Philips Shaver Series 9000 im Test

Philips Shaver Series 9000 (6)

Direkt über die Facebookseite der Philips Rasierer – Community durften wir den ganz neuen Philips Shaver Series 9000 testen. Gemeinsam mit 279 weiteren Testern sind wir die Ersten, die diese neue Rasierergeneration testen dürfen.

Für den Test erhielten wir kostenlos einen originalverpackten Philips Shaver Series 9000 zugeschickt.

Allgemeine Infos zum Philips Shaver Series 9000:

Der Philips Shaver Series 9000 ist nach Unternehmensangaben der fortschrittlichste Rasierer, den Philips auf den Markt gebracht hat. Er ist u.a. deshalb so innovativ, weil er über eine neuartige Technologie zur Konturenerkennung verfügt und die V-Track-Präzisionsklingen eine optimale Schneideposition ermöglichen. Sie führen zu einem noch gründlicheren Rasurergebnis.

Dabei werden die Barthaare zusätzlich durch die sog. „Super Lift & Cut“-Technologie angehoben und abgeschnitten. Der Philips Shaver Series 9000 lässt sich sowohl als Trocken- als auch als Nassrasierer benutzen.

Philips Shaver Series 9000 (8)Lieferumfang des Philips Shaver Series 9000:

  • 1 x Philips Shaver Series 9000 Rasierer
  • 1 x SmartClean PRO Reinigungsstation
  • 1 x Reinigungskartusche
  • 1 x Smart Click Bartstyler
  • 1 x Reisetasche
  • 1 x Ladekabel
  • 1 x Reinigungsbürste
  • 1 x Clip zum Entnehmen der Scherköpfe
  • 1 x Anleitung

Wie man sieht, enthält der Philips Shaver Series 9000 direkt bei der Lieferung bereits einiges an Zubehör.

 

Der Philips Shaver Series 9000 im Überblick:

  • Philips Shaver Series 9000 (3)Nass- und Trockenrasierer mit Aquatec Wet & Dry-Technologie
  • SmartClean PRO zur Reinigung des Rasierers sowie auch als Ladestation
  • V-Track-Präzisionsklingen
  • Super Lift & Cut – Technologie
  • Persönliche Komforteinstellungen zur einfachen und individuellen Rasur
  • Scherköpfe sind in 8 Richtungen flexibel (= Konturerkennung)
  • LED-Display mit Akkustands-, Reinigungs-, Lade-, Scherkopfwechsel- und Reisesicherungsanzeige
  • vollständig abwaschbar
  • Farbe: schwarz und gebürstetes Chrom
  • ergonomischer Griff
  • Batterietyp: Li-Ionen
  • Betriebsdauer: 50 Minuten
  • UVP: EUR 449,99

Weitere Infos zum Philips Shaver Series 9000 findet Ihr HIER.

 

Erster Eindruck vom Philips Shaver Series 9000:

Der Philips Shaver Series 9000 macht einen sehr hochwertigen und robusten Eindruck. Ferner ist er auch vom Design her ein echtes Schmuckstück. Die Kombination von schwarz und gebürstetem Chrom lassen ihn sehr edel wirken.

Philips Shaver Series 9000 (23)Das LED-Display ist größer als wir erwartet hatten und zeigt bei der Entnahme aus der Reinigungsstation (die zugleich auch Ladestation ist) den aktuellen Akkustand als Prozentzahl an (durch mehrfaches kurzes Aufblinken).

Die drei Scherköpfe sind tatsächlich in acht verschiedenen Richtungen zu bewegen, was man schon durch das Drücken mit dem Finger überprüfen kann.

Die SmartClean PRO Reinigungsstation ist schon ein ganz schön großer „Brecher“. Man stellt den Rasierer kopfüber hinein. Grundsätzlich wirkt auch sie relativ robust verarbeitet. Wenn man sie jedoch öffnet, um die Reinigungskartusche einzusetzen, ist sie schon ein wenig wackelig.

Ebenso ist die Reisetasche sehr hochwertig verarbeitet. Die Außenhülle lässt sich als Hardcase beschreiben, so dass der Rasierer im Koffer gut geschützt ist und die Reisetasche von anderen Gegenständen nicht eingedrückt werden kann.

 

Inbetriebnahme und Laden des Philips Shaver Series 9000:

Direkt nach dem Auspacken bauten wir die SmartClean PRO Reinigungsstation auf. Hierzu steckten wir das Netzteil hinten in die Station ein. Dann zogen wir die Alufolie von der Reinigungskartusche ab und öffneten die Reinigungsstation.

Philips Shaver Series 9000 (32)Dazu drückt man an den Seiten Verriegelungknöpfe ein und zieht das Gehäuse der Station nach oben. Dann setzt man die Kartusche in die Station ein und drückt das Gehäuse wieder nach unten, bis die Verriegelungen wieder einrasten.

Dann steckt man das Netzteil in eine Steckdose, setzt den Rasierer kopfüber in die Station und drückt den „Verbindungsknopf“ nach unten, bis er einrastet. Just in diesem Moment startet das Laden des Philips Shaver Series 9000.

Philips Shaver Series 9000 (11)Über den „Startknopf“ könnte man nun auch noch den Reinigungszyklus starten. Dies machten wir aber erst zu einem späteren Zeitpunkt, da wir den Akku des Rasierers ja erst einmal „nur“ aufladen wollten. Es ist im Übrigen auch möglich, das Netzteil auch direkt mit dem Rasierer zu verbinden, um ihn aufzuladen. Dies ist natürlich vor allem auf Reisen sinnvoll, damit man nicht immer die komplette SmartClean PRO Reinigungsstation mitnehmen muss.

Nach ca. einer Stunde war der Rasierer aufgeladen, was dadurch gekennzeichnet wird, dass die Batterieanzeige in der Reinigungsstation erlischt. Durch den verbauten LI-Ionen-Akku muss man im Übrigen keine Angst vor einem sogenannten Memory-Effekt haben. Dies ist auch insbesonderes deshalb wichtig, da ein Laden des Akkus in der Reinigungsstation automatisch erfolgt, auch wenn man nur das Reinigungsprogramm starten möchte.

Sobald sich der Rasierer in der Reinigungstation befindet und durch Einrasten des Verbindungsknopfes mit dem Strom verbunden ist, wird er auch geladen.

 

Diese Slideshow erfordert aktiviertes JavaScript.

 

Nutzung des Philips Shaver Series 9000:

Wir waren schon sehr gespannt auf den Philips Shaver Series 9000 und eine hoffentlich gründliche Rasur, da insbesondere ich ja bekanntlich eine sehr sensible Haut habe. Daher nutze ich auch relativ selten einen Trockenrasierer.

Philips Shaver Series 9000 (16)Der Philips Shaver Series 9000 liegt extrem gut in der Hand. Zum einen hat er auf der Rückseite ein „Einbuchtung“ für den Zeigefinger, zum anderen sorgen viele kleine Rillen für einen festen Halt. Dadurch ist der Rasierer sehr ergonomisch und verrutscht nicht bei der Rasur.

Bei der ersten Rasur mit dem Philips Shaver Series 9000 hatte ich mich tags zuvor nass rasiert, so dass relativ wenig und vor allem kurzer Bartwuchs zu rasieren war.

Ich wollte es dann auch direkt genau wissen und wählte bei der „persönlichen Komforteinstellung“ (einstellbar durch die Plus- und Minus-Tasten an der Front) die Einstellung „Schnell“ aus.

Dies war für meine sensible Haut wohl die falsche Einstellung. Der Rasierer bzw. die Scherköpfe passen sich zwar auch bei dieser Einstellung perfekt den Gesichtskonturen an (dies kannte ich bisher in dieser Perfektion noch von keinem Rasierer), doch durch die schnellen Bewegungen der „Messer“ in den Scherköpfen reagierte meine Haut sofort und wurde komplett rot und brannte.

Philips Shaver Series 9000 (13)Also probierte ich für die zweite Gesichtshälfte dann die schonende Einstellung aus. Dadurch sind die Bewegungen deR „Messer“ deutschlich langsamer, was aber auch zu einer sanfteren Rasur führte. Zwar war meine Haut auch bei dieser Einstellung leicht gerötet, aber ohne Rötungen geht es bei meiner hypersensiblen Haut einfach nicht. Diese Rötungen ließen auch sehr viel schneller nach. Das Rasurergebnis bei einem „Ein-Tages-Bart“ war sehr gründlich und zufriedenstellend.

Der nächste Test wurde bei einem „Zwei-Tages-Bart“ gemacht. Diesmal feuchtete ich mein Gesicht erst einmal an und verteilte Rasiergel (wie bei einer normalen Nassrasur). Dieses ließ ich erst einmal drei Minuten einwirken.

Philips Shaver Series 9000 (35)Dann feuchtete ich auch die Scherköpfe unter laufendem Wasser an, wie es von Philips empfohlen wird. Diesmal wählte ich aber direkt die schonende Komforteinstellung. Ich hatte bisher noch nie einen vermeintlichen Trockenrasierer als Nassrasierer benutzt und war daher sehr gespannt.

Der Philips Shaver Series 9000 glitt ganz sanft über die Bartstoppel. Bei der Rasur schäumte das Rasiergel noch einmal zusätzlich auf. Zwischendurch reinigte ich die Scherköpfe mehrfach unter laufendem Wasser.

Philips Shaver Series 9000 (14)Das Rasurergebnis war exzellent und gründlich. Nach dem Abspülen des Rasiergels war die Haut „weich wie ein Babypopo“. Auch die Hautrötungen waren in einem akzeptablen Ausmaß.Nun wollte ich es wissen und versuchte, einen drei bis vier Tage gehegten und gepflegten Bart mit dem Philips Shaver Series 9000 zu rasieren.

Hierzu wählte ich erneut die Variante der Nassrasur und ging genau so vor wie beim letzten Test und der Rasur des „Zwei-Tage-Barts“. Dies war aber eindeutig zu viel des Guten für den Rasierer.

Auch mit der mittleren Einstellung schaffte er es nicht, die Barthaare gründlich und vor allem „flächendeckend“ zu entfernen. Hierbei stellte ich fest, dass das Ergebnis bei kreisenden Bewegungen mit dem Rasierer noch etwas besser wurde.

Dennoch musste ich mit einem normalen Nassrasierer „nachrasieren“, um eine gründliche und glatte Rasur zu erreichen.

 

Reinigung des Philips Shaver Series 9000:

Direkt nach dem zweiten Test, der Nassrasur des „Zwei-Tage-Barts“ zeigte das LED-Display des Philips Shaver Series 9000 an, dass der Rasierer gereinigt werden wollte. Nach der Nassrasur, spülte ich die Scherköpfe noch einmal unter laufendem Wasser ab und setzte den Rasierer dann in die SmartClean PRO Reinigungsstation.

Philips Shaver Series 9000 (34)Diesmal startete ich das Reinigungsprogramm. Hierbei wird der Rasierer in mehreren Phasen gespült, getrocknet, geölt und natürlich geladen.

Eine digitale Anzeige auf der Reinigungsstation zeigt durch Striche den Fortschritt bei der Reinigung an. Der Spülvorgang ist partiell relativ laut, so dass Athos & Portos (unsere Kater) ziemlich Angst vor dem Gerät haben und den Raum während des Spülvorgangs nicht mehr betreten :-).

Nach dem Ende des Reinigungszyklus wird dies ebenfalls durch ein „Häckchen“-Symbol digital angezeigt. Natürlichz waren wir gespannt, wie gründlich der Rasierer in der SmartClean PRO Reinigungsstation gesäubert wurde. Daher öffneten wir den Scherköpfaufsatz und schauten uns die Scherköpfe etwas genauer an.

Der Scherkopfaufsatz war relativ sauber, aber auch nur relativ. Es befanden sich noch immer einige Baarthaare in den Scherköpfen. Da wir noch nie einen Rasierer mit Reinigungsstation unser Eigen nannten, waren wir doch etwas von dem Reinigungsergebnis enttäuscht. Irgendwie hatten wir erwartet, dass der Scherkopfaufsatz blitzeblank und ohne Rückstände den Spülzyklus „verlassen“ würde.

Es ist also unablässig, den Scherkopf immer wieder einmal auch mit der Bürste zusätzlich zu reinigen. Die Reinigungsköpfe sollten im Übrigen alle zwei Jahre ausgewechselt werden (EUR 64,99). Hierzu entnimmt man die Scherköpfe mit einem dafür vorgesehenen Utensil und setzt die neuen Scherköpfe wieder ein.

 

Diese Slideshow erfordert aktiviertes JavaScript.

 

SmartClick Bartstyler des Philips Shaver Series 9000:

Im Lieferumfang des Philips Shaver Series 9000 befindet sich auch noch ein Bartstyler-Aufsatz, den man auf den Rasierer setzen kann.

Philips Shaver Series 9000 (19)Dies funktioniert ganz einfach: man kann den Scherkopfaufsatz vom Rasierer abziehen und gegen der Bartstyler ersetzen.

Durch einen kleinen Hebel an dem Bartstyler kann man die gewünschte Länge einstellen, von 0,5 mm bis zu 5 mm.

Die abgerundeten Spitzen schützen bei der Benutzung die Haut. Der Bartstyler arbeitet sehr genau und ist ein tolles zusätzliche Feature des Philips Shaver Series 9000.

 

FAZIT Philips Shaver Series 9000:

Der Philips Shaver Series 9000 konnte uns im Großen und Ganzen überzeugen. Die Rasur ist zumindest bei der täglichen Nutzung oder bei einem „Zwei-Tages-Bart“ außerordentlich gründlich. Er ist bei der schonenden Komforteinstellung auch für Personen mit sensibler Haut zu empfehlen, da sich die Hautirritationen und -rötungen in Grenzen halten.

Philips Shaver Series 9000 (5)Die Technologie zur Konturenerkennung ist zudem absolut positiv zu bewerten. Durch die variable Bewegung der Scherköpfe  in acht Richtungen, ist die Anpassung an die Gesichtskonturen extrem präzise, was die gründliche Rasur unterstützt. Ferner sorgen die V-Track-Präzisionsklingen sowie die „Super Lift & Cut“-Technologie ebenfalls für eine sehr gründliche Rasur.

Hier hat Philips alles richtig gemacht und für andere Rasierer Maßstäbe gesetzt. Mit all diesen Innovationen sind wir vollkommen zufrieden.

Doch wir haben auch ein paar Kritikpunkte an dem Philips Shaver Series 9000. Zumindest in unserem Test war der Rasierer nicht in der Lage, einen Drei- bis Vier-Tage-Bart gründlich zu rasieren. Das Rasurergebnis ließ hier definitiv zu wünschen übrig.

Philips Shaver Series 9000 (15)Ferner passt er sich zwar exzellent den Gesichtskonturen an, eine präzise Rasur von Bartkanten ist jedoch nicht möglich. Hier fehlt uns irgendwie ein kleiner integrierter Trimmer, mit dem man auch diese Bereiche ganz genau rasieren kann.

Letzter Kritikpunkt ist die Reinigungsleistung der SmartClean PRO Reinigungsstation. Hier hatten wir – wie oben bereits beschrieben – eindeutig mehr erwartet.

Schade eigentlich, wenn man eine solche Station als Feature nutzen kann, zumal die Reinigungskartuschen auch nicht gerade günstig sind (2er-Pack EUR 14,99). Ferner fehlt uns die Information, wie oft die Reinigungskartuschen ausgewechselt werden müssen.

Trotz der Kritikpunkte konnte der Philips Shaver Series 9000 jedoch definitiv überzeugen. Insbesondere die schonende, gründliche Rasur sowie die Möglichkeit der Nutzung als Nassrasierer mit Rasiergel sind sehr positiv zu bewerten. Daher erhält der Philips Shaver Series 9000 von uns vier von fünf Fellnasen:

Rate_4 (Mobile)

Das könnte dich auch interessieren...

4 Antworten

  1. Ricc sagt:

    Ein super Testbericht, der Neugierig auf das Gerät macht. Wenn nur der Preis nicht wäre….

  2. christa janssen sagt:

    Möchte es gerne testen hab richtig lust dazu hab noch nie glück gehabt

Hinterlasse uns einen Kommentar!