kater.

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5 Antworten

  1. Robin sagt:

    Wenn der Saugroboter in eurer Wohnung bei 80 m“ so oft die Station aufsuchen musste, frage ich mich, wie oft er bei einer 130 m“ diese aufsuchen muss? Lohnt sich dieses Modell dann überhaupt?

  2. Susanne sagt:

    Denn würde ich gerne testen . Denn ich jetzt besitze läßt schon zu wünschen über

  3. Genoveva sagt:

    That’s a great helper around the house especially if you have children 😉

  4. Petra Siech sagt:

    Geht der auch auf Laminat? Den darf man doch nicht so nass wischen.

    • Liebe Petra,

      ja, es ist nicht so nass, dass es bei Laminat problematisch werden würde. Zumindest bei uns funktioniert es ganz gut. Da unser Laminat in der Regel aber auch nicht so stark verschmutzt ist, stellen wir dort auch nicht den maximalen Wasserdurchfluss ein.

      Lieben Gruß,
      Danny

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